Minister Arnoldo Wiens unterzeichnet Vertrag für Neubau einer weiteren Transchaco-Teilstrecke. Wie der Sender RCC berichtet, wurde gestern der Vertrag zwischen dem Ministerium für öffentliche Bauten und Kommunikation und dem Baukonsortium Asunción S.A. unterschrieben. Dabei geht es um den Neubau der Fernstraße 9 zwischen Villa Choferes del Chaco und Mariscal Estigarribia. Im Gegensatz zu den ersten 450 Kilometern soll die Strecke ab Villa Choferes del Chaco zweispurig bleiben. Zusätzlich zu der neuen Asphaltdecke sollen die Seitenstreifen asphaltiert werden. Außerdem ist vorgesehen, eine Brücke vor Mariscal Estigarribia zu verbreitern, Haltebuchten zu bauen, und Kreuzungen mit Beleuchtung zu versehen. Die Gesamtkosten der Bauarbeiten für die 75 Kilometer lange Teilstrecke belaufen sich auf 460 Milliarden Guaraníes. (RCC)

 

Set verschiebt neuartige Besteuerung von Brennstoffen. Die Entscheidung gab die Steuerbehörde gestern Nachmittag bekannt. Das Dekret über eine Veränderung der Konsumsteuer auf Brennstoffe wird demnach erst Ende März in Kraft treten. Bis dahin wolle man mit allen Beteiligten an Verhandlungstischen zu einer Einigung gelangen, sagte der Set-Vorsitzende Óscar Orué Reportern von Paraguay.com. Zu den Beteiligten gehören neben dem Finanzministerium, die Zollbehörde, die staatliche Ölgesellschaft Petropar und Verbände aus dem Brennstoffhandel.
Die differenzierte Konsumsteuer nennt sich in der spanischen Abkürzung ISC. Sie war bereits im Dezember eingeführt, dann aber für 45 Tage ausgesetzt worden. Die wichtigste Änderung in der Besteuerung ist, dass die Konsumsteuer bereits beim Import der Brennstoffe berechnet werden soll. Bisher war die Steuer erst angewandt worden, nachdem die importierten Brennstoffe bereits mit Ethanol gemischt, und deshalb als minderwertige Brennstoffe besteuert wurden. (Paraguay.com, Archiv ZP-30)

Gesundheitsministerium bestätigt den Tod von 16 Personen durch Dengue. Bei 89 Todesfällen wird noch untersucht, ob das Denguefieber die Ursache war, wie das Gesundheitsministerium laut Paraguay.com bekanntgab. Bei 34 Todesfällen wurde inzwischen Dengue als Ursache ausgeschlossen. Mit den neuen Zahlen steigt die Zahl der Dengue-Erkrankten auf insgesamt 4.255, die sich mit den Serotypen 2 und 4 infiziert haben. Über 70 Prozent der Infizierten kommen aus dem Departament Central. Der Senat hatte gestern in einer außerordentlichen Beratung einem Gesetzprojekt zugestimmt, mit dem die Regierung über dem gesamten Staatsgebiet den Notstand erklären kann. Das Projekt wird als Nächstes von den Abgeordneten diskutiert. Es wird angenommen, dass die Dengue-Epidemie im Februar ihren kritischsten Punkt erreichen wird. (Paraguay.com, Archiv ZP-30)

In Pedro Juan Caballero ist gestern der brasilianische Journalist Lourenso Veras beigesetzt worden. Er war am Mittwoch zu Hause von Unbekannten durch Schüsse ermordet worden. Eine lange Karawane von Freunden und Familienangehörigen begleitete gestern bei sengender Hitze den Sarg zur Kirche, wie Paraguay.com berichtet. Die Abschiedsmesse fand in Pedro Juan Caballero statt. Beerdigt wurde der Journalist auf einem Friedhof in Ponta Pora, das gegenüber jenseits der Grenze zu Brasilien liegt. Lourenso Veras arbeitete im Grenzgebiet als freischaffender Journalist für das Online-Portal „Pora News“. Er gehörte außerdem zur brasilianischen Militär-Polizei. (Paraguay.com, Archiv ZP-30)

