Loma Plata
In Loma Plata soll ein “Missions-Kaffee” stattfinden. Ein Treffen mit Fokus auf Mission. Bei diesem “Missions-Kaffee” geht es um das Thema: “Hinduismus”. Steve Hawkins berichtet davon. Er hat viele Jahre mit Hindus in Indien wie auch in Kanada gearbeitet.
Das Missions-Kaffee findet am Sonntag, den 8. März um 18.00 Uhr in Loma Plata statt. Dieses Mal im Haus von Mariechen Toews. Der Abend wird in der Sprache Plattdeutsch, Englisch und Spanisch gestaltet. Für mehr Information wenden Sie sich bitte an Linda Hiebert unter folgender Telefonnummer: 0984 400 476
Zentral Chaco
Vor 80 Jahren hat die erste Taufe unter den Indianern der Enhlet Norte im zentralen Chaco stattgefunden. Der Stamm wurde damals auch „Die Lenguas“ genannt. Laut der Missionsorganisation „Licht den Indianern“ – heute als ACOMEM bekannt, wurden am 24. Februar 1946 7 Männer auf ihren Glauben an Jesus Christus als ihren Herrn und Heiland getauft. Damit entstand die erste Enlhet-Gemeinde im zentralen Chaco.
Nach 10 Jahren Missionsarbeit waren die ersten 7 Enlhet-Indianer bereit, ihren Glauben öffentlich durch die Taufe zu bekennen. Als Erster bekehrte sich Sepe Lhama, der den Missionaren als Sprachhelfer zur Seite stand. Nach einer persönlichen Krise erlebte er eine tiefgehende innere Umkehr. In einer Nacht im hohen Bittergras kniete er gemeinsam mit Missionar Giesbrecht im Gebet nieder. Später bezeugte er, dass er dort „sein Inneres gewechselt“ und sich entschieden habe, Jesus nachzufolgen. Seinem Beispiel folgten 6 weitere Männer.
Am 12. März 1945 beriet das Missionskomitee von „Licht den Indianern“ über grundlegende Fragen der Missionsarbeit. Darunter war auch die Frage der Taufform. Man entschied einstimmig, die Taufe durch Untertauchen durchzuführen.
Fast ein Jahr später, am 17. Februar 1946, wurden die ersten 7 Taufkandidaten vom damaligen Missionskomitee geprüft. Nach sorgfältiger Befragung wurden sie zur Taufe empfohlen.
Eine Woche später, am 24. Februar 1946, fand das erste Tauffest statt. Schon früh am Morgen strömten Menschen aus allen Richtungen herbei. Die Feier begann mit einem gemeinsamen Lied unter freiem Himmel. Die Taufe fand in einem „Tajamar“ auf dem Hof des heutigen Industriewerks in Filadelfia statt. Missionar Giesbrecht stieg gemeinsam mit den 7 weiß gekleideten Kandidaten ins Wasser. Nach klaren Bekenntnissen ihres Glaubens wurden sie durch Untertauchen getauft. Damit war die erste Enlhet-Gemeinde mit 7 Gliedern geboren.
Die ersten Schritte im Glauben waren von Herausforderungen begleitet. Fragen zur Ehrlichkeit, zum Eheverständnis und zur Abkehr von alten Festen machten deutlich, dass christlicher Wandel gelernt werden musste. Dennoch war die Dankbarkeit groß über das, was Gott begonnen hatte. In den vergangenen 80 Jahren hat Gott unter den Enlhet 8 Gemeinden entstehen lassen – mit rund 3 Tausend getauften Gliedern.
Die Informationen in dieser Nachricht wurden uns von der Missionsorganisation ACOMEM zugestellt. Sie stammen aus den Protokollen von „Licht den Indianern“ sowie aus dem Buch „Dass die Heiden Miterben seien“. (Acomem, ZP-30)
Paraguay / Russland
In dieser Woche besuchten uns 2 Ehepaare aus Deutschland hier beim Studio von Radio ZP-30: Nikolaus und Elisabeth Dick und Johann und Anna Friesen.
Nikolaus und Elisabeth Dick leben in Deutschland und machen eine Missionsarbeit in Russland, wo sie früher gewohnt haben. Sie haben sich bereit erklärt, uns mehr davon zu erzählen. Dies ist der 1. Teil des Interviews.
Paraguay / Bolivien
Ich wende mich dann an das Ehepaar Johann und Anna Friesen, ebenfalls aus Deutschland. Sie machen im Rahmen einer Mennoniten Brüdergemeinde eine Missionsarbeit in Bolivien. Hören Sie doch gleich selbst, um was es geht.
