Die paraguayische Fleischkammer hat einen neuen Präsidenten. Nach Angaben von ABC Color hat die paraguayische Fleischkammer, CPC, am Mittwoch ihre Führung erneuert. Dabei wurde Juan Carlos Pettengill als Präsident ernannt; Vizepräsident ist Randy Ross Wiebe, ehemaliger Präsident des Verbandes. Beide übernehmen die Leitung für zwei Jahre in einer Phase hoher Anforderungen für die Fleischindustrie. Diese sieht sich derzeit einer Untersuchung durch die staatliche Wettbewerbsbehörde, CONACOM, möglichen internationalen Kontrollen sowie der Notwendigkeit gegenüber, die Exportfähigkeit paraguayischer Produkte zu sichern.
Die neue Führung tritt ihr Amt in einer entscheidenden Phase an. Besonders relevant ist die laufende Untersuchung gegen sieben Schlachtbetriebe durch CONACOM. Gleichzeitig unterstützt die CPC die Arbeit des nationalen Tiergesundheitsdienstes, Senacsa, bei der Erschließung internationaler Märkte.
Im Hinblick auf die Inspektionen in den Betrieben wurden im vergangenen Jahr nach Angaben von Senacsa insgesamt elf Besuche verzeichnet. Zu den Ländern, die die paraguayische Fleischproduktion überprüften, gehören unter anderem die USA, Japan, Panama, Singapur, die Philippinen und Südkorea. (ABC Color)
Paraguay will 25 tausend Recycler formalisieren und die Kreislaufwirtschaft stärken. Das Vizeministerium für kleine und mittelständische Unternehmen, Mipymes, treibt in Zusammenarbeit mit dem Privatsektor ein Pilotprogramm zur Formalisierung von 25 tausend Recyclingarbeitern voran. Wie ADN Digital berichtet, zielt die Maßnahme darauf ab, die Arbeiter in das Finanzsystem einzubinden, ihre Produktivität zu steigern und sie als formelle Akteure in der Kreislaufwirtschaft zu integrieren.
Wie vom Ministerium für Industrie und Handel, MIC, informiert wurde, richtet sich der Plan gegen die hohe Informalität im Sektor. Den informellen Wertstoffsammlern sollen strukturierte Arbeitsmöglichkeiten, Ausrüstung, Finanzierung und wirtschaftliche Entwicklungschancen geboten werden. Ihnen soll schrittweise Zugang zu Finanzdienstleistungen, Gesundheitsversorgung und Rentenbeiträgen gewährleistet werden. Auch kleine und mittlere Unternehmen der Recyclingkette könnten Kredite für Maschinen, Infrastruktur und Logistik erhalten. (ADN Digital)
Paraguay fördert Investitionen und Exporte nach Israel. Der Minister für Industrie und Handel, Marco Riquelme, traf sich gemeinsam mit dem Vizehandelsminister Alberto Sborovsky mit Vertretern der paraguayisch-israelischen Handelskammer unter Leitung von Alejandro Laufer. Ziel des Treffens war, die Handelsbeziehungen zu stärken und neue Investitionsmöglichkeiten zwischen beiden Ländern zu fördern, wie Economía Virtual berichtet.
Vertreter der Kammer betonten ihr Interesse an einer engeren Zusammenarbeit mit dem Industrie- und Handelsministerium, insbesondere zur Organisation einer öffentlich-privaten Handelsmission nach Israel im zweiten Halbjahr. Laufer hob hervor, dass der Handel zwischen Paraguay und Israel in den letzten Jahren stetig gewachsen sei, insbesondere bei Produkten wie Fleisch, Yerba Mate und Holzkohle. Wie es heißt, ist Israel mittlerweile der viertgrößte Abnehmer paraguayischen Rindfleisches mit Exporten von über 225 Millionen US-Dollar im Jahr 2025.
Laufer von der paraguayisch-israelischen Handelskammer erklärte, man wolle sowohl die Produkte diversifizieren, die Paraguay nach Israel exportiere, als auch jene, die Israel in das Land liefere. Zugleich sollen Rahmenbedingungen geschaffen werden, damit mehr israelische Investoren in Paraguay ansiedeln. (Economía Virtual)
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