Heute, am 4. Februar, wird der Weltkrebstag begangen. Anlässlich des Weltkrebstages am 4. Februar berichtet Paraguay jährlich von rund 7.000 neuen Krebsdiagnosen. Nach Angaben des Vorsitzenden der paraguayischen Vereinigung für Krebsforschung, Doktor David Cabrera, könnte ein Drittel der Todesfälle durch frühzeitige Vorsorge verhindert werden. Nach Angaben von ABC Color seien laut Informationen von Cabrera der rechtzeitige Zugang zu Mammografien, Impfungen gegen HPV und Hepatitis B entscheidend, sowie die Reduzierung vermeidbarer Risikofaktoren wie Tabak- und Alkoholkonsum, Bewegungsmangel, ungesunde Ernährung und UV-Strahlung. Diese Maßnahmen könnten die Krebssterblichkeit im Land deutlich senken.
Nach Angaben des Gesundheitsministeriums ist Brustkrebs weiterhin die häufigste Todesursache durch Krebs in Paraguay, gefolgt von Gebärmutterhalskrebs. Bei Männern führt Prostatakrebs die Diagnosen an, gefolgt von Lungen- und Darmkrebs. Wie Cabrera äußerte, sterben jährlich rund 4.500 Paraguayer an bösartigen Tumoren, viele davon in fortgeschrittenen Stadien. Zwar wurden Fortschritte in der Präzisionsonkologie erzielt, doch bleiben der gleichberechtigte Zugang zu Behandlungen, Früherkennung sowie eine humanisierte Versorgung zentrale Herausforderungen. (ABC Color)
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