Asunción: Senatoren beraten über Tabaksteuer, Forstgesetz und Ermittlungen gegen Messer. Das sind drei Punkte von 11 auf der Tagesordnung in der Senatorenkammer, wie die Zeitung Última Hora berichtet. In den drei Themen wird das Ergebnis der heutigen Debatte mit Spannung erwartet. Was das Gesetzprojekt über die Tabaksteuer betrifft, müssen die Senatoren entscheiden, ob sie sich – wie ursprünglich an die eigene Fassung halten, die eine Steuererhöhung von derzeit 16 auf bis zu 40 Prozent vorsieht - , oder ob man den Vorschlag der Abgeordneten annimmt, der eine Steuer von 22 Prozent vorsieht. Das Projekt sieht zudem vor, dass auf jede Packung Zigaretten eintausend 500 Guaranies an Steuern gezahlt werden. Außerdem soll bei Zigarettenexporten die Rückverfolgbarkeit eingeführt werden, um den Schmuggel zu bekämpfen. Die zusätzlichen Einnahmen durch die Tabaksteuer sollen den Sektoren Gesundheit, Erziehung, sowie und Kinder- und Jugend zugutekommen. Bei der ersten Abstimmung der Senatoren im vergangenen November hatte noch eine Mehrheit von 29 Senatoren für die Erhöhung der Steuer auf bis zu 40 Prozent gestimmt. Das Forstgesetz kommt wegen eines umstrittenen Dekrets vom September 2017 neu auf den Tisch. Konkret geht es um das Dekret siebentausend 702, das am 14. September von Staatspräsident Cartes in Kraft gesetzt wurde. Es schreibt vor, dass von einem gerodeten Waldstück nicht gezwungenermaßen 25 Prozent Wald stehen bleiben müssen. Stattdessen kann der Besitzer sogenannte Zertifikate kaufen, die beweisen, dass an anderer Stelle ein entsprechend großes Waldstück in seiner ursprünglichen Form stehen bleibt. Das Dekret wurde vor allem von Umweltverbänden scharf kritisiert. Im Wahlkampf hatte Mario Abdo Benítez versprochen, dieses Dekret rückgängig zu machen. Die Entscheidung der Senatoren wird deshalb mit Spannung erwartet. Ein weiterer Punkt auf der Tagesordnung ist die Debatte darüber, ob und wie Ermittlungen gegen den per internationalen Haftbefehl gesuchten Darío Messer stattfinden sollen. Für die Ermittlungen wegen Geldwäsche soll eine Zweikammer-Kommission gegründet werden. Wie sich diese zusammensetzt, wird von der Abstimmung in der Senatorenkammer heute abhängen. (Última Hora, Archiv ZP-30)

 

Campo Largo: Erste von sieben neuen Wetterstationen aufgebaut. Im zentralen Chaco bei Campo Largo hat die Behörde für zivile Luftfahrt Dinac eine Wetterstation aufgebaut. Sie wird nach Angaben des zuständigen Beamten Daniel Montenegro meteorologische Daten an die Meteorologie-Direktion der Dinac liefern, darunter über Lufttemperatur, relative Luftfeuchtigkeit, Windgeschwindigkeit, angesammelte atmosphärische Niederschläge, direkte Sonneneinstrahlung und ultraviolette Sonnenstrahlung. Montenegro sagte der Zeitung ABC-Color, die Messungen würden automatisch und in Echtzeit durchgeführt werden. Sie werden alle zehn Minuten an die Zentrale von der Dinac übermittelt, wo die Daten gespeichert und dann beispielsweise für Pressemitteilungen des Wetterdienstes verwendet, die auch Radio ZP-30 für Wettervorhersagen nutzen. In diesem und nächsten Jahr sollen siebenderartige Wetterstationen im Chaco aufgebaut werden. Und zwar im Rahmen eines Projektes mit der interamerikanischen Entwicklungsbank und dem Nordischen Entwicklungsfond, dass sich Proadapt nennt. Das Ziel ist, ärmere Bevölkerungsschichten vor den Auswirkungen von Klimaveränderungen zu schützen, und ihnen zu helfen, Wetterinformationen positiv zu nutzen. – In diesem Fall im paraguayischen, argentinischen und bolivianischen Chaco. Das Projekt hat für die Installation der Wetterstationen einen Kostenvoranschlag von rund 2,7 Millionen US-Dollar. Ähnliche Projekte laufen in Brasilien, Zentralamerika und in der Karibik. (ABC-Color, Wochenblatt, Archiv ZP-30)

Asunción: Die paraguayische Ölgesellschaft Petropar bereitet eine weitere Ausschreibung für die Suche und eventuelle Förderung von Erdöl vor. Wie das Nachrichtenportal „Economía Virtual“ berichtet, sollen zwei Blöcke zur Exploration und Ausbeutung vergeben werden. Es handelt sich dabei um einen Vertrag der Art „Production Sharing Agreement“, wo der Staat und die Erdölfirma den Gewinn nach einem festgelegten Schlüssel teilen. Es sollen zwei Landblöcke vergeben werden: der Block „Petropar 3“, der sich im nördlichen Chaco, östlich von „Palmar de las Islas“ befindet, und der Block „Palosanto“, der südlich von Neuland bis an den Pilcomayo-Fluss reicht. Die Angebote der Erdölfirmen können bis Ende Juni abgegeben werden, im August soll dann mit dem Gewinner der Ausschreibung der Vertrag unterzeichnet werden. (Economías Virtual)

