Nationale Nachrichten

Asunción: Der Senat hat am Montag seine Haltung in Bezug auf die Richter des Obersten Gerichtshofs ratifiziert. Eine Gruppe Senatoren, die die Mehrheit im Senat darstellen, beschloss, die 7 Richter des Obersten Gerichtshofs nicht weiter in ihrem Amt zu bestätigen. Zudem wurde von einem möglichen politischen Gerichtsverfahren gegen die Richter gesprochen. Wie der Parlamentarier, Marcelo Duarte erklärte, seien die Minister des Obersten Gerichtshofs für eine Amtszeit von 5 Jahren ernannt worden. Für diese Amtszeit hätten sie auch ihren Amtseid abgelegt. Danach müssten diese von dem Kongress in ihrem Amt bestätigt werden. (uh)

Teniente Irala Fernández: Das Umweltministerium hat den Viehzüchtern im Chaco eine Frist von 48 Stunden eingeräumt, um die von ihnen errichteten Deiche zu zerstören. Der Umweltminister drohte mit juristischen Maßnahmen, falls der Aufforderung nicht Folge geleistet werde. Die Deiche, die sich auf den Viehzuchtbetrieben im Einzugsgebiet des Pilcomayo-flusses befinden, verschlimmern derzeit die Situation, in der bereits tausende Familien von den Überschwemmungen betroffen seien. Die Anordnung wurde den Viehzüchtern nach einer Sitzung des Umweltministers, Vertretern der Staatsanwaltschaft, sowie des Ministeriums für Öffentliche Bauten und Verkehr mitgeteilt, wo die Lage besprochen wurde. Laut Schätzungen könnten in 10 Tagen 250 tausend Rinder verenden, wenn die Situation weiter anhält, da die Weiden überschwemmt sind und es kaum Futter für die Rinder gibt. (abc)

Asunción/Santiago de Chile: Die Chilenen bevorzugen für den Konsum Rindfleisch aus Paraguay. Das versicherte der chilenische Botschafter in Paraguay, Christian Maquiera, der sich gestern zu einer Sitzung mit Finanzminister Dionisio Borda getroffen hatte. Wie er sagte, seien sowohl die Qualität, als auch die Preise des Paraguayischen Rindfleisches  die besten. Er äußerte die Hoffnung, dass Chile in naher Zukunft wieder Fleisch von Paraguay importieren könne. Dieses werde jedoch erst geschehen, wenn Paraguay seinen Status als Aftosa freies Land mit Impfung wiedererlangt habe. Laut Maquiera sei Chile ein Land, das Frei von Aftosa mit Impfung sei und es solle auch so bleiben. Aus diesem Grund seien die strikten Maßnahmen in Bezug auf die Fleischimporte notwendig. Der Andenstaat hoffe jedoch, dass Paraguay bald diesen Status wieder erlangen könne, damit wieder paraguayisches Rindfleisch importiert werden könne. (abc)

Asunción: Das Kultusministerium will Museen restaurieren. Wie auf der Website der Regierung verlautete, will das Nationale Sekretariat für Kultur durch die Generaldirektion für Archive, Bibliotheken und Museen, eine Restaurierung in den Museen des Landes durchführen. Hier soll auch eine Bewertung und Bestandaufnahme des Wertes der Gegenstände gemacht werden. Weiter sollen mehr Sicherheitsmassnahmen zum Schutz der Museen getroffen, sowie Verbesserungen vorgenommen, damit diese Stätten auch von Körperbehinderten Personen besucht werden können. Zudem sollen diese in Zukunft attraktiver gestaltet werden, um das Interesse von Schulen und Touristen zu wecken. Einige Museen, die der Generaldirektion für Archive, Bibliotheken und Museen unterstellt sind und sich im Inland befinden sind das Museum, Dr. Francia in Yaguaron; das Stadtmuseum in Pilar; das Museo Casa Oratorio Cabañas, in Caapucu; das Museo Campamento Cerro León, in Pirayu und das Museum Museo Yegros, en Quyquyho. In Asunción befinden sich das Nationale Museum für Kunst, das Museo Casa de la Independencia und das Museo Bernardino Caballero, das sich auf dem Gelände des Parque Caballero befindet. (presidencia)

Asunción:  Zahlreiche Bürgermeister und Funktionäre der Stadtverwaltungen des Landes wollen morgen einen Protestmarsch in der Landeshauptstadt durchführen. Es wird der 2. Marsch dieser Art sein, mit dem sie eine Dezentralisierung, sowie eine munizipale Autonomie erlangen wollen.  Die Vertreter der Munizipalitäten wollen mit Traktoren und anderen Dienstleistungsfahrzeugen anreisen und somit ihrer Forderung Nachdruck verleihen.  Zunächst wollen sich die Demonstranten um 7 Uhr beim Parque Caballero treffen, von wo aus die Bürgermeister und Funktionäre bis zum Regierungspalast und anschließend zum Sitz des Nationalen Kongresses marschieren wollen. Hier wollen sie ihre Forderungen in einem Ordner präsentieren. Wie der Bürgermeister von Caacupé, Roberto Franco erklärte, soll auf diese Weise ein Ende der Angriffe gegen die Dezentralisierung und die zahlreichen Bürokratischen Schritte zum Erhalt der Royaltie-zahlungen erreicht werden. (abc)

