Mittagsnachrichten von Radio ZP-30 am 23. März 2026

Die Polizei berichtet über mehrere Einsätze in der vergangenen Woche. Polizeisprecher Carlos Gavilán informierte im Gespräch mit ZP-30 über die Polizeieinsätze im Departament Boquerón in der vorigen Woche. Als Erstes berichtete er über einen Fall in Filadelfia, wo eine Person wegen häuslicher Gewalt festgenommen wurde. Die Festnahme erfolgte auf Anordnung der Staatsanwaltschaft, nachdem eine Anzeige bei der Polizei eingegangen war.

Das Kommissariat Nr. 13 Cruce Boquerón berichtete außerdem über einen tragischen Fall, der sich in der Siedlung Nazareth bei Yalve Sanga ereignet hatte. Dort hatte sich ein minderjähriger Jugendlicher das Leben genommen, so der Polizeisprecher.

Die Einheit für Bürgersicherheit in Neuland hatte am Wochenende außerdem während einer Routinepatrouille eine Person kontrolliert. Bei der Überprüfung der Daten im System der Polizei stellte sich heraus, dass gegen diese Person ein Haftbefehl wegen nicht erfüllter Unterhaltspflichten vorlag. Die Person wurde daraufhin festgenommen.

Die Polizeistation in Filadelfia meldete außerdem einen Verkehrsunfall mit Verletzten: Ein erwachsener Mann war mit seinem Motorrad gestürzt, nachdem er das Gleichgewicht verloren hatte. Die Polizei leistete Erste Hilfe und brachte ihn zur medizinischen Untersuchung ins Krankenhaus von Villa Choferes. Es entstand vor allem Sachschaden am Motorrad.

Ein schwerer Verkehrsunfall mit tödlichem Ausgang ereignete sich auf der Transchaco bei km 420, wie das Kommissariat Nr. 13 Cruce Boquerón meldete. Ein 68-jähriger Mann aus Puerto Pinasco war in einem Zusammenstoß zwischen seinem Motorrad und einem Chevrolet-Fahrzeug verwickelt. Er wurde zunächst ins Krankenhaus in Villa Choferes gebracht, erlag jedoch kurze Zeit später seinen Verletzungen. Die Polizei führte beim Fahrer des Autos einen Alkoholtest durch, der negativ ausfiel. Der Fall wurde der Staatsanwaltschaft gemeldet, die die Festnahme des Fahrers sowie die Sicherstellung der Fahrzeuge anordnete.

Ein weiterer tödlicher Unfall wurde von den Polizisten des Hauptkommissariats in Filadelfia gemeldet. In der Siedlung Uje Lhavos prallte ein Fahrzeug gegen ein Wohnhaus. Dabei wurde ein 68-jähriger Mann schwer verletzt. Er wurde ins Krankenhaus gebracht, verstarb jedoch später an den Folgen eines schweren Traumas. Der Fahrer des Fahrzeugs wurde zum Verhör in das Hauptkommissariat gebracht.

In der Ortschaft La Patria meldete die Polizei einen gewalttätigen Vorfall innerhalb einer Familie. Im Verlauf eines Streits hatte der Neffe seinen Onkel im Bereich des Ohres schwer verletzt. Am Tatort wurde außerdem eine Schusswaffe gefunden. Beide Männer wurden festgenommen, und der Fall wurde der Staatsanwaltschaft gemeldet.

Nach Angaben von Polizeisprecher Gavilán befinden sich derzeit in Filadelfia insgesamt 11 Personen in Haft. In der vergangenen Woche wurden zudem zwei weitere Personen nach Abschluss ihres Gerichtsverfahrens in eine Justizvollzugsanstalt überstellt. Soweit der Polizeibericht der vergangenen Woche. (ZP-30) 

PETROPAR erhöht seine Kraftstoffpreise. Ab diesem Montag erhöht die staatliche Rohölgesellschaft, PETROPAR, die Preise für ihre Kraftstoffe. Private Unternehmen hatten ihre Preise bereits letzte Woche angepasst. Darüber schreibt die Zeitung ABC Color. Die Preise für Naphta und Diesel werden somit ab dieser Woche um 450 Guaraníes teurer.

