Die Muni Filadelfia unterstützt die Näharbeit der Frauen aus Uje Lhavos. Bürgermeister Claudelino Rodas hat auf eine Anfrage der Organisation indigener Frauen „Nueva Esperanza“ zwei Nähmaschinen übergeben. Darüber schreibt die Stadtverwaltung. Begleitet wurde diese Initiative von der Abteilung für Frauenangelegenheiten der Munizipalität. Das Ziel ist, die Fähigkeiten der Frauen zu stärken und ihre Zusammenarbeit zu fördern. Mit den neuen Nähmaschinen haben sie nun die Möglichkeit, Kleidung und andere Textilien herzustellen und diese zu verkaufen. (Facebook: Municipalidad de Filadelfia)
Im Chaco soll der Einsatz von Solartechnologie zur Trinkwassergewinnung weiter ausgebaut werden. Darüber berichtet die Zeitung El Nacional. Das Ziel ist, abgelegene Ortschaften mit sauberem Wasser zu versorgen, die keinen Zugang zu Stromnetzen haben. Das Ministerium für Umwelt und nachhaltige Entwicklung, MADES, setzt dabei auf sogenannte Hydropanels. Diese Anlagen nutzen Solarenergie, um Feuchtigkeit aus der Luft zu gewinnen und daraus Trinkwasser zu erzeugen. Die Systeme arbeiten unabhängig vom Stromnetz und eignen sich besonders gut für ländliche Regionen mit begrenzter Infrastruktur.Ein Projekt läuft bereits in einer indigenen Siedlung im Departement Alto Paraguay. Dort wird Wasser aus dem Río Paraguay mithilfe von Solaranlagen zu den Haushalten gepumpt. Ein rund 1,6 km langes Leitungssystem verteilt das Wasser in der Siedlung. Die Initiative entsteht in Zusammenarbeit mit dem Energieministerium und mit Unterstützung des Wasserkraftwerks Itaipú. Paraguay setzt zunehmend auf erneuerbare Energien wie Solarenergie, Biomasse und Wasserkraft, um die Energieversorgung zu diversifizieren und Emissionen zu senken. (El Nacional)
Der Pegel des Pilcomayo sinkt. Anfang dieser Woche war der Wasserstand kurz höher, jetzt sinkt er wieder, berichtet das Ministerium für öffentliche Bauten und Kommunikation, MOPC. Gestern wurde am Messpunkt Misión La Paz und Pozo Hondo ein Wasserstand von fast 4 m gemessen. Am Montag lag der Pegel dort noch bei 5,8 m. Das zeigt, dass das Wasser deutlich zurückgegangen ist. Wie der Leiter der Nationalen Kommission zur Regulierung und Nutzung des Pilcomayo, Darío Medina, erklärte, war vor drei Tagen eine größere Wassermenge aus dem Oberlauf des Flusses gekommen. Dieses Wasser sei aber inzwischen vorbeigeflossen und deswegen sinkt der Pegel wieder, sagte er. Trotzdem wird der Fluss weiter beobachtet, weil im Oberlauf neuer Regen erwartet wird. Dadurch könnte der Wasserstand wieder steigen, heißt es. (MOPC)
Die Außenminister von Brasilien und Paraguay haben sich getroffen. Das Treffen fand gestern in Asunción statt, wie die staatliche Nachrichtenagentur IP Paraguay schreibt. Bei dem Treffen sprachen die beiden Außenminister über verschiedene Themen, wie beispielsweise den Handel zwischen den beiden Ländern, die Wasserstraße, und Straßen und Verbindungen zwischen Paraguay und Brasilien. Der paraguayische Außenminister, Rubén Lezcano, betonte dabei, dass Brasilien einer der wichtigsten Partner Paraguays ist. Die Zusammenarbeit sei sehr wichtig und gehe über den Handel hinaus, sagte er. Ein weiteres Thema des Treffens war der Kampf gegen internationale organisierte Kriminalität. Beide Länder planen dafür auch gemeinsame Aktionen ihrer Luftstreitkräfte.Außerdem kündigten die Minister gestern weitere Treffen an. Als nächstes steht am 22. März ein Treffen zwischen den Präsidenten der beiden Länder, Santiago Peña und Luiz Inácio Lula da Silva, auf dem Plan. Dabei soll es um Umweltthemen gehen. Vom 23. bis 26. März findet ein weiteres Treffen statt. Für Paraguay nimmt der Umweltminister Rolando de Barros Barreto teil. Außerdem soll es bald ein weiteres Treffen zu den Verhandlungen über das Abkommen von Itaipú geben. Hauptpunkt ist dabei der sogenannte Anhang C, der wichtige Regeln für das gemeinsame Wasserkraftwerk festlegt. (IP Paraguay)
Das Wasserkraftwerk Itaipú hat eine internationale Auszeichnung für ein innovatives Geoinformationssystem erhalten. Darüber schreibt ADN Digital. Verliehen wurde der Preis vom Institut für Umweltforschung, kurz ESRI. Geehrt wurde die Entwicklung eines digitalen Überwachungssystems für das Infrastrukturprogramm namens „Plan 1000“.Das sogenannte Überwachungs-Panel ermöglicht es, den Baufortschritt von Straßenprojekten landesweit in Echtzeit zu verfolgen. Grundlage ist ein Geoinformationssystem, das geografische Daten, Baufortschritte und Berichte auf einer Plattform zusammenführt. Dadurch können Behörden und Projektverantwortliche den Stand der Arbeiten analysieren und Entscheidungen schneller treffen.Das Programm „Plan 1000“ sieht den Bau von insgesamt 1.000 km neuer Straßen in allen 17 Departamenten sowie in Asunción vor. Das Ziel ist, die Verkehrsanbindung im Land zu verbessern und die regionale Entwicklung zu fördern. Die Auszeichnung wird im Juli während der internationalen Nutzerkonferenz von Esri in San Diego in den USA überreicht. (ADN Digital)
Erstmals erhält hierzulande ein Hund eine Kieferprothese. Die Operation der Hündin namens Canela war erfolgreich, wie La Nación schreibt. Sie ist der erste Hund in Paraguay, der eine künstliche Kieferprothese bekommen hat. Die Organisation Olfateando Huellas teilte mit, dass Canelas Zustand stabil und die zweistündige Operation gut verlaufen sei. Bei der Operation wurde eine Titanplatte eingesetzt. Diese Platte funktioniert wie ein neuer Kiefer. Außerdem wurden Muskeln aus dem Hals verwendet, damit die Zunge Halt hat. Die neue Kieferstelle wurde mit Haut geschützt. Der Tierarzt Pedro Ferrer erklärte, dass Canela nach der Operation wieder aufgewacht ist. In den nächsten Tagen wird sie weiter von Tierärzten überwacht, damit sie sich gut erholt. Canela war am 1. Januar letzten Jahres in der Stadt Areguá durch einen Feuerwerkskörper schwer verletzt worden. Nach den Ermittlungen wurde ein 15-jähriger Jugendlicher als möglicher Täter angeklagt. (La Nación)
