Nationale Nachrichten
Dienstag, 18/11/08
Asunción: Lähmendes Kompetenz-Gerangel der Colorado-Führer. - Eine Reihe von Mitgliedern der Roten Partei, haben heute morgen in der Landeshauptstadt einen Protestmarsch durchgeführt. Etwa 100 Mitglieder der ANR beteiligten sich an dem Demonstartions-Zug, der die Protestierenden bis vor den Justizpalast hinführte. Sie forderten lautstark eine Entscheidung des Obersten Gerichtshofes, über die Präsidentschaft der Partei. Die Wahl-Justiz wahr aufgrund der Uneinigkeit zwischen Osvaldo Domínguez Dibb und Lilian Samaniego eingeschaltet worden. Beide erklärten sich selbst zum einzig wahren Partei-Vorsitzenden und versuchen, ihren Konkurrenten zu verdrängen. Durch den Streit wurden die Partei-Geschäfte verlangsamt, oder aufgeschoben. Sogar die Auszahlungen der Angestellten-Gehälter in den Colorado-Institutionen haben sich verzögert. (UH)
Hohenau: Förderung der Yerba-Produktion. - Das Landwirtschafts-Ministerium hat ein Kooperations-Abkommen mit dem paraguayischen Zentrum der Yerba-Produzenten unterzeichnet. Primär-Ziel ist dabei die Produktions-Förderung von Yerba Mate. Mit diesem Ziel sollen künftig auch die politischen Richtlinien zur anhaltenden Entwicklung erarbeitet und veröffentlicht werden. Auch die erwünschten Folge-Abkommen mit den geeigneten Institutionen - zur Verbesserung der Produktions-Technologie - wurden anvisiert. Ebenso wurden in dem Kooperations-Abkommen auch die Kredit-Richtlinien und Kommerzialisierungs-Mechanismen für die Kleinproduzenten festgelegt, oder zumindest orientiert. (UH)
Asunción: Justiz-Angestellte streiken. - Die Staats-Bediensteten der Eintragungsbüros im Justizpalast, haben heute einen befristeten Streik begonnen. Für die nächsten 10 Tage, wollten sie für bessere Arbeitsbedingungen und die Genehmigung des kollektiven Arbeitsvertrages kämpfen. Der entsprechende Vertrags-Entwurf liegt dem Obersten Gerichtshof bereits seit August zur Beratung vor und wurde nicht bearbeitet. Die staatlichen Funktionäre forderten zudem auch ein Eigenes Büro-Gebäude für alle Eintragungs-Vorgänge des öffentlichen Registers. An dem Streik waren heute etwa 700 Funktionäre beteiligt. (UH)
Asunción: Itaipu-Funktionäre verbrennen Dokumente. - Im Verwaltungsgebäude des doppelstaatlichen Wasserkraftwerkes Itaipu in Asunción wurden am gestrigen Sonntag einige Dokumente verbrannt. Dazu gehören Kooperations-Abkommen mit verschiedenen Universitäten, politische Hilfs-Anträge und Werbungs-Papiere. Der Itaipu-Direktor Carlos Mateo Balmelli zeigte sich von dem Vorfall überrascht und distanzierte sich dann öffentlich von den unedelen Vorgängen. Staatsanwalt Arnaldo Guizzio stellte einen Haft-Befehl gegen drei mit-verwickelte Itaipu-Funktionäre aus. Parallel dazu begann auch der Direktor Balmelli mit einer internen Untersuchung. (ABC, UH)
Asunción: Unzufriedene Berufsfischer. - Die Berufsfischer des Landes haben heute ihre Hilfsgelder noch nimmer nicht erhalten. Die Unterstützung für die Berufsfischer vom Sekretariat für soziale Aktionen - SAS, soll ihnen während der vorgeschriebenen Gewässer-Schonzeit ein finazielles Auskommen sichern. Wie die Tageszeitung Ultima Hora berichtet, ist das SAS gegenwärtig noch damit beschäftigt, die Liste von falschen Einträgen zu säubern. Deshalb sei auch die Auszahlung der versprochenen Hilfsgelder bislang noch nicht möglich gewesen. In der vergangenen Woche war entdeckt worden, dass in der SAS-Liste etwa 14 tausend Personen aufgeführt sind, die alles andere als Bedürftige, oder Fischer sind. Die Berufsfischer brachten heute erneut ihren Unmut über die Auszahlungs-Verzögerung zum Ausdruck. Sie drohten damit den Schiffsverkehr zu blockieren, falls die Hilfsgelder nicht demnächst ausgezahlt würden. Als Datum für den Beginn ihrer Zwangsmassnahme wurde der morgige Dienstag genannt. (UH)
