Paraguay hat im Reisanbau ein Wachstum zu verzeichnen. Wie 5días berichtet, wächst der paraguayische Reissektor dynamisch und richtet sich stärker auf internationale Märkte aus. Produzenten organisieren sich in einem Verband, um Wettbewerbsfähigkeit zu steigern und gemeinsame Interessen zu vertreten. Der Vizepräsident der Vereinigung paraguayischer Reisbauern, Reinerio Franco, hob hervor, dass Gesetzesanpassungen und Handelsabkommen zentrale Aufgaben seien.
Paraguay exportiert den Großteil seiner Reisproduktion und erschließt Märkte in Europa, dem Nahen Osten und Lateinamerika. Der Sektor schafft Arbeitsplätze, verlangt jedoch qualifizierte Arbeitskräfte und moderne Technologien. Franco erklärte, dass nachhaltige Anbaumethoden und Fruchtwechsel die Effizienz verbessern. Reisfelder gehen in Fruchtfolge mit Soja, Mais, Sorghum und Weideflächen für die Viehzucht über, was neue Produktionsmöglichkeiten eröffnet und die Nachhaltigkeit des Systems verbessert. Große Herausforderungen bleiben hohe Logistikkosten, vor allem, um zu den Überseehäfen zu gelangen. Dennoch sieht der Reissektor dank steigender Nachfrage, Investitionen und Kooperationen ein starkes Wachstumspotenzial. (5días)
Heftige Regenfälle setzen neue Maßstäbe bei Niederschlagsmengen. Die Direktion für Meteorologie und Hydrologie, DMH (in Spanisch), bestätigte, dass die extremen Regenfälle am Montag historische Rekorde bei den Niederschlagsmengen im Land gebrochen haben. Wie ABC Color berichtet, wurden am Montag in der Hauptstadt Asunción rund 210 Millimeter Regen in 24 Stunden gemessen. Nach Angaben von Última Hora wurde der letzte Rekord am 27. März 1964 erzielt mit etwas mehr als 135 Millimeter. Auch im Departament San Pedro wurden mit 177 Millimeter neue Höchstwerte verzeichnet. Weitere Regionen wie Concepción, Paraguarí, Coronel Oviedo und Caazapá meldeten ebenfalls Rekorde.
Wie der Direktor der Meteorologiebehörde, Eduardo Mingo, mitteilte, werde weiterhin instabiles Wetter erwartet mit möglichen weiteren starken Niederschlägen. In der Nacht zum Sonntag nähere sich ein Wetterumschwung aus dem Süden, so Mingo. (ABC Color/Última Hora)
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