Nationale Nachrichten

Freitag, 21/11/2008


Asunción: Mangelhafter Informations-Fluß im Regierungs-Apparat. - Die Komisión für Auslandsbeziehungen der Abgeordnetenkammer hat der Regierung mehrere Information-Ersuchen vorgelegt. Darin bitten sie um Einsicht in die unterzeichneten Abkommens-Pläne mit Bolivien und Venezuela. Die Vereinbarungen beziehen sich auf Fragen der fossilen Energieträger wie Öl und Gas. Im Kontext erklärt die Abgeordnete Ramona Mendoza die Notwendigkeit für ihre Komission über das aktuelle Entwicklungs-Stadium der Projekte informiert zu sein. Die Vereinbarungen würden schon bald Rechtsgültigkeit haben und noch immer wisse die Abgeordnetenkammer keine genauen Einzelheiten. Die Abkommen drehen sich auch um Rohstoff-Minen und Energie-Träger-Vorkommen. Durch die Vereinbarungen würden außerdem auch die Bereiche Erziehung und Gesundheit tangiert. Abschließend betont das Information-Ersuchen nochmals die vordere Stellung des Themas nicht-erneuerbaren Ressourcen in unserer Umwelt. (lanacion)

 

Asunción: Erziehungs-Programm-Finazierung gesichert. - Der Senat hat heute einen Kredit für das Programm „Escuela Viva II" ratifiziert. Damit kann das BID-Darlehen von 45 Millionen Dollar, dem Programm „Lebendige Schule" vom Erziehungsministerium zugeführt werden. Vor allem die bedürftige Schulen im Inland sollen davon berücksichtigt werden. Der erste Teil des Projektes war in den Jahren von 2001 bis 2007 durchgeführt worden. Dabei wurden nach Angaben der zuständigen Behörden gute Resultate erzielt. Die angestrebte Verbesserung des allgemeinen Bildungs-Zugangs und der Erziehung-Qualität in Paraguay habe Fortsdchritte gemacht. Im zweiten Teil des Programms „Lebendige Schule", wird allein das Ziel verfolgt, allen beteiligten Schülern durch den Schul-Abschluß hindurch zu helfen. Das bedeutet im Endeffekt auch einme Verringerung der soganannten Schulflucht. (UH)

 

Villeta: Kurzfristiger Rohstoff-Mangel behoben. - Die Nationale Zementindustrie hat ihre Zement-Produktion seit heute morgen wieder aufgenommen. Das wurde möglich, nachdem gestern abend endlich wieder eine Ladung mit dem Grundstoff Klinker in der Fabrik bei Villeta eintraf. Ein vorübergehender Klinker-Mangel hatte die Zement-Produktion vorübergehend lahmgelegt. (ABC)

 

Asunción: Rücktritt angekündigt. - Der Präsident des Obersten Wahlgerichtshofes, Rafael Dendia, hat heute seinen Rücktritt eingereicht. Er informierte persönlich die Öffentlichkeit über seinen Schritt, indem er beim Radiosender Primero de Marzo in Asunción ein Interview veröffentlichen ließ. Dendia war schon 14 Jahre in der staatlichen Institution tätig. Er begründete seinen Rücktritt damit, dass er sich nicht mehr am kommenden Wahlprozess beteiligen wolle. Er gebe den Weg frei für den Polit-Nachwuchs erklärte Dendia. Durch seinen Rückzug fällt der Vorsitz am Obersten Wahlgerichtshof automatisch an den Minister Juan Manuel Morales. (ABC)

 

Santa Rita: Kindes-Entführung vor der Haustür. - Im Departament Alto Paraná wurde heute ein 10 jähriges Kind entführt. Diese Presse-Information wurde vom Polizeichef der Anti-Entführungs-Abteilung, Francisco Alvarenga, bestätigt. Der Junge mit dem Namen „Carlos de Mello" wurde in Santa Rita, nur wenige Meter von seinem zu Hause entführt. Die Kidnapper forderten laut Alvarenga zunächst 150 tausend Dollar für die Freilassung des Kindes. Später hätten sie die Löse-Geld-Forderung auf 100 tausend Dollar gemindert. Die Polizei begleitet und berät nun die Familie, die als Geschäftsleute in der Zone tätig sind. (ABC)

