Präsident Santiago Peña unterzeichnet Militärbündnis mit den USA

Darüber berichtet die Zeitung Más Encarnación. Paraguay hat sich einer neuen regionalen Sicherheitsallianz gegen das organisierte Verbrechen angeschlossen. Staatspräsident Santiago Peña nahm in der US-Stadt Miami an der internationalen Konferenz „Escudo de las Américas“ teil. Dort unterzeichnete er gemeinsam mit mehreren Staats- und Regierungschefs die Gründung der sogenannten Koalition gegen Drogenkartelle in Amerika.    

Die Initiative wird von den USA unterstützt und von US-Präsident Donald Trump vorangetrieben. Ziel des Bündnisses ist eine stärkere militärische und sicherheitspolitische Zusammenarbeit im Kampf gegen länderübergreifende kriminelle Organisationen. Zu den Teilnehmern der Konferenz gehörten unter anderem auch Präsident Javier Milei aus Argentina sowie Nayib Bukele aus El Salvador.    

Nach Angaben der paraguayischen Regierung soll die Allianz den Informationsaustausch verbessern und gemeinsame Strategien gegen Drogenkartelle und andere kriminelle Netzwerke entwickeln. Paraguay sieht seine Beteiligung als wichtigen Schritt, um die Sicherheit im Land und in der gesamten Region zu stärken.    

Beobachter stellten allerdings fest, dass mehrere Länder mit besonders großen Herausforderungen im Kampf gegen den Drogenhandel nicht an dem Treffen teilnahmen. Dazu gehören unter anderem Mexico, Kolumbien und Venezuela. Die neue Allianz soll künftig vor allem die Zusammenarbeit der Mitgliedsstaaten in Sicherheitsfragen ausbauen und den Kampf gegen das organisierte Verbrechen in Amerika verstärken. (Mas encarnacion)

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