Mittagsnachrichten von Radio ZP-30 am 20. Februar 2026

COPACO wird von einer Interimspräsidentin geleitet. Natalia Borgognon ist am Donnerstag zur Interimspräsidentin der staatlichen Telefongesellschaft COPACO ernannt worden. Wie die Tageszeitung Hoy informiert, soll Borgognon die Kontinuität und Weiterentwicklung der Unternehmensaktivitäten sicherstellen, während sich der Vorsitzende von COPACO, Óscar Stark, im Krankenhaus erholt. In einer Mitteilung heißt es, die Ernennung solle einen reibungslosen Ablauf der Geschäfte und die Fortführung der bisherigen Leitung gewährleisten. Stark war am 15. Februar bei einem Motorradunfall verletzt worden und bleibt weiterhin stationär in Behandlung. (Diario Hoy)

In Capitán Bado ist ein Estanzia-Mitarbeiter entführt und wieder freigelassen worden. Am Mittwochabend drang eine Gruppe bewaffneter Krimineller in das Anwesen der Estanzia „San Fernando“ ein, offenbar mit Raubabsicht. Der Vorfall ereignete sich nach Angaben von Última Hora gegen 22:30 Uhr auf dem rund 45 km vom Stadtzentrum von Capitán Bado entfernten Grundstück im Departament Amambay. Zwei bis drei Unbekannte bedrohten die Angestellten mit einer Schusswaffe. Mehrere Arbeiter, darunter der Vorarbeiter und ein Traktorfahrer, flohen in der Dunkelheit in den nahegelegenen Wald.

Polizei und Einsatzkräfte der Sondereinsatztruppe, FTC, leiteten umgehend eine Suchaktion ein. Die meisten Beschäftigten konnten in Sicherheit gebracht werden. Einer der Arbeiter, Ever Francisco Silguero Silva, wurde bei dem Überfall entführt. Gestern wurde gemeldet, dass die Angreifer den Eigentümer der Estanzia kontaktierten und 150.000 Dollar für die Freilassung von Silguero forderten. Daraufhin bestätigte die Nationalpolizei heute die Freilassung von Silguero Silva. Nach der Befreiung kam es zu einem Schusswechsel; Lösegeld wurde offenbar nicht gezahlt. (Última Hora/www.amambayahora.com.py)

Das Projekt für den Nahverkehrszug kommt in den Kongress. Kabinettschef Javier Giménez kündigte dies nach einem Treffen mit Abgeordneten und der Ministerin für öffentliche Bauten und Kommunikation, Claudia Centurión, an. Wie ADN Digital berichtet, ist für den Nahverkehrszug eine Investition von 450 Millionen US-Dollar im Rahmen eines Abkommens zwischen Fepasa und Etihad Rail vorgesehen. Die 43 km lange Strecke soll Asunción, Luque und Ypacaraí verbinden. Der Bau soll Anfang nächsten Jahres beginnen. (ADN Digital)

Die Agentur Costa Cruceros ist nicht mehr zur Tätigkeit berechtigt. Der Rechnungshof hat den von der Nationalen Tourismusbehörde, SENATUR, erlassenen Verwaltungsakt durch die Resolutionen Nr. 23/23 und 376/23 bestätigt. Dadurch wurde die Agentur Costa Cruceros wegen zahlreicher und wiederholter Verstöße gegen die geltenden Vorschriften des Tourismussektors für verantwortlich erklärt und endgültig geschlossen. Darüber berichtet Economía Virtual. Das Gericht stellte fest, dass die Maßnahme rechtmäßig, verhältnismäßig und ausreichend begründet ist, angesichts der Schwere der festgestellten Verfehlungen, der Schädigung der Tourismusverbraucher sowie der Rückfälligkeit der Firma Diviaggio Paraguay S.A., Eigentümerin der Agentur. Wie es heißt, bestätigt die Entscheidung das Verwaltungsverfahren der SENATUR und stärkt den Schutz der Nutzer sowie die Kontrolle und Qualität touristischer Dienstleistungen. (Economía Virtual)

