Ziegenhalter von Magariño lernen über Fleisch-Verarbeitung und Vermarktung

In der vorigen Woche waren Beamte des Umwelt- und des Entwicklungsministeriums, MADES, in der Zone am Pilcomayo und führten dort eine entsprechende Schulung durch, in Zusammenarbeit mit der Departamentsregierung Boquerón und der lokalen Vereinigung der Landwirte von Magariño. Interessenten hatten die Gelegenheit zu lernen, wie eine geschlachtete Ziege zerlegt wird, wie das Fleisch in passende Schnitte gesägt wird und wie diese dann vakuumverpackt werden. Unterstützung kam von Folur; – ein Projekt, das unter Leitung der Weltbank steht und von dem Umweltfond GEF und dem UN-Entwicklungsprogramm, UNDP, unterstützt wird. Folur untersteht in Paraguay dem MADES. Der Leiter des Projektes ist Enrique Molas, der persönlich in Magariño dabei war.    

Die Ziegenhaltung im paraguayischen Chaco ist in den letzten Jahren verstärkt in den Fokus von staatlichen und privaten Entwicklungs-, Landwirtschafts- und Umweltorganisationen gerückt. Die Bemühungen gehen dahin, dass Kleinlandwirte Ziegen nicht mehr nur für den Eigenbedarf halten, sondern Produkte wie von Fleisch und Milch auch erfolgreich vermarktet werden können. In diesem Sinne hatte das MADES bereits im August mit Frauen aus Magariño geübt, wie man Ziegen- und Schafsfleisch zu Dörr-Fleisch verarbeitet, – was hierzulande als „Cecina“ bekannt ist. Bei der Schulung in der vergangenen Woche lernte man, wie das ganze Tier zerlegt und die Fleischschnitte zum Verkauf verpackt werden. (Gobernación de Boquerón/MADES/UNDP/Folur/Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung/Canal PRO/IPTA)

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