Zwischen Mariscal Estigarribia und Pozo Hondo schreiten die Straßenbauarbeiten stetig voran

Der Bauleiter der Firma Heisecke, Julio Godoy, hat im Gespräch mit ZP-30 über den aktuellen Stand der Bauarbeiten an der Bioceánica zwischen Mariscal Estigarribia und Pozo Hondo informiert. Die Firma Heisecke ist mit zwei weiteren Firmen Teil des Bauunternehmens Consorcio Chaqueño. Consorcio Chaqueño ist für den 2. Abschnitt der Straße mit rund 60 Kilometern verantwortlich. Die Firma Heisecke betreut davon 20 Kilometer.    

Nach Angaben Godoys sind die Arbeiten in diesem Abschnitt bereits gut fortgeschritten. Die Erdarbeiten, auch als „terraplen“ bekannt, sind nahezu vollständig abgeschlossen. Auch die meisten Entwässerungsbauwerke, Übergänge und kleinere Brücken wurden fertiggestellt. Lediglich zwei Wildtierdurchgänge stehen noch aus, die in den kommenden Wochen beendet werden sollen.    Im Bereich des Straßenbaus wurden ebenfalls Fortschritte erzielt, wie Godoy erklärte. Etwa drei Viertel der Schichten aus Kalk- und Zementboden sind bereits fertiggestellt. Von der tragenden Grundschicht der Straße wurden etwa 9 Kilometer fertiggestellt. Wenn das Wetter es erlaubt, soll im April mit der Asphaltierung begonnen werden. Voraussichtlich im September wird der Abschnitt fertig sein.    

Auf die Frage, mit welchen Herausforderungen die Bauarbeiter auf dieser Strecke konfrontiert sind, antwortete Godoy, dass vor allem die abgelegene Lage der Baustelle die Arbeiten erschwert. Der Abschnitt liegt etwa 60 Kilometer von der Transchaco entfernt. Materialien wie Schotter, Kalk, Zement und Treibstoff müssen über andere Baustellenabschnitte transportiert werden. Das führe besonders bei Regen zu Verzögerungen, so Godoy. Im vergangenen Jahr standen die Arbeiten aufgrund von Niederschlägen rund 110 Tage still.    

Mehr zum Schluss des Interviews rief Godoy die Bevölkerung zur Vorsicht auf. Da sich die Baustelle ständig verändert, sei besondere Aufmerksamkeit beim Befahren der Strecke notwendig. Zudem sollen unfertige Straßenabschnitte nicht genutzt werden, da dies die Bauarbeiten beeinträchtigen könnte, betonte der Bauleiter der Firma Heiseke im Gespräch mit ZP-30. (ZP-30)

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