Ereignisreiche Woche bei der Polizei von Boquerón. Der Polizeisprecher der Hauptdienststelle Filadelfia, José González lobte heute in seinem Bericht den reibungslosen Aufmarsch von Schulen und Zivilorganisationen, der gestern am Südeingang von Filadelfia zum Gedenken an den Chacofrieden stattfand. Man habe gesehen, wie sich Schüler und Lehrer alle Mühe gegeben hätten, einen guten Aufmarsch zu veranstalten, erklärte der Polizist heute im Interview mit ZP-30. Was die weniger schönen Vorfälle der vergangenen Woche betrifft, hier eine Zusammenfassung der Ereignisse, wo die Polizei zur Hilfe gerufen wurde. Die Polizei nahm zwei Verhaftungen vor, wurde zu zwei Verkehrsunfällen gerufen, begleitete den Fall eines Leichenfundes und nahm eine Person in Gewahrsam.
Und hier der Reihe nach: Am Dienstag hielt die Polizei bei Villa Choferes del Chaco einen LKW auf der Erdstrasse vor der Transchaco an. Der Fahrer konnte keine Fahrerlaubnis aufweisen und wurde deshalb von den Ordnungskräften belangt. Am Donnerstag, den 12. Juni nahm die Polizei eine Person fest, die gegen alternative Auflagen verstossen und den Hausarrest missachtet hatte. Ein Fall von häuslicher Gewalt aus Pozo Colorado. Am Freitag, bekam es die Polizei mit einem Fall in Virgen de Fátima zu tun, wo eine Schwangere ärztliche Hilfe brauchte. Es handelte sich um eine minderjährige Ureinwohnerin im Alter von 12 Jahren, die in das Krankenhaus von Villa Choferes del Chaco gebracht wurde, wo sie sanitär versorgt wurde und wo in Kontakt mit den Erziehungsberechtigten festgelegt wurde, wie es weiter geht.
Am Samstag, den 14. Juni wurde bei Cruce Boquerón am Rande des Asphalts eine Leiche gefunden, die zunächst nicht identifiziert wurde. Nach näheren Untersuchungen durch Forensiker und Kriminaltechniker stellte sich heraus, dass es sich bei dem Opfer um eine 16- jährige Person aus Nueva Promesa im Distrikt Irala Fernández handelt. Die Ermittler gehen von einem Tötungsdelikt aus, weil die Person durch einen heftigen Schlag am Kopf gestorben ist. Nähere Dateils durfte der Polizeisprecher nicht nennen, solange die Ermittlungen durch die Staatsanwaltschaft laufen.
Am Sonntag wurde die Polizei zu einem Verkehrsunfall gerufen, wo ein Motorradfahrer angefahren wurde und der Täter Fahrerflucht beging. Bei dem verletzten Unfallopfer handelt es sich um eine 18-jährige Person aus Yalve Sanga. Am selben Tag kam es bei Filadelfia auf der Fernstrasse 16 und der Strasse Lapacho zu einem weiteren Unfall, bei dem ein Auto gegen ein Motorrad fuhr, den Fahrer verletzte und das Motorrad Sachschaden erlitt. Gestern ging die Polizei einem Diebstahl nach, der aus La Patria gemeldet wurde. Es gelang ihr, den Dieb dingfest zu machen. Nähere Details zu dem Fall gibts im nächsten Polizeibericht, da die näheren Umstände schon in den nächsten Report einfliessen. Soweit die Zusammenfassung der Polizeiaktivitäten im Departament Boquerón während der vergangenen Woche. Derzeit sitzen in der Arrestzelle von Filadelfia zwei Personen. (ZP-30)
Paraguayische Bürgermeister stecken in Israel fest. Es handelt sich um fünf Kommunalpolitiker, die sich auf Einladung der israelischen Regierung dort zu einer Fortbildung aufhielten. Konkret betrifft das den Bürgermeister von San Lorenzo, Felipe Salomón, die Bürgermeisterin von Paso Horqueta, Cinthia Cabañas, Fernando Ramírez von Pilar und von Independencia den Bürgermeister José Resquín, sowie den Stadtrat Claudio González von Salto del Guairá. Sie alle nahmen in Israel an einem Leiterschaftskurs teil und wurden dort von den Kriegsereignissen zwischen Israel und dem Iran überrascht. Da die wichtigsten Flughäfen des Landes und der Flugraum über Israel geschlossen sind, gibt es für die Landsleute im Moment keine Möglichkeit, das Land zu verlassen.