Hintergrund der höheren Kraftstoffpreise ist die internationale Krise bei der Rohölversorgung, die auf den Konflikt im Nahen Osten zurückzuführen ist. In der Region befinden sich die größten Ölreserven der Welt. Obwohl PETROPAR ihre Preise noch einige Wochen lang halten konnte, hatte deren Vorsitzender, William Wilka, bereits angekündigt, dass die Preise wegen der Krise steigen könnten. (ABC Color)

SENACSA verlängert die Impfperiode gegen Maul- und Klauenseuche. Wie Última Hora informiert, dauert die erste Aftosa-Impfperiode somit bis zum 1. April, damit mehr Rinder auf landesweiter Ebene geimpft werden können. Ursprünglich sollte die Impfkampagne am 20. März abgeschlossen werden. Da aber bis dahin landesweit ein Fortschritt von lediglich 65 Prozent erreicht wurde, hat der nationale Tiergesundheitsdienst, Senacsa, entschieden, noch etwa eine Woche länger zu impfen. Laut dem letzten offiziellen Bericht wurden bisher rund 8.300.000 Rinder gegen Maul- und Klauenseuche geimpft.

Dabei gibt es regionale Unterschiede. In Ost-Paraguay wurden bisher die meisten Tiere geimpft, wobei Canindeyú mit fast 80% an der Spitze liegt. Der Chaco verzeichnet einen moderaten Fortschritt, wobei in Boquerón mit 63% bisher die meisten Rinder geimpft wurden. Laut SENCASA soll die Verlängerung der Kampagne dazu dienen, dass mehr Betriebe die Möglichkeit haben, die erste Impfperiode gegen Maul- und Klauenseuche abzuschließen. (Última Hora)

Paraguay und Bolivien vereinbaren Marktzugang für Rind- und Schweinefleisch. Der Nationale Tiergesundheitsdienst, SENACSA, hat ein Abkommen mit der bolivianischen Behörde für Agrargesundheit und Lebensmittelsicherheit, SENASAG, bekannt gegeben. Dieses ermöglicht den Export paraguayischen Fleisches nach Bolivien, wie ABC Color schreibt. Gleichzeitig wird der Import von Rindfleisch aus Bolivien im Rahmen eines gegenseitigen Gesundheitsabkommens erlaubt, das den regionalen Fleischhandel beleben soll.

Wie SENACSA berichtet, ist das Abkommen das Ergebnis eines seit 2022 laufenden Prozesses mit Dokumentenaustausch und Überprüfungen der offiziellen Veterinärdienste beider Länder. Beachtet werden dabei internationale Standards und aktuelle Gesundheitsvorschriften. Dieser Schritt stärke nicht nur die bilaterale Zusammenarbeit, sondern trage auch zur Belebung des Fleischhandels bei und gewährleiste die Einhaltung der Gesundheits- und Lebensmittelsicherheitsstandards, sagten SENACSA-Vertreter.

Laut der Zentralbank von Paraguay, BCP, beliefen sich die Exporte von Rindfleisch bis Februar auf rund 289 Millionen US-Dollar. Das ist ein Rückgang von 14% im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Die Ausfuhren von Schweinefleisch erreichten 9,4 Millionen US-Dollar, ein Plus von 64,5%. (ABC Color/Última Hora)

Schlagloch auf der Landebahn des Silvio Pettirossi verzögert den Start eines Flugzeugs. Darüber berichtet Última Hora. Ein Flug der Gesellschaft Air Europa mit Ziel Madrid in Spanien ist am Samstag am Flughafen Silvio Pettirossi kurzfristig verschoben worden. Der Grund war ein Schlagloch auf der Start- und Landebahn. Der Direktor der nationalen Luftfahrtbehörde, DINAC, Ruben Aguilar, erklärte, dass ein Mitarbeiter das Loch entdeckt hatte und daraufhin veranlasste, dass der Pilot des Flugzeugs gewarnt wurde. Das Flugzeug hatte sich schon auf der Startbahn befunden und musste wegen des Zwischenfalls wieder zum Abflugbereich zurückkehren. Wartungspersonal des Flughafens machte sich schnell an die Arbeit, um das Loch zu reparieren. Mit drei Stunden Verspätung konnte das Flugzeug schließlich um 16:50 Uhr seine Reise nach Madrid starten. (Última Hora, La Nación)


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