Im Durchschnitt sind die Preise im Februar stabil geblieben. Das zeigt der Inflationsbericht der Zentralbank, BCP. Demnach lag die Inflation im Monat Februar bei 0 %. Im selben Monat des letzten Jahres waren die Preise um 0,4 % gestiegen. Seit Jahresbeginn beträgt die Inflation 0,6 %. Im gleichen Zeitraum 2025 lag sie bei 1,4 %.
Im Februar entwickelten sich die Preise laut Bericht unterschiedlich. Bildung wurde beispielsweise teurer. Das liegt daran, dass die Gebühren und Einschreibekosten gestiegen sind in der Grundschule, der Vorschule und der Universität. Auch Schulmaterialien wie Hefte und Bücher sind teurer geworden. Ebenso stiegen die Kosten für die Betreuung in Kindertagesstätten.
Teurer wurde auch der Besuch im Restaurant sowie geliefertes Essen für Veranstaltungen. Auch für Mitgliedsbeiträge in Sport- und Sozialvereinen musste der Verbraucher tiefer in die Tasche greifen. Führerschein-Gebühren, Fahrzeugzulassungen und die Wartung und Reparatur von Autos stiegen ebenfalls im Preis.
Zahlreiche Lebensmittel wurden dafür günstiger. Das betrifft unter anderem die Preise für Reis, Mehl, Rindfleisch, Schweinefleisch, Geflügel, Milchprodukte, Eier und Obst. Allerdings wurden frisches Gemüse und Knollen etwas teurer. Beim Rindfleisch gab es mehr Angebot im Inland. Es wurde mehr geschlachtet, unter anderem wegen der beginnenden Impfkampagne gegen Maul- und Klauenseuche. Dadurch sanken die Preise für beliebte Fleischstücke.
Ebenfalls günstiger wurden Kraftstoffe wie Naphta und Diesel. Grund dafür sind stabile internationale Preise und ein stärkerer Guaraní gegenüber dem US-Dollar. Soweit der Blick auf die Lebenshaltungskosten im Februar. (BCP)
Staatspräsident Santiago Peña reist heute in die USA. Wie ABC Color berichtet, nimmt er in Miami an einem von US-Präsident Donald Trump organisierten Gipfeltreffen teil. Es handelt sich um den sogenannten „Shield of the Americas Summit”, übersetzt „Schild der Amerikas Gipfeltreffen“. Bei dem Treffen sollen Themen wie regionale Sicherheit, strategische Zusammenarbeit und Entwicklung behandelt werden. Eingeladen wurden unter anderem auch die Präsidenten von Argentinien, Bolivien, El Salvador, Ecuador sowie Honduras.
Der Außenminister Rubén Ramírez Lezcano und der Verteidigungsminister, General Óscar González, befinden sich derzeit in Florida, zu einem Treffen über die Sicherheit auf dem amerikanischen Kontinent. Die Einladung wurde von US-Kriegsminister Pete Hegseth ausgestellt. Es handelt sich dabei um die „Eröffnungskonferenz der Amerikas zum Kampf gegen Kartelle und kriminelle Vereinigungen”. Ziel ist es, neue Möglichkeiten zur Bekämpfung von Drogenterroristen und anderen gemeinsamen Bedrohungen zu erkunden. (ABC Color)
Dreiländer-Kommando stärkt Zusammenarbeit an der Grenze zwischen Paraguay, Argentinien und Brasilien. In Ciudad del Este haben sich in der vergangenen Woche Vertreter des sogenannten Dreiländer-Kommandos getroffen. Daran teilgenommen haben Vertreter von Sicherheitsbehörden aus Paraguay, Argentinien und Brasilien, wie IP Paraguay schreibt. Das Ziel ist, die Zusammenarbeit im Dreiländereck zu verbessern. Bei dem Treffen wurde die gemeinsame Arbeit der Behörden weiter abgestimmt und gestärkt. Besonders wichtig sei dabei die Rolle der Nationalen Migrationsbehörde. Sie unterstütze die Kontrolle und Sicherheit an den Grenzen, wie es heißt. (IP Paraguay)
Die Hälfte der Munizipien von Paraguay stellt den Führerschein mit QR-Code aus. Die Tageszeitung Hoy berichtet, dass rund 100 von insgesamt 225 Städten bereits die neuen Führerscheine mit einem QR-Code versehen. Dieses Format ersetzt die jährliche Verlängerung des Fahrausweises. Es bündelt alle Daten digital: Angaben zu der Fahrschule, die der Führerscheinbesitzer besucht hat, zum Erste-Hilfe-Kurs, den er absolviert hat, sowie zu Verstößen, die er begangen hat.
