Morgennachrichten von Radio ZP-30 am 19. Januar 2026

Paraguay ist bereit für Umweltauflagen bezüglich des Freihandelsabkommen zwischen dem Mercosur und der EU. Wie ABC Color den Umweltminister Rolando de Barros zitiert, ist Paraguay in der Lage, die Umweltauflagen des offiziell in Asunción unterzeichneten Mercosur–EU-Abkommens zu erfüllen. Ab Ende dieses Jahres tritt die umstrittene EU-Verordnung 1115 in Kraft, die den Import landwirtschaftlicher Produkte aus abgeholzten Flächen nach Europa verbietet.
Der Minister des Umweltministeriums, MADES, Rolando De Barros betonte, dass Paraguay bereits eine positive Umweltbilanz auf regionaler und internationaler Ebene vorweisen könne und sich als Zentrum für grüne Geschäfte positioniere. Die nationaleGesetzgebung zu Kohlenstoff-Krediten unterscheide das Land von anderen Staaten und biete internationale Marktgarantien.
Für die Einhaltung der EU-Vorgaben müssten sensible Produkte wie Soja und Fleisch über Georeferenzierungs-daten und überprüfbare Rückverfolgbarkeitssysteme verfügen. Der private Sektor arbeitet bereits am Rückverfolgbarkeitssystem SISE-UE, das die Einhaltung der europäischen Umweltstandards sicherstellen und die Kontinuität der paraguayischen Exporte gewährleisten soll.
Der Minister berichtete, dass der Produktionssektor bereits Fortschritte bei der Umsetzung von Kontrollmechanismen mache.  Vorangetrieben werde das Rückverfolgbarkeitssystem SISE-UE laut De Barros von der Paraguayischen Exportkammer von Getreide und Ölfrüchten, CAPECO, der Paraguayischen Kammer der Verarbeiter von Ölsaaten und Getreide, CAPRO, dem Zusammenschluss von Produktionskooperativen, FECOPROD sowie von den Produktionsverbänden, UGP. Dieses System soll gewährleisten, dass die Produktion, die von den europäischen Märkten geforderten Umweltstandards erfüllt und die Fortführung der paraguayischen Exporte sichert. (ABC Color)


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