Asunción: Ein Jahr Operación Milagro". - Heute feierte das Gesundheits-Personal - des Hospitals Operación Milagro" aus Kuba - seinen bislang einjährigen Einsatz. Innerhalb eines Jahres wurden in Paraguay über 5 tausend 200 Personen von den kubanischen Augenspezialisten operiert. Im Krankenhaus der Operación Milagro" werden bevorzugt Patienten aus armen Verhältnissen behandelt. Die Augenklinik in Maria Auxiliadora, im Departament Ñeembucu, beschäftigt derzeit insgesamt 23 Personen aus Kuba, in allen erforderlichen Funktionen der Gesundheits-Fürsorge. (Adelante Digital)
Asunción: Adelige Europäerin für Kinderhilfe. - Die französische Prinzessin Diane hält sich derzeit zu Besuch in Paraguay auf. In der Zeit bis zum kommenden Mittwoch will sie auch einige verschiedene Wohltätigkeits-Organisationen besuchen. Unter ihrer Leitung funktioniert bereits eine Stiftung, die sich vor allem um krebskranke Kinder kümmert. Der Wunsch der Prinzessin Diane sei, auch ein Programm zur Kinder-Betreuung in Paraguay zu beginnen, so das Presse-Zitat. Dazu bemühe sie sich um Kontakte zum Gesundheitsministerium und der nationalen Universität von Asunción. Auch entsprechende Stiftungen im Kinder-Hilfs-Bereich - wie zum Beispiel Asoleu - sollen mit einbezogen werden.( UH)
Asunción: Geistig Behinderter Brandstifter. - Heute morgen hat es erneut im nationalen Postamt von Asunción gebrannt. Das Feuer wurde von der städtischen freiwilligen Feuerwehr gelöscht. Wie die Asuncioner Tageszeitung Ultima Hora berichtet, war die Brand-Ursache diesmal ein achtlos weggeworfener Zigarettenstummel. Die Missetat wurde einer geistig behinderten Person zu Last gelegt. Da es bereits der dritte derartige Vorfall in diesem Jahr ist, bei dem die Feuerwehr einen Brand im selben Postamt löschen musste, vermutet die Polizei, daß es immer derselbe Mann der Schuldige gewesen ist. Der benannte Verdächtige wurde ins neuro-pshychiatrische Krankenhaus überwiesen. (UH)
Coronel Oviedo: Landlose Bauern besetzten Land. - Die landlosen Bauern haben ein Privates Wald-Grundstück im Departament Caaguazu besetzt. Zu der Gruppe gehören etwa 80 Personen der Bauernbewegung MCP. Diese zählen sich auch zum sogenannten Koordinationstisch der Bauernorganisationen - MCNOC. Die Besetzer drangen auf das Gelände der Viehstation Estancia Don Emilio" vor, die sich im Besitz der Familie Sarubbi Balansá befindet. Die selbige Estancia liegt in Caraguataymi bei Coronel Oviedo. Sie umfasst 4 tausend 300 Hektar, von denen etwa ein tausend 300 Hektar noch Wald-Fläche sind. In diese Waldzone drangen die Bauern ein, schlugen ihre Zelte auf und installierten ihre Hängematten. Die Eigentümerin hat die Befürchtung geäußert, daß die Bauern den Wald abholzen könnten. Sie alarmierte die Polizei, die sogleich mit dem Einsatz begann. (UH)
