Kirchen- und Missionsnachrichten von Radio ZP-30 am 26. März 2023

Filadelfia

Bob Fife aus Kanada lebte über 20 Jahre lang als Homosexueller. Heute setzt er sich mit seinem Zeugnis dafür ein, auf die Wahrheit hinzuweisen. Er ist derzeit im Chaco, um über dieses und andere Themen zu sprechen. Ich habe Bob Fife eingeladen, uns von seinem Leben und seiner Mission zu berichten.

Ich bedanke mich bei Herrn Bob Fife für dieses Gespräch. Falls jemand Kontakt mit Bob Fife aufnehmen möchte, kann er gerne bei Radio ZP-30 nachfragen. Bob ist bereit, mit Menschen zu kommunizieren. Er hat seine Telefonnummer und E-Mail-Adresse zur Verfügung gestellt.

Laguna Negra

Die Organisation «Letra Paraguay» kündigt die Veröffentlichung des Neuen Testaments für die Ñandeva an. Diese Veranstaltung findet am Samstag, den 1. April, in der indigenen Siedlung Damasco in Laguna Negra statt und beginnt um 9 Uhr. Alle sind zu dieser Feier eingeladen. Im Anschluss an die Veranstaltung wird es ein festliches Mittagessen geben.

Ein Team von Übersetzern arbeitete gemeinsam mit einem Koordinator an dem Übersetzungsprozess, der im September 2014 begann. Im Jahr 2020 wurde eine erste Übersetzung des Neuen Testaments fertiggestellt. Parallel zum Übersetzungsprozess wurde in der Siedlung eine Testarbeit mit der Bezeichnung «Schriftgebrauch», in Spanisch: „Uso de Escritura“ durchgeführt, die sich auf den Gebrauch der Sprache bezieht. Zu dieser Tätigkeit gehörte auch die Jüngerschaft mit den verschiedenen Altersgruppen, die vom Übersetzerteam gemacht wird, und ein Dienst von Freiwilligen Jugendlichen. Die Übersetzung des Neuen Testaments in Guarañí Ñandeva konnte bis 2022 abgeschlossen werden. Die Einweihung und Einführung des Neuen Testaments in Laguna Negra ist für den 1. April geplant. (letra py).

San Lorenzo

Der Campus CEMTA der Evangelischen Universität von Paraguay hat das Schuljahr 2023 gestartet. Darüber unterhalte ich mich mit Herrn Delmer Wiebe, Direktor des CEMTA.

Paraguay

Die TransChaco-Mission hat 2022 viele Reisen gemacht – die meisten nach Ost-Paraguay. Davon berichtet Herr Randy Funk im Mitteilungsblatt der TransChaco-Mission. Es ging dabei darum, Gefängnisse zu besuchen oder Menschen, die in Armut leben. Auch Pastore wurden besucht, um sie zu begleiten und zu unterstützen. Befähigungskurse wurden regelmäßig durchgeführt. Biblisches Material wurde in Schulen verteilt, Bibeln verkauft oder weitergegeben. Verschiedene Kurse wie Flett oder Vida Abundante wurden angeboten. Weiter wurden auch Kurse für Mennoniten in Ost-Paraguay angeboten.

In den Gefängnissen konnten rund 1.300 Decken verteilt werden, die mit Spenden gekauft wurden. Es konnten einige „Pabellons“ in den Gefängnissen neu angestrichen, Fussböden ausgelegt und Matratzen gekauft werden – alles dank der Spenden, die eingetroffen waren. – Es passiert viel Gutes durch die Gefängnisarbeit. Es braucht aber viel Liebe, Geduld, Mut und Ausdauer. (RF)


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