Die Schriftstellerin Carmen Cáceres stellt einen Roman auf Guaraní zum Thema Drogensucht vor. Der Roman „La Casa de Techo Azul“, zu Deutsch „Das Haus mit dem blauen Dach“, wurde vom Fond zur Förderung von Kunst und Kultur, Fondec, für die Übersetzung ins Guaraní ausgewählt. Darüber berichtet IP Paraguay. Carmen Cáceres, paraguayische Schriftstellerin von fünf Romanen und zwei Erzählbänden sowie derzeitige Vorsitzende der Vereinigung Paraguayischer Schriftsteller, EPA, hat zudem drei ihrer Werke in öffentliche Bibliotheken Paraguays bringen lassen.
Als Magister der Erziehungswissenschaften und Spezialistin für Psychotherapie mit Diplom in der Behandlung von Substanzgebrauchsstörungen verbindet sie literarisches Talent mit Fachwissen über Abhängigkeitserkrankungen. Dadurch will sie die Leser zur Auseinandersetzung mit diesem gesellschaftlich relevanten Thema anregen.
Das Werk wurde durch die Resolution Nr. 27/26 vom 19. Februar 2026 von der staatlichen Behörde für Sprachenpolitik, SPL, als sprachlich bedeutsam eingestuft.
Carmen Cáceres ließ „La Casa de Techo Azul“ ins Guaraní übersetzen, nachdem Lehrkräfte auf den Mangel an guaranísprachigen Romanen hingewiesen hatten. Das Fondec-Projekt wurde ausgewählt und planmäßig vorgestellt. Sie wählte das Buch wegen seiner Thematik über Drogenkonsum und Suchtbewältigung und betonte die Bedeutung von interessenbezogenem Material und Autor-Leser-Begegnungen zur Leseförderung. (IP Paraguay)
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