Asunción: Ausstellung über Sklaverei in Paraguay. Im Haus der Unabhängigkeit, besser bekannt als Casa de la Independencia – und im Nationalarchiv wurde heute die Ausstellung „Los invisibles“, zu Deutsch: Die Unsichtbaren, eröffnet. Es geht um Braune, Schwarze und Mulaten, die in der Zeit der Unabhängigkeitsbestrebungen Zwangsarbeit in Paraguay leisteten, wie Última Hora informiert. Zu den Exponaten gehören Informationen über die Rolle der Sklaven, die Kinder, die Strafen, -auch die Abwicklung beim Kauf und Verkauf von Zwangsarbeitern. Laut Angaben der Museumsdirektorin Ana Barreto werden zudem Modells die Kleidung vorführen, die Sklavinnen um 1811 trugen.
Die Ausstellung soll ferner zeigen, wie die Bevölkerung des Landes damals aussah. Den Angaben der Historiker zufolge bestand die Hälfte der Asuncioner Bevölkerung 1811 aus Afroparaguayern. Das Halten von Sklaven galt weitgehend als Statussymbol. Im Oktober 1869 wurden in Paraguay die Sklaven per Regierungsdekret freigelassen. Die Sklaven haben Paraguay damals nicht verlassen, sondern sich mit den Landsleuten vermischt. Die Ausstellung im Nationalarchiv ist bis Ende Mai für Besucher geöffnet, die Ausstellung in der Casa de la Independencia bis Juni. (Última Hora)

 

Asunción: Sperre für Frigorífico Concepción wurde aufgehoben. Wie die staatliche Nachrichtenagentur IP Paraguay unter Berufung auf den Vorsitzenden des Nationalen Tiergesundheitsdienstes Senacsa informiert, wurde die Sperre für den Schlachthof Frigorífico Concepción aufgehoben. Es darf jedoch vor Abschluss der Prüfungen von diesem Schlachthof keine Ware nach Israel, Russland, Taiwan, Chile oder in die Europäische Union exportiert werden. Außerdem darf kein Fleisch importiert werden. Es wird erwartet, dass die Überprüfungen des Schlachthofes ein oder zwei Wochen dauern. Zur gleichen Zeit wurde die Anklage gegen Jair Antonio de Lima, den Eigentümer des besagten Schlachthofes, von einem Richter anerkannt. Antonio de Lima wird Schmuggel und die Fälschung von Dokumenten vorgeworfen. Es könnte eine Geldstrafe von bis zu 15 Millionen US-Dollar verhängt werden, wie ABC Color schreibt. (IP Paraguay/ABC Color)

Asunción: Zivilgericht will Einbürgerung von Messer in Paraguay rückgängig machen. Wie ABC Color berichtet, hat die Zivilkammer des Gerichtshofes heute mit dem entsprechenden Prozess begonnen. Die Beendigung der Einbürgerung Messers wurde auf die Anfrage Brasiliens hin in die Wege geleitet, ihn an die brasilianischen Behörden auszuliefern. Auf Darío Messer lastet ein internationaler Haftbefehl, er wird von der brasilianischen Polizei wegen Geldwäsche gesucht. Messer war Anfang 2017 in Paraguay eingebürgert worden. (ABC Color)

Asunción: Wegepolizei straft fast 800 Fahrer am langen Wochenende. Wie das Nachrichtenportal Paraguay.com informiert, wurde zirka 800 Fahrern am vergangenen Wochenende eine Geldstrafe auferlegt. Fast 280 davon waren in alkoholisiertem Zustand. 401 Fahrer hatten entweder keinen Führerschein oder aber keine Fahrzeugzulassung, die „Habilitación Municipal“ dabei. Andere bestrafte Vergehen waren nicht erlaubte Überholungsmanöver und Geschwindigkeitsüberschreitungen. (Paraguay.com)

Hernandarias, Alto Paraná: Fünf Polizisten wurden wegen mutmaßlicher Freilassung eines Drogenschmugglers angeklagt. Wie ABC Color schreibt, war Anfang März laut Polizeibericht ein verlassenes Fahrzeug mit 114 Kilogramm Marihuana gefunden worden. Nach Ermittlungen der Staatsanwaltschaft stellte sich jedoch heraus, dass Polizisten den Fahrer angehalten und danach freigelassen hatten. Die Staatsanwaltschaft reichte Anklage gegen die Polizisten ein und stellte einen Haftbefehl aus. (ABC Color)

Asunción: Inhaftierte Mütter wurden auch geehrt. Wie Paraguay.com berichtet, fand in der Frauenhaftanstalt La Casa del Buen Pastor, ein großes Bankett zum Muttertag statt. Außerdem durften Familienangehörige die Frauen besuchen kommen. Laut dem Pressebericht sind 90 Prozent der inhaftierten Frauen Mütter und viele haben ihr Kinder sogar bei sich im Gefängnis. Die Mütter hätten die Aufmerksamkeiten genossen, die die Leitung der Haftanstalt für sie vorbereitet hatte, hieß es. (Paraguay.com)

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