In Mariscal Estigarribia sind Mitarbeiter der Stadtverwaltung im Schutz von Kindern und Jugendlichen geschult worden

Darüber berichtet die Stadtverwaltung Mariscal Estigarribia. Im Rahmen eines Projekts zum Schutz von Kindern und Jugendlichen hat anfangs dieser Woche ein zweiter Schulungstag stattgefunden. Dieses Projekt wird von der Stadt Mariscal Estigarribia und der Organisation FortaleSer durchgeführt, mit Unterstützung von Manos Unidas. An der Schulung teilgenommen haben Mitarbeiter aus verschiedenen Bereichen der Munizipalität. Das Ziel der Schulung ist, die Zusammenarbeit zu verbessern und besonders indigene Kinder und Jugendliche besser zu schützen.
Während des Treffens ging es um Themen wie die Aufgaben jeder Abteilung und wie verschiedene Institutionen besser zusammenarbeiten können, um Fälle von Missbrauch und Gewalt schnell weiterzuleiten. Durch praktische Übungen und Beispiele aus dem Alltag überlegten die Teilnehmer gemeinsam, wie man besser auf mögliche Verletzungen von Kinderrechten reagieren könnte.
Das Projekt zum Schutz von Kindern und Jugendlichen wird bereits im zweiten Jahr in Folge durchgeführt, wie Vanessa Cárdenas von der städtischen Kinder- und Jugendberatungsstelle, CODENI, gegenüber ZP-30 erklärte. Dabei werden jedes Jahr neue Ziele und Schwerpunkte gesetzt, um besser auf aktuelle Herausforderungen reagieren zu können. Im Rahmen des Projekts finden verschiedene Aktivitäten und Veranstaltungen statt. Diese richten sich nicht nur an Mitarbeiter der Stadtverwaltung, sondern auch an Personen aus anderen Arbeits- und Einsatzbereichen. Die Schulungen werden einmal im Monat durchgeführt.
Ein wichtiger Schwerpunkt der aktuellen Schulung war es, den Mitarbeitern der Munizipalität bewusst zu machen, dass ihre Verantwortung über ihre eigentliche Arbeitsbeschreibung hinausgeht, so Cárdenas. Sie sollen auch auf das Wohlergehen der Menschen im Distrikt achten. Dazu gehört vor allem, aufmerksam zuzuhören, mit Empathie zu handeln und im Bedarfsfall Hilfe zu leisten.
Laut der Codeni-Vertreterin könnten sich mit dem Bau der Bioceánica in den kommenden Jahren verschiedene Risikosituationen verschärfen. Diese Entwicklung stelle eine zusätzliche Herausforderung für den Schutz von Kindern und Jugendlichen dar, betonte sie. (Facebook: Municipalidad de Mariscal José Félix Estigarribia, ZP-30)

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