Mittagsnachrichten von Radio ZP-30 am 30. März 2026

Drei schwere Einsätze haben die Polizei in der vorigen Woche auf Trab gehalten. Der Polizeidirektor des Departament Boquerón, Julián Galeano, hat über die wichtigsten Einsätze der Polizei der letzten Tage berichtet. Insgesamt gab es drei besonders schwere Fälle.

Ein Fall ereignete sich in der Gegend von Teniente Martínez, etwa 35 Kilometer von Filadelfia entfernt. Dort wurde ein Mann bei einem Streit mit einem Messer verletzt. Der Streit entstand vermutlich unter Alkoholeinfluss, wie die Polizisten vor Ort berichteten. Das Opfer erlitt Verletzungen an Brust, Arm und Kopf und wurde ins Krankenhaus in Filadelfia gebracht.

Ein weiterer Fall war ein tödlicher Unfall durch Stromschlag auf einer Estanzia. Die Gegend wurde dabei nicht genannt. Das Opfer war laut Galeano ein Mann, der zum Mutter-Kind-Krankenhaus in Villa Choferes gebracht wurde. Er erlag etwas später seinen Verletzungen, die durch den Stromschlag entstanden waren.

Laut Polizeidirektor geschah der schwerste Fall in der Gegend von Mariscal Estigarribia. Auf einer Estanzia wurde ein Mann durch eine Stichverletzung getötet. Der verdächtige Täter wurde festgenommen und die Polizisten stellten die nötigen Beweise sicher.

Dem Polizeidirektor zufolge passierten die meisten Polizeieinsätze in der vergangenen Woche in ländlichen Gebieten. In Städten wie Filadelfia, Loma Plata und Mariscal Estigarribia blieb die Lage sonst relativ ruhig, sagte er. Ein Grund dafür könnte laut Galeano sein, dass die Polizei vor allem am Wochenende und in städtischen Gebieten verstärkt Kontrollen durchgeführt hatte.

Außerdem sprach der Polizeidirektor über ein Treffen mit Vertretern der INTERPOL. In Zukunft sollen Interpol-Beamte dauerhaft im Departament Boquerón stationiert werden, um vor allem bei Angelegenheiten mit Ausländern zu helfen. Wo genau das Büro der INTERPOL errichtet werden soll, konnte Galeano noch nicht sagen.

Zum Schluss des Interviews ging es um den Bau eines neuen Polizeigebäudes in Filadelfia. Die Pläne seien bei der Stadtverwaltung Filadelfia eingereicht worden, sagte Polizeidirektor Julián Galeano. Weitere Details dazu sind noch nicht bekannt. (ZP-30)

Nach Rückgang des Pilcomayo werden die Arbeiten verstärkt, um den Wasserzufluss zu sichern. Der Río Pilcomayo führt seit einigen Wochen weniger Wasser, wie das Ministerium für öffentliche Bauten und Kommunikation, MOPC, schreibt. Deshalb verstärkt die Kommission zur Regulierung und Nutzung des Pilcomayo, CNRP, ihre Arbeiten in wichtigen Bereichen. Das Ziel ist, dass weiterhin genug Wasser Richtung Paraguay fließt.

Der Leiter der Kommission, Darío Medina, erklärte, dass der Wasserstand in der vorigen Woche sinkende Tendenzen zeigte. In Villamontes lag er am Wochenende bei etwa 1,6 Metern, bei Pozo Hondo bei rund 3,3 Metern. Der niedrige Pegel führe dazu, dass sich an der Einmündung viel Schlamm und Sedimente ablagern, was den Wasserfluss erschwere, so Medina. (MOPC)

In Paraguay ist der öffentliche Nahverkehr im Großraum der Hauptstadt wieder vollständig in Betrieb. Darüber berichtet IP Paraguay. Die Regierung und Transportunternehmen konnten sich auf ein Maßnahmenpaket einigen, das den Busbetrieb seit Beginn dieser Woche stabilisiert. Diese Entscheidung wurde nach der Zwangsmaßnahme getroffen, die am Samstag unter dem Vorwand von Treibstoffmangel ergriffen wurde. Der öffentliche Verkehr war für einige Tage lahmgelegt, da die Verkehrsunternehmen betonten, dass ihnen die finanziellen Mittel für den Betrieb fehlten- insbesondere für die Kraftstoffkosten.

Präsident Santiago Peña betonte, dass die Wiederherstellung des Dienstes für die Bevölkerung oberste Priorität habe. Für viele Menschen sei der tägliche Zugang zu Bussen entscheidend, um zur Arbeit oder zur Schule zu gelangen.

Zur Einigung trug unter anderem das staatliche Unternehmen PETROPAR bei, das eine verlässliche Versorgung der Busflotten mit Treibstoff zusicherte. Ergänzend wurde ein konkreter Zahlungsplan für ausstehende staatliche Subventionen festgelegt, um den Unternehmen Planungssicherheit zu geben.

Gleichzeitig kündigte die Regierung eine strukturelle Reform des öffentlichen Verkehrssystems an. Das Ziel ist, langfristige Probleme zu lösen und ein effizienteres sowie verlässlicheres Angebot zu schaffen. Nach Angaben der Behörden soll der Verkehr seit Montag wieder auf allen Linien und mit regulären Fahrplänen laufen. (IP Paraguay, ADN Digital, X)

Paraguay und Japan prüfen neue Möglichkeiten für private Investitionen in den Bereichen Energie und Bergbau. Darüber berichtet die Internetseite des Ministeriums für öffentliche Bauten und Kommunikation, MOPC. Vertreter des MOPC sowie eine Delegation der japanischen Handelskammer in Brasilien trafen sich dazu Ende März in Paraguay. An dem Treffen nahmen unter anderem der Vizeminister Mauricio Bejarano und der japanische Botschafter Katsumi Itagaki teil. Im Mittelpunkt standen Strategien zur Förderung ausländischer Investitionen und zur Stärkung der industriellen Entwicklung.

Die paraguayische Seite betonte die wichtige Rolle privater Investitionen für das Wirtschaftswachstum. Im Energiesektor sollen neue Beteiligungsmöglichkeiten geschaffen werden, während im Bereich der Kohlenwasserstoffe Projekte wie Gaspipelines und Erkundungen im Chaco vorangetrieben werden. Auch das Potenzial bei kritischen Mineralien sowie Anpassungen der Bergbaugesetze wurden hervorgehoben. Beide Seiten vereinbarten, den Dialog fortzusetzen, um konkrete Investitionen zu fördern und die wirtschaftliche Zusammenarbeit weiter auszubauen. (mopc.gov.py)


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