Morgennachrichten von Radio ZP-30 am 7. Februar 2026

Paraguays Migrationsstatistik wird von Brasilianern dominiert. Im vergangenen Jahr verzeichnete Paraguay nach Angaben der Onlineseite „Forbes Paraguay“ mehr als 47.000 Migration-Anträge und erteilte über 40.000 Aufenthaltsgenehmigungen. Wie der Migrationsdirektor Jorge Kronawetter mitteilte, gab es zu Beginn des Jahres 2026 einen Aufschwung mit zirka 3.000 Anträgen in nur 20 Tagen – das sind fast 79% mehr als im Jahr 2025.
Das Interesse verteilte sich auf knapp 35.000 befristete und etwa 13.000 unbefristete Aufenthaltsgenehmigungen. Dies spiegelt sowohl schrittweise Niederlassungsprozesse als auch Entscheidungen für eine dauerhafte Ansiedlung wider. Hinsichtlich der Herkunft entfielen 58% der erteilten Genehmigungen auf Brasilien mit beinah 24.000 Fällen, gefolgt von Argentinien, Deutschland, Bolivien und Spanien. Zudem ist eine zunehmende Zahl von Antragstellern aus den USA, Venezuela, den Niederlanden, Russland und Frankreich zu verzeichnen.
Diese Entwicklung verstärkte sich Anfang 2026 deutlich. Zusätzlich stiegen ergänzende Verfahren stark an. Laut Migrationsdirektor Kronawetter begünstigen Politik, Steuersystem, Lage, Lebenshaltungskosten und das soziale Umfeld diese Dynamik. (www.forbes.com.py)


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