Am Mittwoch hat im Auditorium in Yalve Sanga die Jahresversammlung der Gemeinschaftskasse für Gesundheitsbetreuung AMH sowie ihres Oberaufsichtsorgans, UTA, stattgefunden. Darüber berichtet die Vereinigung der Dienste für indianisch-mennonitische Zusammenarbeit, ASCIM. Das Ziel der Versammlung war, das vergangene Jahr auszuwerten und die Arbeit für 2026 festzulegen.
Im Mittelpunkt stand der Jahresbericht des Direktors. Er bezeichnete 2025 als ein Jahr mit zahlreichen Herausforderungen, aber auch mit wichtigen Fortschritten. Neben organisatorischen Aufgaben war er unter anderem in arbeitsrechtlichen Fragen tätig und vermittelte zwischen Arbeitnehmern und Arbeitgebern. Zudem besuchte er verschiedene Siedlungen, um sich über die Situation der Versicherten zu informieren.
Nachdem die Rücklagen der Kassen in den Jahren 2023 und 2024 zurückgegangen waren, wurden Sanierungsmaßnahmen eingeleitet. Laut der ASCIM zeigen diese Schritte Wirkung. Die finanzielle Lage habe sich stabilisiert. Seit Dezember 2025 werden außerdem Formulare digital erfasst. Auch die IT-Sicherheit sei weiter verbessert worden.
Für das Jahr 2025 weist der Bericht in 30 Kassen einen Anfangsbestand von rund 23,2 Milliarden Guaraní und einen Endbestand von rund 29,1 Milliarden Guaraní aus. Aktuell sind mehr als 26.000 Personen versichert. Nach Angaben des Direktors kann die Zahl der Mitglieder noch erhöht werden. (ASCIM)
