Gestern hat in Yalve Sange die Expo Salud der Ascim stattgefunden

Die Ausstellung fand gestern Vormittag im Auditorium der Vereinigung der Dienste für indianisch-mennonitische Zusammenarbeit, Ascim, in Yalve Sanga statt. Der Leiter des Gesundheitsbereichs des Ascim-Krankenhauses, Adolf Penner, gab bei der Gelegenheit einen Einblick in die Arbeit des Gesundheitspersonals. Er erklärte gegenüber ZP-30, dass die Arbeit des Krankenhauses auf einem strategischen Plan aus dem Jahr 2016 basiert. Das Ziel ist, ein stabiles Gesundheitssystem zu gewährleisten und gut ausgebildete Mitarbeiter anzustellen.

Auf der Expo Salud waren Stände verschiedener Bereiche vertreten, wie zum Beispiel die Beratungsstelle für seelische und geistliche Hilfe, auch „clínica pastoral“ genannt. Dort arbeiten Fachkräfte wie beispielsweise ein Psychologe. Sie bieten Gespräche und Hilfe für die seelische, geistliche und emotionale Gesundheit an. Auch die Apotheke war vertreten. Dort werden Medikamente zu günstigen Preisen angeboten, oft deutlich günstiger als in anderen Apotheken.

Am Stand des Pflegebereichs konnten Besucher sehen, wie der Alltag im Krankenhaus aussieht. Dazu gehören Erste Hilfe, Betreuung von Patienten, Geburten und Operationen. Weitere Bereiche waren die Küche, Wäscherei und Schneiderei. Dort wurde gezeigt, wie Essen zubereitet wird und wie zum Beispiel Uniformen hergestellt werden. Auch das Reinigungsteam stellte seine Arbeit vor. Sauberkeit sei besonders wichtig, um die Verbreitung von Krankheiten im Krankenhaus zu verhindern, betonte Penner.

Auch das Team für öffentliche Gesundheit hatte einen Stand vorbereitet und informierte dabei über verschiedene Themen wie beispielsweise die Vorbeugung von Krankheiten. Zusätzlich gab es Stände für Radiologie, Zahnmedizin und ärztliche Versorgung. Der Stand des Verwaltungsbereichs zeigte, wie ein Patient vom ersten Kontakt bis zur Behandlung im Krankenhaus begleitet wird.

Die Ascim arbeitet eng mit verschiedenen Siedlungen zusammen. Dort gibt es eigene Gesundheitsstationen mit lokalem Personal. Wenn ein Patient vor Ort nicht behandelt werden kann, wird er in das Krankenhaus in Yalve Sanga gebracht, erklärte Penner. Dort gibt es 28 Betten sowie Möglichkeiten für Operationen, Geburten und Sprechstunden beim Arzt.

Im Februar war besonders viel zu tun, so Penner. Die einzelnen Teams legten rund 33 Tausend Kilometer zurück, um Patienten zu versorgen. Sie sind rund um die Uhr im Einsatz. Neben Notfällen besuchen die Ärzte regelmäßig die einzelnen Siedlungen, um vor Ort Sprechstunden anzubieten. Insgesamt wurde auf der gestrigen Expo Salud deutlich, wie viele unterschiedliche Fachbereiche und Mitarbeiter gemeinsam dazu beitragen, den Betrieb des Ascim-Krankenhauses aufrechtzuerhalten. (ZP-30)

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