 

Asunción: Rücktritt wegen Kooruptions-Vorwürfen. - Der Verwaltungs-Geschäftsführer im Regierungspalast - Abraham Pinazo, hat sein Amt vorübergehend niedergelegt. Das gab heute der juristische Präsidentschafts-Berater der - Emilio Camacho an. Die Distanzierung Pinazos vom Verwaltungs-Betrieb im Regierungspalast hängt mit einer Untersuchung wegen angeblicher Steuer-Unregelmässigkeiten gegen ihn zusammen. Abraham Moisés Pinazo wird von Staatsanwaltschaft Arnaldo Giuzzio beschuldigt, die Firma für sanitäre Dienstleistungen ESSAP nicht korrekt abgerechnet zu haben. (Abc)

 

Ciudad del Este: Massen-Karambolage. - Auf der Fernstrasse Sieben hat sich gestern ein schwerer Verkehrsunfall ereignet. Ausgelöst wurde die Verwicklung Unglücklicher Umstände vom Unfall eines unvorsichtig gesteuerten Kleinwagens. Anschliessend prallten noch drei weitere Personen-Wagen auf das Unfall-Wrack des Ersten. Auch ein Lastkraftwagen und ein Motorrad gerieten verunfallten in dem unübersichtlichen Chaos. Der Fahrer des Motorrads wurde verletzt ins Krankenhaus eingeliefert. (VANGUARDIA)

 

Salto del Guairá: Erneute brasilianische Grenz-Verletzung. - Gestern sind im paraguayisch-brasilianischen Grenzgebiet, bei Salto del Guairá, brasilianische Militärtruppen auf paraguayisches Territorium vorgedrungen. Wie die Zeitung Ultima Hora berichtet, begann das sogenannte Regiment "mechanisierte Kavallerie Brasiliens" - nach eigenen Angaben - eine Kontroll-Operation unter der Bezeichnung „Cadeado Cuatro". Laut dem brasilianischen Militärsprecher handelt es sich dabei um eine Routine-Kontrolle an der gemeinsamen Grenze. Die Operation wird in dem Gebiet „Paineriña" durchgeführt, das aus zwei parallel zueinander verlaufenden Strassen besteht. Ein Weg ist auf paraguayischer Seite, der andere auf brasilianischem Territorium. Die Zone ist besonders als Schmuggler und Rauschgift-Nest bekannt. Die brasilianische Aktion versetzte die nationalen Streitkräfte hierzulande in erhöhte Alarm-Bereitschaft. (uh)

 

Asunción: Indianer-Studenten-privilegiert. - Die Indianischen Studierwilligen werden ab heute von der Pflicht befreit, vor der Immatrikulation an der UNA, das vorgeschriebene Eintritts-Examen abzulegen. Eine diesbezügliche Vereinbarung unterzeichneten die Vorsitzende des nationalen Indianerinstituts - INDI, Frau Margarita Mbywangi und der Universitäts-Rektor der nationalen Universität von Asunción Pedro González. Somit erhalten indianische Jugendlichen bevorzugten Zugang zu allen Studien-Gängen der UNA. Indianern mit Sekundar-Abschluss soll auf diese Weise ein Weiterstudiums erleichtert werden, erklärte der UNA-Direktor González. (UNIVISION)

 