Asunción: Die paraguayischen Banken haben die zweithöchste Eigenkapitalrendite in Südamerika. Das geht aus einem Bericht der lateinamerikanischen Bankenföderation hervor. Demzufolge haben argentinische Banken im vergangenen Jahr mit 21 Prozent die höchste Eigenkapitalrendite in der Region gehabt, gefolgt von den paraguayischen Banken mit 18 Prozent. Die Eigenkapitalrendite berechnet sich aus den Gewinnen der Bank und dem Eigenkapital. Beim Eigenkapital handelt es sich um das Geld, das der Bank tatsächlich gehört, das also nicht von Kundeneinlagen oder aus Krediten von anderen Banken stammt. (www.felaban.net)

Asunción: Täglich werden etwa 300 Tonnen Mandioka nach Brasilien geschmuggelt. Wie der Präsident der paraguayischen Kammer der Mandioka-verarbeitenden Industrien, Hans Theodor Regier sagte, findet der Schmuggel am helllichten Tag in der Nähe des Grenzübergangs „Sete Quedas“ statt. Dort würde die Ware von paraguayischen auf brasilianische LKWs umgeladen, die dann ohne jede Kontrolle die Grenze nach Brasilien passierten, beklagte Regier. (ABC Color)

Asunción: Die Direktion für Schusswaffen Dimabel hat per Resolution vorübergehend den Import von Schusswaffen verboten. Wie die Zeitung ABC Color berichtet, soll zunächst der interne Markt für Schusswaffen geordnet werden, um den illegalen Verkauf von Waffen und Munition eindämmen zu können. In einer Mitteilung eines brasilianischen Nachrichtenportals hieß es außerdem, die US-Regierung habe ihren Unternehmen den Export von Schusswaffen und Munition nach Paraguay verboten, da diese häufig nach Brasilien geschmuggelt würden. Im vergangenen Jahr sind aus den USA mehr als 25tausend Schusswaffen und mehr als 50 Millionen Patronen nach Paraguay verkauft worden. (ABC Color)

Puerto Casado: Dorfbewohner helfen Familie nach Brandkatastrophe. Bewohner der Maskoy-Siedlungen Riacho Mosquito und Boquerón Kué, im Departament Alto Paraguay haben sich zusammengetan, um eine Familie zu unterstützen, die durch einen Hausbrand ihr Hab und Gut verloren hat. Gestern trugen die Nachbarn auf einem öffentlichen Platz Sachen zusammen, die die betroffene fünf-Köpfige Familie gut gebrauchen kann, wie Última Hora berichtet. Das aus Palmen gebaute Häuschen der Familie Chávez-Benítez war am Dienstag, vermutlich nach einem Kurzschluss in der Stromleitung zum größten Teil abgebrannt. Niemand wurde verletzt. (Última Hora)

Asunción: Das Sekretariat für sozialen Wohnungsbau hat die Pläne aufgegeben, im Zentrum Asuncions Wohnungen in der mittleren Preisklasse zu bauen. Wie die Zeitung ABC Color berichtet, seien keine der geplanten Grundstückskäufe zustande gekommen, weil die Preise zu hoch seien. In dem Projekt war vorgesehen, bis zu 400 US-Dollar pro Quadratmeter zu bezahlen. Die Forderungen der Grundstückseigentümer seien aber bis zu drei Mal höher gewesen. Von Seiten der paraguayischen Kammer für Immobilienentwicklung hieß es, die Grundstückspreise im Zentrum Asuncions seien in den letzten 10 Jahren um das 10- bis 15fache angestiegen. Es sei anzunehmen, dass die Preise im Zentrum auch gestiegen seien, weil durch den Umbau des Hafens und die Metrobus-Linie die betroffenen Stadtteile wieder attraktiver würden. Das Sekretariat für sozialen Wohnungsbau will jetzt für sein Projekt Grundstücke in den Außenbezirken Asuncions kaufen. (ABC Color)

Encarnación: Kampf den Spielautomaten an öffentlichen Plätzen. Eine aus mehreren Behörden bestehende Kommission hat gestern in Encarnación illegale Spielautomaten beschlagnahmt. Es handelt sich nach Angaben von Última Hora um Geräte, die ohne Genehmigung aufgestellt worden waren. – Und dass zum Teil an öffentlich zugänglichen Stellen. An dem Einsatz beteiligt waren das Verkehrsamt der Stadt Encarnación und Personen von der nationalen Glücksspiel-Kommission, Conajzar. Die Behörden gehen seit Wochen in größeren Städten des Landes gegen Spielautomaten an Plätzen vor, wo Kinder freien Zutritt haben und zum Glücksspiel verleitet werden können. (Última Hora)

Asunción: Robbi Williams kommt nach Paraguay. Der britische Komponist und Sänger wird im November ein Konzert in der Landeshauptstadt geben, wie die Organisatoren über Última Hora ankündigten. Robbie Williams wird im Rahmen des Festivals des Mobilfunkanbieters Personal „Personal Fest“ auftreten und dabei der bekannteste Künstler sein. Das Konzert ist für den 8. November im Jockey Club angekündigt. Davor gibt Williams ein Konzert in Córdoba am 6. November. Am 10. und 11. November sind Konzerte in Buenos Aires vorgesehen. Robert Peter Williams, wie der Sänger mit bürgerlichem Namen heißt, wurde 1990 als Mitglied der Boygroup „Take That“ bekannt. Seine Tonträger wurden weltweit mehr als 77 Millionen Mal verkauft. Der 44-jährige ist mit der US-amerikanischen Schauspielerin Ayda Field verheiratet und hat zwei Kinder. (Última Hora, Wikipedia)

 

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