Ciudad del Este: Modernisierung im Krankenhaus-Dienst. - In dem IPS-Krankenhaus der Grenzstadt Ciudad del Este, werden seit kurzer Zeit zusätzliche Leistungen angeboten. Diese waren bisher aufgrund fehlender technischer Einrichtungen nicht möglich. Das Hospital verfügt - laut Angaben der Zeitung Vanguardia - seit einigen Tagen über zwei Dialyse-Apparate. Diese werden auch schon von vier Nieren-Patienten, zweimal pro Woche zur Blutwäsche genutzt. DieBetroffenen mußten für die lebenswichtige Behandlung - noch bis vor kurzem in die Landeshauptstadt reisen. Somit konnte hier eine erhebliche Verbesserung der Lebens-Qualität für die kranken Menschen verzeichnet werden. Ab dieser Woche sollen dann auch labraskopische Operationen möglich sein. Dieselben werden auch als "minimal-invasive chirurgische Eingriffe" bezeichnet. Genau wie bei der Bauchspiegelung, wird per Labraskopie - mittels endoskopischer Apparate, durch kleinste Operations-Öffungen hindurch - im inneren des kranken Körpers gearbeitet. Eine Glas-Faser-Kamera liefert dem Arzt das aktuelle Monitor-Bild vom Operations-Gebiet im Patienten-Leib. Mit speziellen Werkzeugen wird dann der Eingriff auf schonende Weise vorgenommen, die äußerlich kaum Spuren hinterläßt. Für die ambulante Chirurgie bedeutete die Entwicklung der Labraskopie einen bedeutenden Fortschritt. (Vanguardia)
Asunción: Spanien steigert Abschiebungs-Zahlen. - Paraguays Bürger stehen auf Spaniens Liste der unerwünschten Einwanderer scheinbar ganz oben. Personen mit Paraguayischer Staats-Bürgerschaft, die nach Spanien einreisen, müssen damit rechnen, abgewiesen zu werden. Die Nachrichten-Agentur EFE berichtete, dass die Migrationsbehörde am Flughafen von Madrid vor allem Paraguayern und Brasilianern immer häufiger die Einreise ins Land verweigert. Zwischen Januar und September diesen Jahres, wurden über zwei tausend Brasilianer an der Einreise nach Spanien gehindert. Etwa ein tausend 300 mal wurden auch Paraguayer nicht durch den spanischen Zoll gelassen. Im vergangenen Jahr waren es vor allem die bolivianischen Staatsbürger, die bei der Einreise nach Spanien am häufigsten "abgeblitzt" waren. Laut Nachrichten-Agentur EFE hat sich die Anzahl der Zurückweisungen - dieser vermutlich illegal einreisewilligen Ausländer in das europäische Land - allgemein enorm gesteigert. Die Einreise-Verweigerungen hätten im Vergleich zum Vorjahr um 25 Prozent zugenommen. (ABC)
San Pedro: Ausbildungs-Kurse im Handwerk. - Der nationale Berufs-Förderungs-Dienst - SNPP bietet mehr Ausbildungs-Möglichkeiten. Im Departament San Pedro eröffnete die Institution eine Reihe von neuen Kursen im Bereich Elektro-Mechanik. Darunter befindet sich zum Beispiel auch der begehrte Lehrgang zum Zweirad-Mechaniker. Auch im Sanitären Bereich wurden neue Ausbildungs-Angebote gestartet. Somit werden unter anderem auch neue Klempner - im Bereich der Wasserleitungs-Installation und Reparatur ausgebildet. Bisher haben sich schon rund 100 Personen angemeldet, um an den Berufs-Schulungen teilzunehmen. (UH)
Asunción: Yacyretá-Abkommen ungültig. - Am 30. September unterzeichneten Präsident Fernando Lugo und der Minister für öffentliche Bauten - Efraín Alegre das Dekret 334. Gemäß der nationalen Konstitution dürfte dieses Dekret jedoch nicht vom Staatspräsidenten in Kraft gesetzt werden. Nur die Gesetzgebende Gewalt - in Form des Kongresses - ist befugt, ein solches Dekret zu verabschieden. Wenn ein internationales Abkommen durch den Präsidenten verabschiedet wird, bedeutet dies also einen Verstoß gegen Paraguays Verfassung. Durch das Dekret sollte der internationale Yacyretá -Vetrag zwischen Paraguay und Argentinien ratifiziert werden, um entscheidende Fragen im Binationalen Wasserkraftwerk EBY zu regeln. Wie die Zeitung ABC-Color außerdem mitteilte, entstehen durch das Abkommen bedeutende Vorteile für Argentinien. (abc)
