Senatoren heben die Obergrenze für das Haushaltsdefizit an. Wie die Zeitung ABC Color berichtet, wurde im Oberhaus des Kongresses gestern dafür gestimmt, dass das Haushaltsdefizit der Regierung bis zu 3 Prozent des Bruttoinlandsproduktes betragen darf. Vorher hatte die Grenze bei 1,5 Prozent gelegen. Im nächsten Schritt muss das Projekt von den Abgeordneten behandelt werden.
Ein Haushaltsdefizit entsteht, wenn der Staat mehr Geld ausgibt als einnimmt. Es wird grundsätzlich als Prozentsatz vom Bruttoinlandsprodukt gemessen. 3 Prozent des Bruttoinlandsproduktes wären im laufenden Jahr etwa 1,2 Milliarden Dollar. Die Exekutive hatte den Kongress um die Erhöhung der Defizit-Grenze gebeten, um in diesem Jahr mehr in öffentliche Bauten investieren zu können. Damit soll die Infrastruktur im Land verbessert und die Wirtschaft in Schwung gebracht werden.
Die Senatoren machten deutlich, dass ein höheres Haushaltsdefizit nicht dafür verwendet werden darf, Gehaltserhöhungen für staatliche Angestellte durchzusetzen. Paraguay hat seit 2012 jedes Jahr ein Haushaltsdefizit zu verzeichnen. In dem Jahr waren die Gehälter für staatliche Angestellte um 30 Prozent angehoben worden. (ABC Color)

 

Unwetter haben gestern Nachmittag im Süden von Asunción gewütet. Die stärksten Schäden entstanden an einem Schulgebäude in Ñemby, wie die Medien heute berichten. Bei der Schule Miguel Ángel Rodríguez brach demnach eine gesamte Tinglado-Konstruktion zusammen. Weil das während einer Unterrichtsstunde passierte, waren keine Schüler auf dem Pausenhof, sonst hätte es Verletzte geben können. Der heftige Regen und Sturm zogen auch über die benachbarten Städtchen im Großraum Asunción. Der Stadtrat von Villa Elisa erklärte über dem Städtchen heute den Notstand, wegen der Zerstörung, - hauptsächlich durch umgefallene Bäume und Strommasten – an Wohnhäusern und öffentlichen Gebäuden. In Teilen des Departaments Central fielen zudem der Strom und die Wasserversorgung aus. Betroffen waren 20 tausend Haushalte in Villa Elisa, Ñemby, San Antonio und Ypané, wie der Stromversorger Ande bestätigte. (Paraguay.com, Última Hora)

Paragauy besiegt Argentinien und zieht ins Viertelfinale der U-17-Weltmeisterschaft ein. Darüber berichtet die Zeitung ABC Color. In dem Spiel gestern Abend in Brasilien legte zunächst die argentinische Mannschaft vor, und zur Halbzeit stand es 2 zu 0 für Argentinien. In der zweiten Spielhälfte schaffte die U-17-Albirroja es aber, das Spiel zu drehen und letztendlich mit 3 zu 2 zu gewinnen. Im Viertelfinale der Weltmeisterschaft spielt die paraguayische Jugendmannschaft am Sonntagnachmittag gegen die Niederlande. (ABC Color)

Mario Abdo Benítez will die paraguayische Botschaft in Israel nicht nach Jerusalem verlegen. Das hat der Staatspräsident gestern vor Reportern betont. Er reagierte damit auf eine Aufforderung des Unterhauses, die Botschaft wieder zu verlegen, wie ABC Color berichtete. Das Parlament hatte am Mittwoch in einer Erklärung den Präsidenten zur Verlegung der Botschaft aufgefordert. Die Aufforderung ist aber nicht bindend. Ex-Präsident Horacio Cartes hatte kurz vor Ende seiner Amtszeit den Sitz der paraguayischen Botschaft von Tel Aviv nach Jerusalem verlegt. Mario Abdo Benítez hatte den Schritt kurz nach seinem Amtsantritt rückgängig gemacht.
Das Thema ist deshalb brisant, weil mit der Einrichtung einer Botschaft in Jerusalem praktisch anerkannt wird, dass Jerusalem die Hauptstadt Israels ist. Israel hat Jerusalem 1950 zu seiner Hauptstadt gemacht. Dort befinden sich unter anderem das Parlament - die Knesset -, der Sitz des Staatspräsidenten und das Oberste Gericht. Bisher haben lediglich die USA und Guatemala ihre Botschaften in Jerusalem. Die Palästinenser verlangen, dass Jerusalem Hauptstadt eines zukünftigen palästinensischen Staates wird. Marito erklärte, er halte sich an eine Resolution der Vereinten Nationen, die verlangt, dass man den Friedensprozess zwischen Israelis und Palästinensern respektieren solle. Dazu gehöre auch, dass die Botschaften in Tel Aviv bleiben. (ABC Color)

Mercosur-Länder beschließen Zusammenarbeit der Polizei. Die Minister für Inneres, Sicherheit und Justiz von Paraguay, Brasilien, Uruguay und Argentinien unterzeichneten gestern in Foz do Iguazú ein entsprechendes Abkommen, wie IP-Paraguay berichtet. Demnach werden sich die wichtigsten Polizeieinheiten der Mercosur-Mitgliedsländer künftig in Kriminal-Fällen jeder Art gegenseitig unterstützen. Geplant sind der Austausch von Informationen und Arbeits-Methoden, technischen Mitteln, sowie gemeinsame Schulungen und Einsätze. Jedes Land muss einen Vertreter bestimmen, der zusammen mit den Kollegen ein Koordinations-Team für den Mercosur-Raum bildet. (IP-Paraguay)

Die Fleischexporte sind in den letzten 2 Monaten angestiegen. Wie der Senacsa-Vorsitzende José Carlos Martín sagte, sind sowohl in der Exportmenge als auch im Preis Erhöhungen festgestellt worden. Im September wurde 13 Prozent mehr Rindfleisch exportiert als im September 2018. Durch den höheren Preis stiegen die Einnahmen daraus um 18 Prozent. Im Oktober lag die Menge des exportierten Rindfleisches rund 17 Prozent über dem Vorjahreswert. Die Einnahmen daraus stiegen um 21 Prozent. Laut Angaben des Tiergesundheitsdienstes ist in diesem Jahr Russland der größte Abnehmer für Rindfleisch aus Paraguay, gefolgt von Chile. Auf Platz drei und vier liegen Israel und die Republik China auf Taiwan. (ABC Color)

 

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