Paraguayerin schließt Masterstudium im Vereinigten Königreich mit Bestnote ab. Die Paraguayerin Claudia Turner Van Heyde schloss ihr Masterstudium in Geoinformationssystemen an der Universität Leeds im Vereinigten Königreich mit der höchsten Auszeichnung ab. Wie IP Paraguay berichtet, absolvierte sie das Studium als Stipendiatin des Nationalen Stipendienprogrammes „Carlos Antonio López“, BECAL, das dem Ministerium für Wirtschaft und Finanzen untersteht. Claudia Turner Van Heyde stammt ursprünglich aus Bahía Negra im Departament Alto Paraguay. Bevor sie fürs Masterstudium ins Vereinigte Königreich ging, hatte Van Heyde in der Nationalen Universität von Asunción, Una, Umweltingenieurswesen studiert. Sie betonte, dass sie ihre Kenntnisse in Datenanalyse und -visualisierung vertiefen wolle. Auch wolle sie neue Technologien für komplexe Entscheidungsprozesse erlernen. Die Ausbildung stärkte ihr berufliches Profil und ihren Einsatz für nachhaltige Entwicklung und Umweltschutz in Paraguay. (IP Paraguay)
Emirate setzen auf Paraguay als strategischen Einstieg in Südamerika. Wie die Zeitung Hoy berichtet, hat die Ministerin für internationale Zusammenarbeit der Vereinigten Arabischen Emirate, Reem Al Hashimy, Paraguay einen zweiten offiziellen Besuch abgestattet. Ziel der Reise war, Investitionen und Kooperationen zu fördern und dabei den bestehenden rechtlichen und regulatorischen Rahmen zwischen beiden Ländern zu nutzen. Nach einem Treffen mit Staatspräsident Santiago Peña erklärte die Ministerin, Paraguay habe große Anstrengungen unternommen, um ein attraktives Ziel für emiratische Unternehmen zu werden. Die Vereinigten Arabischen Emirate betrachten Paraguay als strategisches Eingangstor nach Südamerika, so die Ministerin. Zwischen beiden Staaten bestehen bereits Abkommen zur Förderung wirtschaftlicher und handelspolitischer Beziehungen sowie zur Entwicklung von Kohlenstoffkreditmärkten. Zudem gibt es Kooperationen in der Luftfahrt und bei Infrastrukturprojekten wie dem biozeanischen Verkehrskorridor. (Diario Hoy)
Der paraguayische Musiker Quemil Yambay ist verstorben. Wie Última Hora berichtet, ist der beliebte Musiker Quemil Yambay gestern in den frühen Morgenstunden nach längerer Krankheit im Alter von 87 Jahren verstorben. Er hinterlässt ein unbezahlbares Erbe in der paraguayischen Folklore mit seinen Liedern und seinem Sapukái. Die Nachricht seines Todes verkündete seine Tochter Hilda Yambay in ihren sozialen Medien.
Yambay wurde am 10. März 1938 in Tupaorã, Caraguatay, geboren. Quemil Yambay wuchs in Caraguatay auf und träumte als Kind davon, Fußballer zu werden. Aufgrund einer Sehschwäche musste er jedoch von diesem Traum Abstand nehmen und wandte sich der Musik zu. 1959 gründete er sein erstes Ensemble und trat mit volkstümlichen Liedern auf, oft inspiriert von Tierimitationen, die er als Kind erlernt hatte. 1960 entstand die Gruppe „Los Alfonsinos“. Trotz des Verlustes seines Augenlichts im Alter von 43 Jahren setzte er seine Karriere fort. Über mehr als 50 Jahre war er mit seiner Gruppe international und national unterwegs. Zahlreiche Lieder, die von der Bühne kamen, wurden von Quemil Yambay selbst komponiert. Yambay wurde für seine natürliche Begabung und seine Liebe zur paraguayischen Folklore geschätzt.
Im Jahr 2015 erhielt er in der Abgeordnetenkammer die Auszeichnung „Orden Nacional al Mérito Comuneros“. Zwei Jahre später gab er das Konzert „El Último Sapukái“ und verabschiedete sich damit von der Bühne. Sapukái kommt aus dem Guaraní und bedeutet zu Deutsch so viel wie „ein langer, schriller Ruf, der als Signal oder Ausdruck der Freude verwendet wird“. (Última Hora)Principio del formulario
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