Abendnachrichten von Radio ZP-30 am 6. März 2026

Paraguay unterstützt gemeinsame Sicherheitsdeklaration gegen Kartelle. Der paraguayische Außenminister Rubén Ramírez Lezcano hat gestern in Florida eine Sicherheitsdeklaration mit den USA unterzeichnet. Darüber berichtet das Außenministerium. Dies geschah während der „Konferenz der Amerikas“ zur Bekämpfung von Kartellen und Kriminalitätsgruppen.
Die teilnehmenden Länder betonten die Bedeutung einer engen Zusammenarbeit. Ihr Ziel ist eine sichere und geschützte westliche Hemisphäre.
Sie möchten die bilaterale und multilaterale Zusammenarbeit erweitern. Dabei geht es um die Sicherheit an Grenzen sowie den Kampf gegen Drogenkriminalität und Terrorismus. Auch der Schutz kritischer Infrastrukturen steht auf der Agenda.
Zusätzlich haben sie zugesagt, die „Frieden durch Stärke“-Initiative zu fördern. Damit wollen sie zukünftigen Bedrohungen gemeinsam begegnen. Außerdem bilden sie eine Koalition zur Bekämpfung des Drogen-Terrorismus und anderer gemeinsamer Herausforderungen. (MRE)

Piribebuy feiert 390 Jahre mit Festen und Musik. Piribebuy, die „heroische Stadt“ Paraguays, feiert ihr 390-jähriges Bestehen. Laut ABC Color beginnen die Feierlichkeiten am Samstag, den 7. März, mit einer Dankmesse um 19:00 Uhr am Santuario Ñandejára Guasú, gefolgt von einem großen Fest auf der „Plaza de los Héroes“ um 20:30 Uhr.
Die Veranstaltung bietet eine Vielfalt an Musikstilen und kulturellen Darbietungen. Außerdem wird der Nationale Tag des Poncho Para’i gewürdigt, ein bedeutendes Symbol der paraguayischen Identität.
Die Stadt hat eine reiche Geschichte, war während des Dreibund-Krieges die dritte Hauptstadt Paraguays und erlebte die tragische Schlacht von Piribebuy im Jahr 1869. Bürger und Touristen sind eingeladen, an diesen historischen Feierlichkeiten teilzunehmen, wie es heißt. (ABC Color)

Mediziner aus Brasilien haben paraguayische Fachkräfte geschult. Nach Angaben von ADN Digital hat eine Delegation von Spezialisten des Hospital Israelita Albert Einstein in Brasilien Fachkräfte des Nationalen Krankenhauses von Itauguá geschult. Die Gruppe, geleitet von Doktorin Claudia Laselva, arbeitet im Rahmen der Partnerschaft mit Itaipú, um das öffentliche Gesundheitssystem in Paraguay zu verbessern.
Doktorin Laselva betonte die Bedeutung des Neubaus des Krankenhauses in Itauguá und führte an, dass die vielfältigen Experten der Delegation dazu beitragen, die Qualität und Sicherheit im Gesundheitswesen zu erhöhen. Die brasilianischen Mediziner haben während ihres Aufenthalts auch positive Einstellungen der lokalen Fachkräfte festgestellt, die motiviert sind, die öffentliche Gesundheit zu verbessern.
Die Gruppe medizinischer Fachvertreter analysierte die aktuellen Gegebenheiten des Krankenhauses und identifizierte bereits umsetzbare Verbesserungen. Diese Zusammenarbeit wird als wichtige Gelegenheit angesehen, um die Gesundheitsversorgung in Paraguay zu stärken. (ADN Digital)

Paraguay wird Gastgeber des Iberoamerikanischen Kongresses für Klimatisierung und Kühlung – CIAR 2026. Wie das Ministerium für Umwelt und nachhaltige Entwicklung, MADES, auf ihrer Internetseite schreibt, unterstützt es den 18. Iberoamerikanischen Kongress für Klimatisierung und Kühlung – Ciar 2026. Der Kongress bietet eine wichtige Plattform, um effiziente und nachhaltige Technologien im Bereich der Klimatisierung voranzutreiben.
Bei der Tagung, die auch vom Zusammenschluss der Iberoamerikanischen Verbände für Klimatisierung und Kühlung „FAIAR“ unterstützt wird, wird Paraguay in diesem Jahr die Gastgeberrolle übernehmen. Die Fachtagung findet im Mai statt und bringt Experten, Unternehmen und Fachleute zusammen, um Wissen auszutauschen und neue Technologien vorzustellen.
Die Veranstaltung wird von der „FAIAR“ sowie der paraguayischen Kammer für Klimatisierung, Kühlung und mechanische Belüftung „CAPAREV“ organisiert. Das MADES begleitet das Ereignis im Rahmen des Protokolls von Montreal, das darauf abzielt, Substanzen zu reduzieren, die die Ozonschicht schädigen. (MADES)

Eine Servicekraft hat die Mutter von Präsident Peña nach Atemnot-Zwischenfall gerettet. Eine schnelle Reaktion der Kellnerin Marta Aguayo verhinderte eine ernste Situation in einem Restaurant. Ana María Palacios, die Mutter des paraguayischen Präsidenten Santiago Peña, erlitt während des Essens einen Atemstillstand. Wie es in der Zeitung HOY heißt, konnte Aguayo mit der Heimlich-Methode erfolgreich helfen, sodass Ana María sich rasch erholte. Der Heimlich-Handgriff ist eine Technik, die den Druck im Brustkorb akut erhöht, um dadurch einen Fremdkörper aus der Luftröhre zu befördern. Dadurch wird die Atmung wieder ermöglicht.
Nach dem Vorfall bedankte sich Präsident Peña bei Marta in einer Nachricht und äußerte den Wunsch, sie persönlich kennenzulernen. Aguayo, die auch freiwillige Mitarbeiterin des Roten Kreuzes ist, betonte, dass sie stets auf die Kunden achte und sofort handelte, als sie die Notlage bemerkte.
Der Vorfall verdeutlicht die Wichtigkeit von Erste-Hilfe-Kenntnissen, die in kritischen Momenten entscheidend sein können. Der Feuerwehrkapitän Christian Vázquez bestätigte, dass Interessierte Erste-Hilfe-Kurse in jedem Feuerwehrhaus besuchen können. (HOY)

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