Überschuss an Fachkräften in der paraguayischen Handelsmarine. Wie die Tageszeitung Hoy berichtet, bildet die Nautische Schule der Marine ziviles Personal mit abgeschlossener Schulausbildung für eine Laufbahn in der nationalen Handelsmarine aus. Laut dem stellvertretenden Direktor, Arnaldo García, finden jedoch nur rund 20% der Absolventen der höheren technischen Studiengänge für Deck und Maschinen eine Anstellung. Das, obwohl es Behauptungen über Fachkräftemangel gibt. Im vergangenen Jahr schlossen 72 Studierende ihre Ausbildung ab, doch lediglich 11 wurden eingestellt. Derzeit verfügen mehr als 28.000 Personen über ein gültiges Seefahrtsbuch, aber nur etwa 3.000 sind tatsächlich beschäftigt. García betont, dass ausreichend qualifiziertes Personal vorhanden sei und stellt die vom Unternehmenssektor genannten Mangelszenarien infrage.  (Diario Hoy)

Die Kredite der Banken an den Dienstleistungssektor steigen um 28,1%. Wie das Wirtschaftsportal Economía Virtual berichtet, betrug das Kreditportfolio der Banken für den Dienstleistungssektor 22,53 Billionen Guaranies zum Jahresende 2025. Das ist laut der Bankenaufsicht ein Anstieg von 28,1% im Vergleich zu Ende 2024. Der Dienstleistungssektor war damit einer der am stärksten wachsenden Kreditempfänger. Dies spiegelt auch die dynamische Entwicklung des Sektors wider, der laut Zentralbank von Paraguay das stärkste Wachstum des Brutto-Inland-Produkts verzeichnete. Besonders stark wuchsen Finanzdienste, Haushalts- und Unternehmensdienstleistungen, Transport, staatliche Dienste, Telekommunikation, Gastronomie, Hotellerie, Immobilien und Handel. (Economía Virtual)

ASCIM hält Jahresversammlung der AMH-Kasse ab. Am Mittwoch hat im Auditorium in Yalve Sanga die Jahresversammlung der Gemeinschaftskasse für Gesundheitsbetreuung AMH sowie ihres Oberaufsichtsorgans, UTA, stattgefunden. Darüber berichtet die Vereinigung der Dienste für indianisch-mennonitische Zusammenarbeit, ASCIM. Das Ziel der Versammlung war, das vergangene Jahr auszuwerten und die Arbeit für 2026 festzulegen.

Im Mittelpunkt stand der Jahresbericht des Direktors. Er bezeichnete 2025 als ein Jahr mit zahlreichen Herausforderungen, aber auch mit wichtigen Fortschritten. Neben organisatorischen Aufgaben war er unter anderem in arbeitsrechtlichen Fragen tätig und vermittelte zwischen Arbeitnehmern und Arbeitgebern. Zudem besuchte er verschiedene Siedlungen, um sich über die Situation der Versicherten zu informieren.

Nachdem die Rücklagen der Kassen in den Jahren 2023 und 2024 zurückgegangen waren, wurden Sanierungsmaßnahmen eingeleitet. Laut der ASCIM zeigen diese Schritte Wirkung. Die finanzielle Lage habe sich stabilisiert. Seit Dezember 2025 werden außerdem Formulare digital erfasst. Auch die IT-Sicherheit sei weiter verbessert worden.

Für das Jahr 2025 weist der Bericht in 30 Kassen einen Anfangsbestand von rund 23,2 Milliarden Guaraní und einen Endbestand von rund 29,1 Milliarden Guaraní aus. Aktuell sind mehr als 26.000 Personen versichert. Nach Angaben des Direktors kann die Zahl der Mitglieder noch erhöht werden. (ASCIM)


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