In dem sogenannten Fahreignungsregister kosten den Führerscheinbesitzer schwere Verstöße gegen die Verkehrsordnung drei Punkte; sehr schwere fünf Punkte. Das gilt insbesondere bei Unfällen oder Alkohol am Steuer. Ist die Gesamtpunktzahl von 20 Punkten erschöpft, wird der Führerschein für rund zwei Jahre entzogen. Das QR-System zur Ausstellung von Führerscheinen führte als erste Stadt in Paraguay, Guarambaré ein. Mittlerweile haben etwa 50 Prozent der paraguayischen Bürgermeisterämter auf dieses System umgestellt. (Diario Hoy/Archiv ZP-30)
Die verarbeitende Industrie in Paraguay hat im Jahr 2025 deutlich mehr Arbeitsplätze geschaffen. Wie die Zeitung ADN Digital berichtet, sind nach aktuellen Daten allein im vierten Quartal des letzten Jahres rund 28.000 neue formelle Stellen in diesem Wirtschaftsbereich entstanden. Das entspricht einem Wachstum von knapp 3 % im Vergleich zum Jahr 2024, wenn es um offiziell registrierte Beschäftigung geht. Die Zahlen zeigen außerdem einen deutlichen Anstieg beim Anteil der formal Beschäftigten in der Industrie. Dieser erhöhte sich von 45,3 % im vierten Quartal 2024 auf 47,6 % im gleichen Zeitraum des Jahres 2025. Damit wird deutlich, dass immer mehr Arbeitsplätze in diesem Sektor unter offiziellen und regulierten Bedingungen entstehen.
Die Untersuchung wurde vom Ministerium für Arbeit, Beschäftigung und soziale Sicherheit, Mtess durchgeführt. Grundlage dafür waren Daten aus der ständigen Haushaltsbefragung des nationalen Statistikinstitut, INE. Mit dieser Entwicklung festigt die Industrie ihre Rolle als wichtiger Motor für die Schaffung formeller Arbeitsplätze im Land. Insgesamt wurden zwischen dem dritten Quartal 2023 und Ende 2025 mehr als 242.000 neue Jobs geschaffen. (ADN Digital)
Im Februar hat der Nationalpark Iguazú eine Rekordzahl von Besuchern empfangen. Darüber berichtet Ultima Hora. Der „Parque Nacional del Iguazú“ auf der brasilianischen Seite hat im Februar einen historischen Besucherrekord verzeichnet. Insgesamt rund 169.000 Menschen besuchten den Nationalpark im zweiten Monat des Jahres 2026. Damit war es der erfolgreichste Februar seit Beginn der Aufzeichnungen. Nach Angaben der Parkverwaltung kamen die Besucher aus insgesamt 123 verschiedenen Ländern. Das unterstreicht die große internationale Bedeutung des Naturwunders im Dreiländereck zwischen Brasilien, Argentinien und Paraguay.
Den größten Anteil stellten wie üblich Touristen aus Brasilien. Mehr als 85.000 Besucher aus dem Land reisten in den Park. Dahinter folgen Gäste aus Nachbarstaaten sowie aus weiteren Regionen der Welt. Die hohen Besucherzahlen bestätigen die Rolle des Nationalparks als eines der wichtigsten Naturreiseziele in Südamerika. Vor allem die gewaltigen Iguazú-Wasserfälle ziehen weiterhin jedes Jahr tausende Menschen in die Region.
Der starke Touristenstrom wirkt sich auch positiv auf die Wirtschaft in der Umgebung aus. Besonders die Stadt Foz do Iguaçu sowie der Handel in Ciudad del Este profitieren von den vielen internationalen Gästen. Der Anstieg der Besucherzahlen steht zudem im Zusammenhang mit der weiteren Erholung des internationalen Tourismus und der intensiven Vermarktung des Reiseziels in verschiedenen Ländern. (Ultima Hora)
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