Asunción: Ermittlungen in Itaipu. - Der paraguayische Itaipu-Direktor-, Mateo Balmelli, hat - eigenen Angaben zufolge - die volle Unterstützung des Staatspräsidenten für seine Ermittlungen. Diese Erklärungen gab der Itaipu-Direktor gestern vor Journalisten bekannt. Er hatte gleichzeitig auch interne Untersuchungen angekündigt, um Licht in die Angelegenheit der verbrannten Dokumente im Itaipu-Werk zu bringen. Balmelli traf sich am vergangenen Sonntag mit dem Staatspräsidenten, um diesem Bericht über die Vorfälle im Itaipu-Werk zu erstatten. Er bestätigte vor Journalisten, dass die in den Vorfall verwickelten Beamten festgenommen wurden. Dem fügte Balmelli jedoch hinzu, das das Itaipu-Personal bei juristischen Problemen einen Rechts-Beistand erhalte. So sei es im Arbeitsvertrag der binationanlen Einheit von Itaipú vorgesehen. (abc)
Asunción: Zulassungs-Frage für Alte Busse. - Der Diantran-Präsident David Yinde und eine Gruppe Transportangestellter forderten gestern die Legalisierung der Wiederinbetriebnahme von zuvor stillgelegten Bussen. Das Gespräch mit Staatspräsident Fernando Lugo, fand im Lopezpalast statt. Die Alt-Busse sollen nur für den Personentransport innerhalb der Hauptstadt verwendet werden. Die Transport-Vertreter erklärten, daß diese Busse mechanisch streng überwacht würden. Und aufgrund guter Wartung müßten sie auch wieder als transportfähig bezeichnet werden. Im entsprechenden Dekret steht, dass Omni-Busse eine Betriebs-Zeit von höchstens 27 Jahren auf den Strassen der Stadt verbringen dürfen. Danach werden sie als gefährlich für den Straßenverkehr und kostentreibend in der Unterhaltung angesehen. Die Höchst-Lebensdauer wollen die Buss-Besitzer jedoch nicht akzeptieren. Weiter fordern sie die Gesetzes-Änderung des entsprechenden Satzes 1.590. (abc)
Asunción: Müll-Gebühren-Erhöhung. - Der Stadtrat von Asunción erwägt für 2009 eine Gebühren-Erhöhung von 10 Prozent für die Dienstleistungen der Müllabfuhr an den Einwohnern von Asunción. Wie die Zeitung Abc color berichtet, zahlt gegenwärtig jeder Haushalt in Asuncion jährlich 73 tausend Guaranies für die Müllabfuhr. Jedoch auch bei einer Preis-Steigerung auf etwas über 80 tausend Guaranies, würden die Asuncioner Bewohner auch im weiteren Umkreis noch deutlich wenigster Müll-Gebühren bezahlen. In der Stadt Lambaré zum Beispiel zahlten die Bewohner - nach offiziellen Angaben - im Durchschnitt etwa 240 tausend Guaranies Jahres-Gebühr, für diesen öffentlichen Dienst. Außerdem wird berichtet, daß auch die Gehälter für alle Funktionäre im Gemeinschaftswesen künftig angehoben werden sollen. (abc)
Caaguazu: Klein-Produzenten monieren Sicherheits-Lage. - Aufgrund der mangelhaften Sicherheits-Garantien für Ländliche Bauern, haben diese wiederum eine Straßensperre mit Traktoren geplant. Die Strassensperren sollen voraussichtlich am 10. und 11. Dezember durchgeführt werden. Die Ländliche Vereinigung von Paraguay - CAP will damit an die Regierung appellieren, die versprochenen Garantien zu leisten. Wie der CAP-Führer Gerónimo Sánchez erklärte, sei die Einrichtung von Sicherheitsmaßnahmen dringend notwendig, um die erforderlichen Arbeiten auf den Plantagen abzuschließen. Sanchez wies darauf hin, dass von den Flächen-Bränden in den Soja-Pflanzungen nicht nur die Großbauern betroffen seien. Auch die kleineren Produzenten wollten und müßten in Sicherheit arbeiten dürfen, undzwar vom Anbau bis hin zur Ernte. (abc)
