Der Pilcomayo fließt weiter in den paraguayischen Chaco. Der Fluss Pilcomayo führt im Moment weniger Wasser als noch vor einigen Wochen. Trotzdem kommt weiterhin Wasser in den paraguayischen Chaco. Das sei möglich durch Arbeiten der Nationalen Kommission zur Regulierung und Nutzung des Pilcomayo, CNRP, wie deren Leiter, Darío Medina, erklärte. Der Pilcomayo verändert seinen Wasserstand ständig. Besonders in dieser Jahreszeit, weil es im Oberlauf viel regnet und große Mengen Schlamm und Sand mitgeführt werden, wie das Ministerium für öffentliche Bauten, MOPC, schreibt. Mitte Januar hatte der Wasserstand bei der Messstation in Pozo Hondo bei etwa 5,5 Metern gelegen. Jetzt sind es dort ungefähr 3,4 Meter.
Laut einem Bericht der CNRP sind in den vergangenen Wochen in mehreren Bereichen am Pilcomayo Arbeiten durchgeführt worden. Kanäle wurden ausgehoben und verbreitert, Ufer wurden gereinigt sowie Schlamm und Ablagerungen entfernt, damit das Wasser besser fließen kann. Auch Brücken und Wasserläufe wurden gesäubert. Laut Medina gebe es in dieser Woche unter anderem eine problematische Stelle bei der sogenannten „Línea 32“. Der Bereich muss von Pflanzenresten und Sand befreit werden. (ZP-30, MOPC)
Das Paraguayische Institut für Kunsthandwerk hat fünf sogenannte Motocarros an Kunsthandwerkerinnen aus Boquerón übergeben. Die dreirädrigen Transportfahrzeuge sind gestern im Sitz der Gobernación von Boquerón offiziell übergeben worden. Anwesend waren unter anderem die Vorsitzende des Paraguayischen Instituts für Kunsthandwerk, IPA, Andrea Vázquez, der Gouverneur von Boquerón, Harold Bergen, sowie weitere lokale Behördenvertreter.
Die Übergabe ist Teil des Projekts „Distanzen überwinden“ der Gobernación Boquerón. Begünstigt wurden bei dieser Gelegenheit folgende Siedlungen: Sandhorst, San Agustín, Campo Alegre, Campo Loro und Yalve Sanga. Wie die IPA-Vorsitzende, Andrea Vázquez, gegenüber ZP-30 erklärte, sind die Fahrzeuge speziell für die Leiterinnen der Handwerkergruppen in den jeweiligen Siedlungen bestimmt. Mit den sogenannten Motocarros übergebe man ein wichtiges Arbeitsmittel, das dazu beitragen solle, die Lebensqualität der Menschen nachhaltig zu verbessern, so Vázquez.
In seiner Ansprache bezeichnete Gouverneur Bergen die Übergabe als einen besonderen Tag für die Kunsthandwerkerinnen der Siedlungen. Eine der größten Schwierigkeiten sei bisher die Logistik gewesen – vor allem die weiten Entfernungen. Das erschwere vieles im Alltag und in der Vermarktung der Produkte, so Bergen. Zugleich betonte er, dass die Herstellung von Kunsthandwerk eine wichtige Rolle für den Tourismus in der Region spiele. Den begünstigten Siedlungen legte er ans Herz, sorgsam mit den Fahrzeugen umzugehen und die notwendigen Wartungen regelmäßig durchführen zu lassen. (ZP-30, Facebook: Gobernación Boquerón)
In Filadelfia hat heute die Gutenbergschule in das neue Schuljahr gestartet. Mit dem Beginn des Unterrichts wurde auch eine weitere Klassenstufe eingeführt: Ab sofort wird Unterricht vom Kindergarten bis zur 4. Klasse angeboten. In den kommenden Jahren sollen schrittweise weitere Klassen hinzukommen. Schuldirektor Nelson Boschman sprach gegenüber ZP-30 von einem erfreulichen Wachstum. Im vergangenen Jahr beendete die Schule das Jahr mit 131 Schülern. Zum Start in dieses Jahr sind bereits 165 Kinder eingeschrieben. Die Kapazitätsgrenze liegt bei 180 Schülern. Pro Klassenraum können bis zu 30 Kinder aufgenommen werden, so Boschmann. An der Schule unterrichten derzeit zehn Lehrer inklusive Hilfskräfte. Es gibt bisher jeweils eine Klasse pro Jahrgang und ausschließlich Unterricht am Vormittag.
Neu eingeführt wurde in diesem Jahr eine Abteilung für Sozialarbeit, ein wichtiger Bereich der Gutenberg-Schulen. Dafür wurde eine Sozialarbeiterin eingestellt. Ob und in welchem Umfang Schüler finanzielle Unterstützung bekommen, wird individuell geprüft. Familien, die eine Beihilfe benötigen, durchlaufen ein entsprechendes Aufnahmeverfahren. Das Ziel ist, Wege zu finden, damit Kinder diese Schule besuchen können – unter anderem durch die Suche nach Patenschaften. Auch der Bereich Seelsorge ist Teil des Schulkonzepts. Schulkaplan Rodolfo Vera erklärte, dass die Seelsorge Kinder in unterschiedlichen Situationen begleitet, etwa bei Konflikten untereinander. Auch die Lehrer werden seelsorgerlich begleitet, so der Kaplan der Gutenbergschule. (ZP-30)
Senacsa plant Paraguay als Aftosa-freies Land ohne Impfung. Wie der nationale Tiergesundheitsdienst, SENACSA, auf Facebook informiert, hat gestern die erste Sitzung des Ausschusses für den Übergangsplan zum Gesundheitsstatus „Maul- und Klauenseuche-freies Land ohne Impfung“ stattgefunden. Anwesend waren unter anderem der SENACSA-Vorsitzende, der Vizeminister für Viehzucht sowie Vertreter der Vereinigung der Landwirtschaftsproduzenten von Paraguay, ARP, und des Zusammenschlusses von Produktionskooperativen, Fecoprod.
Bei dem Treffen wurde über die Lage der Maul- und Klauenseuche in der Region und weltweit gesprochen. Außerdem ging es um das nationale Impfprogramm 2026, um den Stand der Vorbereitungen für den Übergang, um mögliche Risiken und darum, wie gut das Gesundheitssystem im Notfall reagieren kann. Auch die nächsten Schritte wurden erklärt. (Facebook: Senacsa Paraguay)
More Entradas for Show: Funkjournal