Der paraguayische Botschafter in Israel, Alejandro Rubín, sagte der Medienkette Megacadena um die Mediengruppe Harrison, man stehe in engem Kontakt mit den Paragayern und ersuche bei der israelischen Botschaft um bevorzugte Ausreise, sobald dies möglich sei. Priorität habe bis dahin, das Leben der Menschen zu schützen, betonte Botschafter Rubín. Derweil halten sich die Landsleute, wie die anderen Menschen in Israel, gemäss der behördlichen Anordnungen in Luftschutzbunkern auf. (Radio Primero de Marzo/Megacadena de Comunicación)
Mentale Gesundheit ist Thema in Mariscal Estigarribia. Die Stadt lädt zu einer Veranstaltung mit der Psychologin Mariana Pinto ein. Heute Abend wird sie in der städtischen Nähwerkstatt über Themen rund um die mentale Gesundheit sprechen; – darunter über Ängste, ihren Ursprung und Trauma. Frau Pinto ist durch jahrelange Arbeit im zentralen Chaco bereits bekannt, da sie in zahlreichen Kursen über innere Heilung unterrichtet und Wegweisung gegeben hat. Heute Abend spricht sie in Mariscal Estigarribia zu Interessenten, um 18 Uhr 30 in der Nähwerkstatt des Bürgermeisteramtes. (Flyer: Einladung Muni. Mcal. Estigarribia)
MEC schließt die Vorverlegung der Winterferien aus. Darüber informiert das Online-Nachrichtenportal „Resúmen de Noticias“. Das Ministerium für Bildung und Wissenschaft, MEC, bestätigte, dass für den Schulkalender 2025 keine Änderungen hinsichtlich der Winterferien geplant sind. Wie vom Bildungsministerium festgelegt, fallen die Winterferien in diesem Jahr auf den Zeitraum von Montag, den 14. bis Freitag, den 25. Juli. Diese Ferien gelten für staatliche, private und subventionierte private Bildungseinrichtungen im ganzen Land.
Die Klarstellung von Seiten des MEC erfolgte nachdem in inoffiziellen Berichten die Rede von möglichen vorgezogenen Winterferien die Rede war. Derartige Berichte hatten die Runde gemacht, angesichts eines deutlichen Anstiegs der Fälle von Atemwegserkrankungen im Land. In Krankenhäusern wie dem Uniklinikum „Clínicas“ und „General de Barrio Obrero“ wurde laut den Gesundheitsbehörden ein Anstieg von Patienten mit Atemwegsinfektionen um 80% gemeldet. Erschwerend kommt demnach die kritische Lage im Kinderkrankenhaus Acosta Ñu hinzu. Hier wurden im bisherigen Verlauf des Jahres über 490 Patienten wegen Atemwegsinfektionen stationär aufgenommen. 99 davon kamen auf die Intensivstation. Acht Patienten verstarben.
Das Bildungsministerium stellte klar, dass weder eine Sitzung einberufen noch die Möglichkeit einer internen Änderung des Schulkalenders angesprochen wurde. Die festgelegten Ferientage bleiben folglich bestehen. Auch das Gesundheitsministerium hat keine formelle Aufforderung zur Änderung des Schulkalenders veröffentlicht. Die Gesundheitsbehörden beobachten jedoch weiterhin die Zahl der Krankenhauseinweisungen von Kindern aufgrund von Atemwegserkrankungen. Dazu fordern sie die Öffentlichkeit dringend auf, Präventionsmaßnahmen, insbesondere für Kinder und ältere Erwachsene, zu verstärken. (RDN)