Asunción: Fischfang-Hilfen fließen. - Die Berufs-Fischer haben heute versprochen, den Schiffsverkehr nicht zu blockieren, wenn die versprochenen Unterhaltskosten für die Gewässerschonzeit unverzüglich ausgezahlt würden. Das Sekretariat für soziale Aktionen SAS, hatte den Berufsfischern überbrückende Finanz-Hilfen von 900 tausend Guaranies pro Fischer versprochen, die bisher aber noch nicht ausgezahlt wurden. Die Verzögerung enstand aufgrund des aufgeflogenen Betrugs-Versuches von Unbefugten. Die Eintragslisten-Bereinigung von illegalen Einträgen dauert derzeit noch an. Um den Konflikt jedoch nicht noch weiter eskalieren zu lassen, hat die SAS versprochen, ab heute mit den Auszahlungen zu beginnen. Wie die Zeitung Abc color informierte, müßen die Berufsfischer sich ab heute in einer beliebigen Filiale der Nationalen Förderbank" - BNF präsentieren. Die Empfänger müssen dabei ihre Cédula mitsamt ihrer Erlaubnis-Bescheinigung für Fischfang vorlegen, um die 900 tausend Guaranies kassieren zu können. (abc)
Asunción: Deutsche Sozial-Projekt-Hilfen. - Die deutsche Botschaft finanziert die Schaffung von gemeinschaftlichen Projekten in Paraguay. Dabei werden vor allem Kleinprojekte für soziale Zwecke in Paraguay gefördert. Für die Programme wurden in diesem Jahr schon rund 130 tausend Euros gespendet. Durch die deutsche Unterstützung konnte unter anderem ein Projekt zur Herstellung von Kleidern für die Frauen von Asunción und Central finanziert werden. Auch eine Gemeinschafts-Bäckerei in Loma Pyta wurde mit dem Geld erbaut. (abc)
Asuncion: Ur-Aufführung des SEN-Theaters. - Das bereits angekündigte Theaterstück, das ab heute in den Stadtvierteln von Asuncion anläuft, trägt den poetischen Namen "Das Bekenntnis der Mücke". Dadurch wird die Bevölkerung auf unterhaltsame Weise auf die Epedemie-Gefahr durch Moskitos hingewiesen. Die SEN-Initiative wird auch in Zusammenarbeit mit der Asuncioner Stadtverwaltung, dem Dengue-Opfer-Verband und den weiteren Departaments-Verwaltungen organisiert. Die ebenfalls beteiligten Institutionen der Landes-Regierung, sind das Ministerium für öffentliche Gesundheit, und das Vizeministerium für Jugend. Das Theaterstück wird nach seiner heutigen Premiere, noch bis zum 4.Dezember in der Landeshauptstadt gespielt. (SEN)
San Juan del Parana/Itapúa: Brand im Stadt-Archiv. - Ein Groß-Feuer hat gestern im Morgengrauen das Munizipalitätsgebäude von San Juan del Parana in Itapúa verwüstet. Dabei wurden zahlreiche Archive, ein Computer und ein erheblicher Teil der Gebäude-Substanz komplett zerstört. Kurz bevor dieses Geschah, war angekündigt worden, daß fünf ehemals suspendierte Beamte der Wahljustiz wieder eingesetzt werden sollten. Dieselben waren vom Direktionstisch der Wahljustiz entfernt worden. Der gegewärtige Munizipalitätsrat - Pablo Gonzáles, teilte dieses der Presse mit. Der Rechtsanwalt der Komission - Blas Zorrillo erklärte, daß durch den Brand praktisch alle Arbeiten des Munizips vernichtet wurden, zumal hier das zentrale Archiv an diesem Ort befindet. (abc)