Asunción: Notlösung Hanf-Plantage. - Paraguayische Landwirte greifen aus ihrer Notlagen heraus, oft nach der einerseits illegalen andererseits aber sehr lukrativen Marihuana-Produktion. Diese Ansicht vertritt Casildo López, führendes Mitglied des Koordinationstisches für Bauernorganisationen, MCNOC. Die Organisation vereinigt einen Großteil der Landwirte im Departament Concepción. López reagierte mit seiner Äußerung auch auf einen offiziellen Bericht der Vereinten Nationen, der Paraguay als grössten Marihuana-Produzenten Südamerikas bezichtigt. Nach Angaben des Bauern-Führers, hätten viele Bauern - im Kampf um ihre Existenz gar keine andere Möglichkeit, als sich mit der Rauschgift-Produktion den Lebensunterhalt zu verdienen. Außerdem stellten die Drogenbosse den Bauern - als zusätzlichen Anreiz, sämtliches Zubehör - von der Saat, bis zum Acker-Gerät zur Verfügung. Somit können dann die Drogen-Plantagen bestens gepflegt und ein reiche Drogen-Ernte erzielt werden. Der paraguayische Staat biete den Bauern auf der legalen Seite jedoch kaum Hilfen an, behauptete López. (ABC)

 

Ciudad del Este: Krankenhaus erhält Antwort. - Gestern morgen ging der Hilferuf des regionalen Krankenhauses von Ciudad del Este - durch zahlreiche Landes-Medien. Direktor und Chefarzt des Krankenhauses hatten sich darüber beklagt, vom Gesundheits-Ministerium im Stich gelassen worden zu sein. Daraufhin wurde noch am Nachmittag desselben Tages das Gesundheits-Ministerium aktiv und sandte eine erste Medikamenten- Ladung. Die Ladung sei jedoch unzureichend, um die Dienstleistungen in dem Krankenhaus wieder auf ein normales Level zu bringen, meinten dessen Vertreter gegenüber der Presse. Weitere und zuverlässigere Lieferungen seien unbedingt notwendig, um langfristig zu helfen, so das Zitat in der lokalen Tages-Zeitung Vanguardia. (VANGUARDIA)

 

Itaugua: Unzuverlässige Dialyse-Betreuung. - Das National-Krankenhaus von Itaugua bietet seit gestern wieder Dialyse-Behandlungen für Menschen mit Nieren-Insuffizienz. Patienten und Sympathisanten hatten am selben Tag noch - aufgrund der zuvor unterbrochenen Dialyse-Routine - eine Protest-Kundgebung durchgeführt. Daraufhin hatte das nationale Fürsorgeinstitut IPS die fehlenden Medikamente gespendet und auch das Laboratorium Lasca wurde zum Retter in der Not. Die Tageszeitung Ultima Hora schreibt in ihrer gestrigen Ausgabe, daß das nationale Krankenhaus diese lebenswichtige Dienstleistung hatte einstellen müssen. Die notwendigen Medikamente, die zur ordnungsgemäßen Nierenspülung benötigt werden, waren einfach ausgegangen. (UH)

 

Asunción: Wiedersprüchliche Angaben. - Die Presse teilt heute mit, daß Staatspräsident Fernando Lugo heute seinen brasilianischen Kollegen Lula da Silva telefonisch um Erklärungen gebeten hat, wie das Invasorenhafte Handeln des brasilianischen Militärs an der paraguayischen Grenze zu verstehen sei. Dagegen erklärte der präsidiale Presse-Sprecher, Rubén Penayo, es habe keine Unterredung mit Lula da Silva stattgefunden, da dieser nicht auffindbar sei. Zuvor hatten sich der Aussen-Minister - Alejandro Hamed Franco und der General Luis Bareiro Spaini von der National-Verteidigung zur Dringlichkeitssitzung getroffen. Dabei ging es ausschließlich um die Grenzverletzung der brasilianischen Truppen, gegen das paraguayische Territorium. Dabei bezeichnete auch der Innenminister Rafael Filizzola das Geschehen als „besorgniserregend". – Gestern waren im paraguayisch-brasilianischen Grenzgebiet - bei Salto del Guairá - brasilianische Militärtruppen auf paraguayisches Gebiet marschiert. Wie der brasilianische Militärsprecher erklärte, habe es sich lediglich um eine Routine-Kontrolle gehandelt. Das Vorgehen ist jedoch nach dem Völkerrecht als „Verletzung der Grenzrechte" anzusehen und könnte sogar als kriegerische Handlung interpretiert werden.(abc)

