Zwei Entführungen im Departament Canindeyú. Nach Angaben von ABC Color wird in Curuguaty weiterhin nach dem 32-jährigen Almir de Brum gesucht. Er wurde am Freitag um 16:40 Uhr mutmaßlich von der selbsternannten kriminellen Gruppe EPP entführt. Die Tat ereignete sich in Yurutí, an der Grenze zwischen den Departamenten Caaguazú und Canindeyú. De Brum arbeitete gerade bei der Ernte, als Bewaffnete ihn abfingen und ein Bekennerschreiben hinterließen. Sicherheitskräfte der Sondereinsatztruppe, FTC, durchkämmen ein Waldgebiet im Naturreservat Morombí.
Wie ABC Color berichtet, geben die Angehörigen keine Erklärungen ab und bewahren aus Angst vor Erpressungsmaßnahmen absolutes Schweigen. Anwohner äußerten große Sorge und Unsicherheit über die Ereignisse in der historisch von bewaffneten Gruppen betroffenen Region. Während die Suche andauert, wächst die Spannung zwischen Bewohnern beider Departamente weiter an.
Die Nationalpolizei meldete am Freitag das Verschwinden des 32-jährigen Almir de Brum, Sohn eines landwirtschaftlichen Produzenten aus der Region Caaguazú. Wie Hoy berichtet, versuchte sein Vater, Balmir de Brum, brasilianischer Staatsangehörigkeit, ihn telefonisch zu erreichen. Als Almir nicht antwortete, habe der Vater sich zu dem Ort begeben, an dem er ihn vermutete. Dort fand er jedoch lediglich eine eingeschaltete Erntemaschine sowie ein Flugblatt mit Hinweisen auf die EPP.
Eine weitere Entführung ereignete sich ebenfalls in Canindeyú. Hier wurde nach Berichten der Tageszeitung Hoy der 24-jährige Leonardo Joel Martínez Prieto verschleppt, während er mit seiner Schwester in einem Toyota Vitz unterwegs war. Bewaffnete in einer schwarzen Nissan Frontier zwangen ihn unter Bedrohung auszusteigen und stiegen mit ihm ins Fluchtfahrzeug. Der Vorfall wurde von Überwachungskameras aufgezeichnet. Polizei und Antientführungsbehörden wurden informiert. Die Entführung ereignete sich nur wenige Stunden nach der von Almir de Brum. (ABC Color/Diario Hoy)
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