Unterschrift von öffentlichen Urkunden stärkt Vereine in Pozo Hondo. Darüber berichtet die Munizipalität Mariscal José Félix Estigarribia. Gestern sind die öffentlichen Urkunden von zwei Vereinen aus Pozo Hondo unterschrieben worden. Dabei handelt es sich um einen Imkerverein und einen Viehzüchterverein. Die Stadtverwaltung Mariscal Estigarribia stellte die finanziellen Mittel zur Verfügung, damit beide Vereine offiziell gegründet werden können. Dadurch wird in Pozo Hondo die Imkerei und die Viehzucht stärker gefördert. Ist ein Verein offiziell eingeschrieben, kann er eine Steuernummer bekommen, auch RUC genannt. Auch kann der Verein Messen und Versteigerungen organisieren und seine Produkte in größerem Umfang verkaufen. (Facebook: Municipalidad de Mariscal José Félix Estigarribia)
FRICC und ASCIM sprechen über Herausforderungen in Siedlungen. In der vorigen Woche hat in der ASCIM ein Treffen mit dem Vorstand des Indigenen-Verbands des zentralen Chaco, FRICC, stattgefunden. Darüber berichtet die Vereinigung der Dienste für indianisch-mennonitische Zusammenarbeit, ASCIM, auf ihrer Internetseite. Nach einer kurzen Andacht stellte der Vorsitzende, Hugo Rempel, den Arbeitsplan des FRICC vor. Außerdem sprach das Team über das Thema Ehescheidung und Trennung in der Gemeinschaftskasse für Gesundheitsbetreuung, AMH. Die Siedlungsvertreter berichteten, wie die verschiedenen Siedlungen mit diesem Thema umgehen und tauschten Erfahrungen darüber aus.
Ein weiteres Thema des Treffens war der Prozess der Trauer. Die Leiter der verschiedenen Siedlungen begleiten oft Menschen, die trauern. Zum Beispiel nach dem Tod eines Angehörigen, bei Krankheit oder bei anderen Verlusten. Aus diesem Grund bekamen die Siedlungsvertreter Tipps und praktische Hilfen mit auf den Weg, wie sie Menschen im Trauerprozess besser begleiten können. (ASCIM)
Die BID wird den Bau einer großen Zellstofffabrik in Paraguay finanziell unterstützen. Nach Angaben der Interamerikanischen Entwicklungs-Bank, BID, sollen rund 165.000.000 US-Dollar in das Industrieprojekt PARACEL im Departament Concepción investiert werden. Darüber berichtet ADN Digital. Eine Zellstofffabrik ist eine industrielle Anlage, die Holz oder andere Pflanzenfasern wie Stroh, in Zellstoff umwandelt. Zellstoff wird für die Herstellung von Papier und Karton verwendet.
Mit dem Projekt soll ein nachhaltiger forstwirtschaftlicher Industriekomplex entstehen. Ein Teil der Investition fließt in wichtige Infrastruktur wie einen Hafen und ein Flussterminal, neue Zufahrtsstraßen und Stromleitungen sowie weitere logistische Anlagen. Die Verantwortlichen sehen in der Anlage eine der bedeutendsten Industrieinvestitionen in Paraguay. Nach aktuellen Schätzungen könnten durch das Projekt rund 7.000 direkte und indirekte Arbeitsplätze entstehen.
Die Ankündigung erfolgte im Vorfeld der Jahresversammlungen der BID in Asunción. Dort traf der Bank-Vorsitzende, Ilan Goldfajn, mit Präsident Santiago Peña zusammen. Das Unternehmen PARACEL verfügt bereits über eine große zertifizierte Forstbasis mit Millionen gepflanzter Bäume. Mit der Finanzierung soll nun der Bau der Fabrik vorangetrieben werden, um den Industriesektor zu stärken und neue Exportmöglichkeiten für Paraguay zu schaffen. (ADN Digital, Wikipedia)
Sprechstunden am Abend verbessern die medizinische Versorgung. Darüber berichtet El Nacional. Das Gesundheitsministerium in Paraguay hat die sogenannten Abendsprechstunden positiv bewertet. Diese erweiterten Sprechzeiten sollen den Zugang zur medizinischen Versorgung erleichtern und gleichzeitig die Notaufnahmen der Krankenhäuser entlasten. Nach offiziellen Angaben wurden in den Sprechstunden außerhalb der normalen Uhrzeiten mehr als 1,4 Millionen medizinische Behandlungen durchgeführt. Das Programm wird derzeit in 120 Gesundheitseinrichtungen im ganzen Land angeboten. Dazu gehören 37 Krankenhäuser mit Sprechstunden bis 22:00 Uhr. Außerdem gibt es 83 Familiengesundheitszentren, die bis 20:00 Uhr geöffnet haben.
