Der Brückenbau Carmelo Peralta – Puerto Murtinho tritt in seine Endphase ein. Diese Infrastruktur, die als das Herzstück des Biozeanischen Korridors gilt, steht kurz davor, beide Länder physisch miteinander zu verbinden. Es fehlen nur noch 118 Meter bis zur endgültigen Verbindung der Brückenkonstruktion. Wie der technische Berater der Brücken-Ausführungseinheit des Ministeriums für öffentliche Bauten und Kommunikation, MOPC, Ingenieur Félix Zelaya, gegenüber Radio ZP-30 mitteilte, schreiten die Arbeiten planmäßig voran. Der strikte Zeitplan wird demnach ohne Verzögerungen eingehalten.
Zelaya erklärte, dass die Arbeiten auf beiden Ufern unterschiedlich verlaufen. Auf brasilianischer Seite wurde bereits das 15. Segment erreicht, während auf paraguayischer Seite die Arbeiten bis zum 12. Segment gebaut wurden. Die technische Planung sieht vor, dass die physische Verbindung der Fahrbahnplatte im Mai dieses Jahres erfolgt. Die Fahrbahnplatte oder die Brückenfläche ist, wo der Verkehr künftig fließen wird. Nach Abschluss dieser Verbindung tritt das Projekt in die Endphase ein.
Laut Zelaya, konzentriert sich das Bauteamnach dem Zusammenschluss der Brückenteile auf die wesentlichen ergänzenden Arbeiten zur Gewährleistung von Sicherheit und Funktionalität der Verkehrsverbindung. Dazu gehören die Asphaltierung der Fahrbahn, Montage von Schutzgeländern, Installation des Beleuchtungssystems sowie Beschilderung und horizontale Markierungen. Es wird erwartet, dass die Hauptstruktur der Brücke zwischen August und September vollständig fertiggestellt ist. Parallel dazu werden bereits die Zufahrtsarbeiten auf paraguayischer Seite ausgeführt: ein 3,8 Kilometer langer Abschnitt, der die Brücke mit der Fernstraße 15 verbindet. Dieser Anschluss soll voraussichtlich im Oktober abgeschlossen werden.Mit einer Hauptspannweite von 625 Metern sowie Zufahrtsviadukten von insgesamt mehr als 660 zusätzlichen Metern auf beiden Seiten der Grenze zeichnet sich das Bauwerk als bedeutender logistischer Meilenstein ab. Ende dieses Jahres soll es in Betrieb genommen werden, so Zelaya vom MOPC. (Radio ZP-30)
Kunstwerke indigener Künstler aus dem Chaco auf Biennale in Buenos Aires. Wie der Bürgermeister des Distrikts Filadelfia, Claudelino Rodas, gegenüber Radio ZP-30 mitteilte, werden Kunsthandwerker aus dem Chaco an der Ersten Biennale für Indigene Kunst in der Stadt Buenos Aires teilnehmen. Diese international bedeutende Ausstellung würdigt und macht zeitgenössische indigene Kunst sichtbar.
Wie Rodas erklärte, konnte dieses Ziel durch Bemühungen des Kunsthandwerkszentrums der Stadtverwaltung Filadelfia erzielt werden. Bereits seit mehreren Jahren habe man indigene Kunsthandwerker begleitet, um an Ausstellungen im Chaco wie auch in Asunción teilzunehmen. Dank dieser Arbeit und der Sichtbarkeit, die ihnen in verschiedenen Teilen in Asunción verschafft wurde, entstand die Idee, ihre Werke auch in Buenos Aires auszustellen. In Asunción wurden die Kunststücke in Zusammenarbeit mit dem paraguayischen Institut für Kunsthandwerk, Ipa, ausgestellt. Rodas äußerte die Freude darüber, dass sie nun diese großartige Gelegenheit haben, um an der Messe in Buenos Aires teilzunehmen, da diese Kunsthandwerker und ihre Produkte ausgewählt wurden,
Unter der fachlichen Anleitung und Begleitung der Leiterin des Kunsthandwerkszentrums, Carina Ayala, wurden folgende Künstler sowie ihre Werke ausgewählt und eingereicht. Félix Peralta mit einer Skulptur aus Palo Santo „Der Fischer“; Antonia Carema mit einer Textilarbeit aus Caraguatá, einem tierischen Textil, und Richart Peralta mit der Kugelschreiberzeichnung „Die Ankunft des Frühlings und Zuflucht der Ñandus“. Sie kommen aus Pedro P. Peña, Yalve Sanga sowie Campo Loro.
Laut der argentinischen Website „La Vereda – Viví Cultura“ wird die Eröffnung der Ersten Biennale für Indigene Kunst von Buenos Aires am Mittwoch, den 11. Februar, stattfinden. Insgesamt nehmen 46 indigene Künstler aus verschiedenen Provinzen Argentiniens teil, sowie Künstler aus Perú, Paraguay, Brasilien und Chile. Die Ausstellung steht unter dem Titel „Zeitgenössische indigene Stimmen: Ein Blick aus dem Herzen der Gemeinschaften“. (Radio ZP-30/ www.lavereda.com.ar)
Paraguay erhält Exportgenehmigung für Schaffleisch in die Vereinigten Arabischen Emirate. Paraguay hat die Zulassung des Marktes der Vereinigten Arabischen Emirate für den Export von Schaffleisch mit und ohne Knochen erhalten. Wie die Tageszeitung Hoy berichtet, wurde die Genehmigung im Rahmen eines Treffens zwischen dem Vorsitzenden des Nationalen Tiergesundheitsdienstes, Senacsa, José Carlos Martin, und Vertretern des Ministeriums für Klimawandel und Umwelt in Dubai bestätigt. Dieser Schritt wird das Wachstum und die Konsolidierung des Sektors fördern und wirtschaftliche Chancen für die Produzenten erhöhen. Außerdem wurde ein Modell für Gesundheitszertifikate für Fleisch- und Geflügelprodukte vereinbart. Wie es heißt, sollen bis Mai Fortschritte bei der Zulassung paraguayischer Schlachthöfe für den Export erzielt werden. (Diario Hoy)
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