 

Asunción: Dubiose Gehalts-Zahlungen. - Die Nationale Schifffahrtsbehörde ANNP bezahlt zahlreiche Angestellte die ohne präzise Posten-Bezeichnung durch offizielle Ernennung auf der Gehalts-Liste stehen. Das gab heute die Staatliche Kontrollbehörde nach Abschluss ihrer Prüfungsarbeiten an die Presse bekannt. Darauf bezugnehmend berichtete die Zeitung abc color, daß etwa 2 Milliarden Guaranies an Funktionäre der Nationalen Schifffahrtsbehörde gezahlt wurden, die keine spezifische Funktion innerhalb der ANNP erfüllten. Ausserdem seien auch einige der bezahlten Angestellten am Tage der Untersuchung überhaupt nicht am Arbeitsplatz aufgetaucht. (abc color)

 

Asunción/Brasilia: Argentinien verspricht Exportnormalisierung. - Die Regierung Argentiniens hat versichert, paraguayische Exporteure an der Grenze künftig routinemäßig zu behandeln und nicht mehr durch zusätzliche Hindernisse zu beschweren. Das gab die Zeitung Abc color nach einer Pressekonferenz - mit dem Viceminister für Wirtschaftsbeziehungen und Integration - Oscar Rodríguez Campuzano bekannt. Bei den Gesprächen mit seinem argentinischen Kollegen Alfredo Chiaradia, hatte der paraguayische Minister eindringlich darum gebeten, dem Export paraguayischer Textilien künftig keine Steine mehr in den Weg zu legen. Dieser Bitte sei von argentinischer Seite stattgegeben worden, hieß es in dem Pressebericht. (abc)

 

Asunción: Kraft-Werks-Gelder finanzieren Hilfs-Projekte. - Das Ministerium für Landwirtschaft und Viehzucht präsentierte gestern den neuen Agrar-Wirtschaftsplan. Damit werden voraussichtlich 11 tausend Klein-Bauern- Familien begünstigt. Das Budget von 5 Millionen Dollar, stammt aus dem sogenannten Itaipu-Fonds, und dient vor allem dem Kauf landwirtschaftlicher Maschinen und Werkzeug, sowie Saatgut und Düngemitteln. Auch die Errichtung einer kleinen Verarbeitungs-Anlage zur Herstellung von Zuckerrohr-Syrup soll damit finanziert werden. Wie Minister Cándido Vera Bejarano betonte, wurde das Geld nicht etwa dem Sozialfonds entnommen. Es handele sich stattdessen um eine besondere Sparanlage, mit Bestimmung für das Land- und Viehwirtschafts-Ministerium. Künftig soll das Programm noch 55 tausend weiteren Familien zugute kommen. Aus dem Ministeriums-eigenen Fonds für Landwirtschaft und Viehzucht, werden demzufolge 38 tausend Familien begünstigt; weitere 6 tausend erhalten Kredit-Unterstützung über einen Finanzierungsplan, der mit dem binationalen Wasserkraftwerk Yacyretá ausgehandelt wurde. (abc)

 

Caaguazú: Direktlieferung von Gemüse. - Die Produzentenvereinigung „Ocho de Diciembre" in Caaguazú hat heute morgen 12 Tonnen Zwiebeln und 2 Tonnen Kürbisse an die Kette Stock geliefert. Diese Lieferungen hatten ein Abkommen zwischen den Bauern und der paraguayischen Supermarktkammer Capasu zur Grundlage. Das Abkommen ermöglicht es den Produzenten, ohne Zwischenstopp direkt an die Supermärkte zu liefern. Wie es hieß, seien dadurch die Preise für die Produkte höher und die Lieferungen würden rentabler. –Das Ministerium für Landwirtschaft und Viehzucht hatte zwischen der Vereinigung von Supermärkten Capasu und den Produzenten landwirtschaftlicher Erzeugnisse zu verhandeln versucht. Auch die Celular-Telefongesellschaft Núcleo hatte angeboten, eine direkte Verbindung zwischen diesen beiden Vereinigungen zu schaffen, damit die Komunikation direkt geschaffen werden könne. (abc)