Die erweiterten Uhrzeiten für Sprechstunden richten sich vor allem an Menschen, die den ganzen Tag auf Arbeit sind oder andere Verpflichtungen haben. Das Ziel ist, Wartezeiten zu verkürzen und eine bessere medizinische Versorgung zu gewährleisten. Patienten können in den erweiterten Stunden verschiedene medizinische Dienstleistungen in Anspruch nehmen. In den Krankenhäusern stehen unter anderem Ärzte der Fachrichtungen Pädiatrie, Gynäkologie, Kardiologie, Zahnmedizin, Traumatologie und Allgemeinmedizin zur Verfügung. In den Familiengesundheitszentren werden zusätzlich Impfungen, Vorsorgeuntersuchungen und Schwangerschaftsbetreuung angeboten sowie Tests auf Krankheiten wie HIV, Syphilis oder Hepatitis. (El Nacional)
Ausstellungen setzen Akzente in Landwirtschaft und Technologie. Der März startet mit zahlreichen Veranstaltungen rund um Landwirtschaft, Innovationen und Geschäftsmöglichkeiten. Einige Ausstellungen in diesem Jahr bringen Produzenten, Unternehmen und Fachleute an strategischen Orten des Landes zusammen, um über aktuelle Entwicklungen zu informieren und neue Techniken zu präsentieren. Darüber berichtet ABC Color. Dazu gehört die Agrarausstellung INNOVAR. Sie findet vom 17. bis 20. März in Yguazú statt. Die Veranstaltung dient als zentrale Plattform für Wissensvermittlung, Technologieaustausch und Geschäftsabschlüsse. Vom 25. April bis 3. Mai folgt die Expo Santa Rita, die seit Beginn die regionale Landwirtschaft vorantreibt. Im Mai geht es in den Chaco mit der Expo Pioneros, die Fortbildungen, Innovationen und Live-Demonstrationen zeigt. Die Expo Paraguay in Mariano Roque Alonso läuft vom 11. bis 26. Juli, während die 30. Ausgabe der Agrodinámica vom 1. bis 5. Dezember in Hohenau die Landwirtschaft im Süden in den Fokus rückt. (ABC Color)
Die schwedische Modekette H&M hat angekündigt, im Jahr 2026 erstmals Filialen in Paraguay zu eröffnen. Laut der Zeitschrift Just Retail erweitert das Unternehmen damit seine Präsenz in Lateinamerika und erschließt einen neuen Markt in der Region. Nach Angaben des Unternehmens ist die Eröffnung der ersten Geschäfte für das dritte Quartal 2026 geplant. Genaue Standorte und konkrete Eröffnungstermine wurden bisher noch nicht bekanntgegeben.
Mit dem Markteintritt bringt H&M seine wichtigsten Produktlinien nach Paraguay. Dazu zählen Damen-, Herren- und Kindermode sowie Sportbekleidung und Artikel für den Wohnbereich. Die Marke ist weltweit für ihr Konzept bekannt, internationale Modetrends zu vergleichsweise günstigen Preisen anzubieten.
Der Schritt ist Teil einer größeren Expansionsstrategie des Unternehmens in Lateinamerika. In den vergangenen Jahren hat H&M seine Präsenz bereits in Ländern wie Chile, Peru, Uruguay und Brasilien ausgebaut. Paraguay gilt dabei als attraktiver Markt, da sich der Einzelhandel und besonders große Einkaufszentren in den vergangenen Jahren stark entwickelt haben. (Just Retail, Fashionnetwork)
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