Der Fluss Pilcomayo führt im Moment weniger Wasser als noch vor einigen Wochen. Trotzdem kommt weiterhin Wasser in den paraguayischen Chaco. Das sei möglich durch Arbeiten der Nationalen Kommission zur Regulierung und Nutzung des Pilcomayo, CNRP, wie deren Leiter, Darío Medina, erklärte. Der Pilcomayo verändert seinen Wasserstand ständig. Besonders in dieser Jahreszeit, weil es im Oberlauf viel regnet und große Mengen Schlamm und Sand mitgeführt werden, wie das Ministerium für öffentliche Bauten, MOPC, schreibt. Mitte Januar hatte der Wasserstand bei der Messstation in Pozo Hondo bei etwa 5,5 Metern gelegen. Jetzt sind es dort ungefähr 3,4 Meter.
Laut einem Bericht der CNRP sind in den vergangenen Wochen in mehreren Bereichen am Pilcomayo Arbeiten durchgeführt worden. Kanäle wurden ausgehoben und verbreitert, Ufer wurden gereinigt sowie Schlamm und Ablagerungen entfernt, damit das Wasser besser fließen kann. Auch Brücken und Wasserläufe wurden gesäubert. Laut Medina gebe es in dieser Woche unter anderem eine problematische Stelle bei der sogenannten „Línea 32“. Der Bereich muss von Pflanzenresten und Sand befreit werden. (ZP-30, MOPC)