 

Asunción: Ironisches Theater-Stück über Frauen-Alltag. - Im Vorfeld des internationalen Tages "für gewaltfreies Umgehen mit Frauen" wird auf nationaler Ebene ein Theater-Stück vorbereitet. Dieses befaßt sich zentral mit den Schattenseiten im Alltags-Leben der Durchschnitts-Paraguayerin. Das traurig-komische Schauspiel unter dem Titel „Frauen-Kommission" wurde von Direktor Hugo Robles geschrieben. Die Handlung gründet auf den realen Erlebnissen einiger Frauen, in deren Leben Missbrauch und Gewalt ständige Begleiter waren. Auch gegen die Frau gerichtete körperliche Gewalt, emotionaler und psychologischer Missbrauch werden dargestellt. In der Tragik-Komödie werden besonders jene Mißstände innerhalb der paraguayischen Gesellschaft entlarvt, die ansonsten lieber verschwiegen oder verdrängt werden. Das Theaterstück „Frauen-Kommission" spielt am heute und morgen im Auditorium "Manuel de falla" im Spanischen Kulturzentrum "Juan de Salazar" vorgeführt. (SC Noticias)

 

Santa Rita: Kinder-Geisel ist frei. - Der im Departament Alto Paraná entführte 10-jährige Junge wurde gestern wieder freigelassen. Eduardo De Mello, der Sohn von Geschäftsleuten aus der Zone, sei ohne Lösegeld freigekommen, hieß es heute von seiten des Unterabgeordneten der Anti-Entführungs-Abteilung, Salvador Bobadilla. Die Polizei informierte, daß die Entführer - nach Absprache mit den Eltern - den Zehnjährigen an der Ruta zurückgelassen hätten, wo er dann auch ziemlich verstört aufgelesen wurde. (abc)

 

Coronel Oviedo: Gesuchter Straßen-Räuber verhaftet. - Gestern früh wurde in ein Mitglied der berüchtigten Räuber-Bande „Asphalt-Piraten" gefaßt. Der per Haft-Befehl gesuchte Angel Alfonso Diaz ist in 19 Fällen des Raub-Überfalls angeklagt. Er wurde vor seinem privat-Haus in Coronel Oviedo im Departament Caaguazú festgenommen. Angel Alfonso Diaz gehört einer Bande an, die sich darauf spezielisiert hatten, die mit Soja beladenen Last-Züge auf den Fernstraßen anzuhalten, um Fahrer und Fahrzeug auszurauben. Während seiner Zeit im kriminellen Räuber-Gewerbe, wurde er von der argentinischen Polizei festgenommen. Ihm gelang jedoch die Flucht aus der Haftanstalt. Wie die Spezialeinheit in Paraguay mitteilte, hatte sich der Beschuldigte den Sicherheits-Kräften ergeben.(abc)

 

Ciudad del Este: Verkehrs-Chaos durch Straßenblockaden. - Hunderte von Autofahrern wurden gestern von demonstierenden Bauern an der Weiterfahrt gehindert. Die Landlosen-Vereinigungen hatten die Fernstraßen 6 und 7, am Cruce Raúl Peña - im Distrikt Naranjal und nochmals am Kilometerstein 30 bei Minga Guazú blockiert. Die Zeitung abc color will erfahren haben, daß die Protestler mit ihrer Aktion gegen die geplante Räumung von zwei besetzten Landgütern aufbegehren. Diese sind im Distrikt San Rafael, Departament Itapúa gelegen. Bereits in der vergangenen Woche war auf richterliche Anordung eine Landbesetzung mit Polizei-Gewalt geräumt worden. Aus Ärger gegen die Behörden, hatten die Landosen dann am Dienstag dieser Woche - sogar ein SENAD-Dienst-Fahrzeug angegriffen. Die Camioneta des Nationalen Anti-drogen-sekretariats wurde durch den vandalistischen Akt am Kilometerstein 30 vollständig demoliert. (abc)