Morgennachrichten von Radio ZP-30 am 27. Februar 2026

Über eine Million Kilogramm Eis für den Bau des Viadukts in Luque. Die Tageszeitung Hoy berichtet, dass für den Bau des größten Viadukts des Landes, eine bewährte Kühltechnik eingesetzt wird. Zur Sicherung der Betonqualität bei hohen Temperaturen werden über eine Million Kilogramm Eis für die Pfähle benötigt. Die ersten Bohrungen für die 3,6 Kilometer lange Brücke, das längste Bauwerk Paraguays, haben begonnen. Insgesamt sollen 233 Großpfähle das Fundament der Brücke bilden. Das Projekt schafft über 1 tausend 500 direkte Arbeitsplätze und nutzt strategische Eislieferungen, um die Betonkühlung zu gewährleisten. Nach Angaben der Kommunikationsbeauftragten des Bauunternehmens Rutas del Este, Nancy Garay, sei das Verfahren, Eis in den Beton einzumischen, keine neue Technik. Eis verhindert vorzeitiges Abbinden, Risse und Materialschwäche. Garay erklärte, dass sich die Technik auch bei Mega-Projekten wie der Brücke „Héroes del Chaco“ und des Bi-ozeanischen Korridors bewährt habe.
Der im Bau befindliche neue Viadukt ist Teil des strukturierten Straßennetzes, das zwei strategische Korridore umfasst: einen ab Kilometer 41 der Fernstraße 2, zur Verbesserung der Anbindung von Ypacaraí, Patiño, Areguá und Luque; und einen weiteren ab Kilometer 43, zur Optimierung des Zugangs von San Bernardino. (Diario Hoy)


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