Félix Peralta hat eine Auszeichnung bei der Biennale in Buenos Aires gewonnen. Peralta gehört zur Ethnie der Nivaclé und stammt aus der Siedlung San Agustín Pedro P. Peña. Wie Carina Ayala vom Kunsthandwerkszentrum der Stadt Filadelfia gegenüber Radio ZP-30 bestätigte, setzte er sich bei diesem bedeutenden Wettbewerb durch.
Peraltas Handkunstwerk besteht aus einer aus Palo Santo hergestellten Skulptur. Antonia Carema, ebenfalls aus der Siedlung San Agustín, nimmt den ersten Platz ein bei den Künstlern, die eine Anerkennung erhalten. Sie ist dort vertreten mit einem Kunststück aus tierischem Textil.


Am Donnerstag fand die Prämierung der für die Ausstellung eingeschickten Kunststücke statt. Die erste Biennale für Indigene Kunst in Buenos Aires ist vom 12. Februar bis zum 12. April im Pabellon von Bellas Artes der Argentinischen Katholischen Universität für das Publikum geöffnet.
Nach Angaben von Ayala werden sie und andere Vertreter der Munizipalität Filadelfia die drei indigenen Künstler Felix Peralta, Antonia Carema und Richart Peralta am kommenden Montag nach Buenos Aires begleiten. Für die Indigenen übernehmen die Departamentsverwaltung Boquerón und das paraguayische Institut für Kunsthandwerk, IPA, die Reisekosten, während die Biennale die Kosten vor Ort trägt.
Radio ZP-30 berichtete bereits am 30. Januar über die Teilnahme indigener Künstler an der Biennale in Buenos Aires. Die Ausstellung trägt den Titel „Zeitgenössische indigene Stimmen: Ein Blick aus dem Herzen der Gemeinschaften.“ Die Teilnehmer der Biennale in Buenos Aires kommen aus verschiedenen Provinzen Argentiniens, sowie aus Perú, Paraguay, Brasilien und Chile. (Radio ZP-30)
