Sicherheitskräfte verhindern Ausbreitung eines Feuers im IPS. Nach dem landesweiten Stromausfall am gestrigen Mittwoch kam es im Untergeschoss des Nationalen Fürsorgeinstituts, IPS, zu einem Brandbeginn, der Alarm auslöste, wie ABC Color berichtet. Betroffen war der Bereich mit IT- und Kommunikationsgeräten, weshalb die Stromversorgung vorsorglich unterbrochen und Notfallsysteme für die Patientenversorgung aktiviert wurden. Wie die Kommunikationsabteilung des IPS mitteilte, brachten die Sicherheitskräfte die Situation rasch unter Kontrolle; es handelte sich vor allem um starke Rauchentwicklung. Verletzte oder schwere strukturelle Schäden wurden nicht gemeldet. Techniker untersuchen derzeit die genaue Ursache des Vorfalls und bewerten mögliche Schäden an der betroffenen Infrastruktur. (ABC Color)
Vergünstigte Kredite fördern Technologieimporte aus den USA. Wie die Tageszeitung Hoy berichtet, erhält Paraguay künftig Sonderkredite und Vergünstigungen beim Kauf von Technologie und Materialien aus den USA. Nach einem Treffen mit dem Präsidenten der US-Export-Import-Bank, EXIM, John Jovanovic, gab Botschafter Gustavo Leite bekannt, dass Kreditlinien mit Laufzeiten von bis zu 30 Jahren und speziellen Zinssätzen angeboten werden. Diese gelten für Investoren, die US-Technologie und -Produkte erwerben. Leite erklärte, Ziel sei die Zusammenarbeit paraguayischer Arbeitskräfte und Partner mit amerikanischen Unternehmen. Die EXIM-Bank unterstützt US-Exporte durch Kredite, Garantien und Versicherungen. Das Abkommen wurde von Leite als bedeutender Erfolg gewürdigt. (Diario Hoy)
Die Siedlung Ñu Guasu im Norden soll staatliche Wohnungen erhalten. Drei Kollegen aus der Seelsorgeabteilung sowie unser Kollege aus der Presseabteilung, Lucio Romero, sind derzeit im Nordosten des Landes unterwegs. Sie besuchen verschiedene Siedlungen, um mit den Menschen ins Gespräch zu kommen.
Wie Romero berichtete, waren sie gestern in der Siedlung Ñu Guasu. Die meisten Bewohner leben dort in Häusern aus Blech oder Planen – Unterkünfte, die in dieser Jahreszeit besonders heiß werden. Entsprechend groß ist die Freude über die Wohnungen, die die Regierung für die Siedlung angekündigt hat. Mit dem Bau soll in nächster Zeit begonnen werden, so Romero.
Ñu Guasu liegt im Departament Boquerón und gehört zum Distrikt Mariscal Estigarribia. Die Siedlung wurde vor rund 25 Jahren gegründet und aktuell leben dort 90 Familien, wie der Siedlungsleiter, Claudio Benítez erklärte. Die Mehrheit der Bewohner gehört zur Ethnie der Guaraní Ñandeva. Sie leben vor allem von Viehzucht und Landwirtschaft. Die Siedlung befindet sich in einer entlegenen Gegend. Wenn Lebensmittel knapp werden, müssen die Menschen weite Strecken zurücklegen, um größere Ortschaften wie Madelón oder La Patria zu erreichen. Die Situation wird zusätzlich dadurch erschwert, dass es keine Busverbindung in diese Gegend gibt. (ZP-30)
Richter gibt Anklage gegen Wiens an die Staatsanwaltschaft zurück. Im Fall des Metrobús-Projekts hat der Interims-Richter Osmar Legal die Anklage gegen den ehemaligen Minister für Öffentliche Bauten und Kommunikation, Arnoldo Wiens, an die Staatsanwaltschaft zurückgegeben. Legal vertritt seinen Kollegen Humberto Otazú. Grund für die Rückgabe der Anklage sind formale Mängel in der rechtlichen Einordnung der vorgeworfenen Straftatbestände.
Wie ADN Digital schreibt, begründet der Interims-Richter seine Entscheidung damit, dass die eingereichte Anklageschrift nicht alle formalen Voraussetzungen erfülle. Die geschilderten Tatsachen seien nicht korrekt unter die angeführten Straftatbestände rechtlich eingeordnet worden, so der Richter. Der Fall geht damit zur Überarbeitung zurück an die Staatsanwaltschaft.
Auch Última Hora schreibt über den Fall. Demnach hat Richter Osmar Legal das Verfahren gemäß Artikel 314 der Strafprozessordnung weitergeleitet. Die Staatsanwälte Giovani Grisetti, Nathalia Silva und Yeimy Adle hatten die Anklage erhoben und müssen nun innerhalb von zehn Tagen reagieren. Hält die Staatsanwaltschaft an ihrer Darstellung fest und bleibt der Richter bei seiner Einschätzung, kann der Vorgang an die Generalstaatsanwaltschaft weitergeleitet werden. Bis zur Korrektur gilt formal, dass noch kein Verfahren gegen Wiens eröffnet ist. (ADN Digital, Última Hora, ABC Color, Ñanduti, Hoy)
Das Infona hat seinen Bericht über Waldflächen und Veränderungen der Landnutzung 2022 bis 2024 rausgegeben. Finden kann man den Bericht auf der Internetseite des Forstinstituts (https://paraguayforestal.infona.gov.py/). Dem Dokument zufolge gibt es in Paraguay insgesamt rund 17.760.000 ha Wald. Das sind etwa 44% der gesamten Fläche des Landes. Etwa 80% davon sind natürlicher Wald, der Rest setzt sich zusammen aus Palmenwäldern und Forstplantagen. Der Großteil liegt in der westlichen Region. In der Ostregion haben die Departamente Concepción und Canindeyú die größten Flächen mit natürlichem Wald. Im Chaco sind es Boquerón und Alto Paraguay.
Weiter offenbart der Bericht, dass von 2022 bis 2024 insgesamt rund 330.000 ha natürlicher Wald in eine andere Nutzung umgewandelt wurden. In Ostparaguay waren besonders betroffen die Departamente San Pedro und Concepción. Im Chaco waren es Boquerón und Alto Paraguay.
Das Dokument beschreibt auch Maßnahmen gegen Abholzung. Dazu gehören ein Frühwarnsystem und ein gemeinsames Eingreif-Protokoll verschiedener Behörden. Von 2022 bis 2024 gab es mehr Anzeigen und Warnmeldungen. Das zeigt, dass die Behörden besser gegen illegale Abholzung vorgehen können. (INFONA)
More Entradas for Show: Funkjournal