In Villarrica brennt seit sieben Tagen die Mülldeponie. Laut Angaben von ABC Color begann das Feuer am vergangenen Freitag. Ein Feuerwehrmann sagte, es sei bereits so gut wie gelöscht gewesen, als gestern starke Winde die Flammen wieder entfacht hätten. Fünf Feuerwehrmänner haben bei der Brandbekämpfung auf der Deponie Rauchvergiftungen erlitten. Dem Bericht zufolge ist unklar, wer für die Deponie zuständig ist. Das Unternehmen „Recolectora Ecológica de Residuos“, das dem Bürgermeister von Luque gehört, hatte sich wegen rechtlicher Schwierigkeiten aus der Arbeit in Villarrica zurückgezogen. Die Müllentsorgung ist mittlerweile von einer anderen Firma übernommen worden. (ABC Color)

Paraguay wird einen Kandidaten für den Vorsitz der Interamerikanischen Bank für Entwicklung vorstellen. So bestätigte es der Finanzminister, Benigno López gestern gegenüber der Zeitung Última Hora. Der Staatspräsident, Mario Abdo Benítez, wird entscheiden, wer von Paraguay vorgestellt wird, um bei den Wahlen Präsidentschaft der Bid zu kämpfen. López sagte, dass es eine sehr wichtige Leistung für das Land darstellen würde, dass ein Paraguayer für die internationale Organisation verantwortlich sei. Seit 2005 ist der Kolumbianer Luis Alberto Moreno der Vorsitzende der Bid. Der Rat der Organisation hat ihn für drei Amtszeiten wiedergewählt und seine Position bleibt bis zum 1. Oktober 2020 in Kraft. Das Amt der wichtigsten Entwicklungsbank in Lateinamerika und der Karibik hat eine Dauer von 5 Jahren. Nicht nur Paraguay, sondern auch Argentinien und Brasilien schicken Kandidaten ins Rennen. (Última Hora)

Ein großer Anteil der Lehrer in Paraguay ist hoch verschuldet. Wie die Zeitung „La Nación“ berichtet, werden die Gehälter von mehr als 20 tausend Lehrern im ganzen Land gepfändet. Das bedeutet, vor der Auszahlung des Gehaltes zieht der Arbeitgeber Geld ab, das an die Gläubiger bezahlt wird. Ein Anwalt erklärte, zusätzlich zu den 20 tausend gerichtlich angeordneten Pfändungen gäbe es andere Lehrer, die praktisch das gesamte Gehalt für Schuldenzahlungen ausgeben müssen. Laut einem Abkommen aus dem vergangenen Jahr soll die nationale Förderbank die Schulden der Lehrer abkaufen, um die Zinsen senken und die Abwicklung vereinfachen zu können. Ein Primarschullehrer, der vom Erziehungsministerium angestellt ist, verdient durchschnittlich 2 Millionen Guaraníes pro Schicht. (La Nación)

In China lebende Paraguayerin sucht Hilfe, um das Land zu verlassen. Die junge Frau lebt laut Última Hora in Hohhot, - einer Stadt im Grenzgebiet zur Mongolei. Es handelt sich um Amada Torres, die seit über einem Jahr dort lebt und mit einem Chinesen verheiratet ist. Im Gespräch mit Reportern von Radio Monumental sagte sie, ihr Mann sei beruflich in Mexiko. Sie hätte ihm dorthin Anfang Februar folgen sollen. Wegen der Panik und der strickten Maßnahmen rund um die Corona-Virus-Epidemie sehe sie keine Möglichkeit, China zu verlassen. Die Frau ist nach eigenen Angaben gesund und wohnt über 1 tausend Kilometer entfernt von Wuhan, dem Zentrum der Epidemie. Da Paraguay keine diplomatischen Beziehungen zur Volksrepublik China unterhält, ist die Überstellung von Landsleuten schwierig. (Última Hora)

Türkischer Unternehmer will Ballonfahrten in Alto Paraná anbieten. Darüber berichtet die Zeitung ABC Color. Cengiz Deveci, der in der Türkei paraguayischer Honorarkonsul ist, kündigte gegenüber der Tourismusministerin an, er wolle auf einem Grundstück in Alto Paraná noch in diesem Jahr Fahrten im Heißluftballon anbieten. Später solle dort ein Hotel aufgebaut werden, so der Unternehmer. Deveci gehören bisher drei Hotels in der Türkei. (ABC Color)

 

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