Asunción: Die Direktion für Zivile Luftfahrt, Dinac hat den Anstieg der Flughafengebühren hinausgeschoben. Wie die Zeitung Ultimahora informierte, sollen die Flughafengebühren erst am 1. Juli ansteigen. Die Verzögerung der Maßnahme war gestern während einer Sitzung des Rates der Dinac und den Internationalen Fluggesellschaften in Paraguay beschlossen worden. Die Flughafengebühren sollen dann am 1. Juli um 9 US Dollar angehoben werden. Die Fluggesellschaften zeigten sich jedoch nach wie vor unzufrieden über den Anstieg der Gebühren. Wie sie sagten, werde dieses sich negativ auf den Zustrom von Touristen im Land auswirken. Wenn zusätzlich ein Anstieg der Treibstoffe hinzukäme, würden die Reisen für viele unerschwinglich sein.  (uh)

Teniente Irala Fernández:  Fachleute der Pilcomayo-kommission haben gestern die Flussbette des Río Negro und des Montelindo überflogen. Es wurden mehrere Deiche gesichtet, die noch zerstört werden müssen, bevor eine weitere Flutwelle des Pilcomayo die Zone von General Díaz erreicht. Wie von der Luft aus zu sehen war, nähert sich das Hochwasser des Pilcomayos stark der bereits betroffenen Zone. Daher müssen die Deiche innerhalb von 5 Tagen zerstört werden, um eine noch größere Katastrophe zu verhindern. Wie seitens der Pilcomayo-kommission verlautete, habe keiner nun noch mit einem Anstieg des Wasserpegels des Pilcomayoflusses gerechnet. In den letzten 30 Jahren sei im April kein Anstieg der Gewässer dieses Flusses verzeichnet worden, erklärte der Ingenieur José Bleichner. Durch die von den Viehzüchtern errichteten Deiche ist das Wasser in der Gegend von General Díaz gestaut und kann nicht abfließen. Wenn hier nun noch mehr Wasser des Pilcomayos hinzukommen würde, müsse mit einer unvorstellbaren Katastrophe gerechnet werden. Aus diesem Grund ist eine sofortige Zerstörung der Deiche notwendig, da zahlreiche Menschen und Tiere in Gefahr sind, erklärte auch der Umweltminister, Oscar Rivas. Das Umweltsekretariat hat für heute Mittag eine Krisensitzung in Teniente Esteban Martínez einberufen, wozu die Eigentümer der Viehzuchtbetriebe der Umgebung des Río Negro und des Río Montelindo eingeladen wurden. Dort sollen detaillierte Informationen über die gegenwärtige Situation gegeben werden, sowie die Maßnahmen besprochen werden, die in Bezug auf die Deiche unternommen werden müssen. Inzwischen gehen die Evakuierungsarbeiten weiter. Wie das Erziehungsministerium informierte, sind von der Situation im Chaco auch 25 Schulen mit insgesamt 3 tausend Schüler betroffen. Diese hätten bereits eine Woche Unterricht verloren. Das Erziehungsministerium ist nun dabei, ein Notfallplan zu erarbeiten. Es soll ein ähnlicher Plan erstellt werden, wie er 2010 erarbeitet worden war, als die Winterferien im ganzen Land aufgrund der Grippe-epidemie verlängert worden waren. Für diese Operation verfügt das Erziehungsministerium über Finanzressourcen in Höhe von 200 Millionen Guaranies von der Organisation Iberoamerikanischer Staaten.  (abc)

Asunción:  Der Senat hat gestern seine Haltung in Bezug auf die Richter des Obersten Gerichtshofs ratifiziert. Eine Gruppe Senatoren, die die Mehrheit im Senat darstellen, beschloss gestern, die 7 Richter des Obersten Gerichtshofs nicht weiter in ihrem Amt zu bestätigen. Zudem wurde von einem möglichen politischen Gerichtsverfahren gegen die Richter gesprochen. Wie der Parlamentarier, Marcelo Duarte erklärte, seien die Minister des Obersten Gerichtshofs für eine Amtszeit von 5 Jahren ernannt worden. Für diese Amtszeit hätten sie auch ihren Amtseid abgelegt. Danach müssten diese von dem Kongress in ihrem Amt bestätigt werden. (uh)

Asunción: Der Privatsektor analysiert eine mögliche Anhebung der Benzinpreise. Wie Blas Zapag, Eigentümer der Betreibergesellschaft Copetrol erklärte, würden sie eine Woche warten und die Rohölpreise beobachten, um dann eine Entscheidung zu treffen. Falls diese weiter ansteigen, seien auch die Betreibergesellschaften gezwungen, ihre Benzinpreise anzuheben. Die letzte Preisanhebung von Benzin war vor zwei Monaten vorgenommen worden. (py.com)

Asunción:  In Paraguay besitzen etwa 1 Million Zivilisten eine Waffe. Von diesen Waffen sind jedoch nur 30 Prozent in der Waffendirektion, Dimabel registriert. Die Vertretung der Amnesty International in Paraguay veröffentlichte gestern ein Kommunique, in dem sie den Gebrauch von Waffen bei sportlichen Aktivitäten bedauern. Sie riefen zu stärkeren Kontrollen in Bezug auf das mit-sich-führen-von-Waffen auf, um Gewalt in den Stadien zu vermeiden. Auch der paraguayische Fussballer, Salvador Cabañas bat die Bevölkerung, nicht Waffen zu benutzen. Der ehemalige Fußballstar des América de México Vereins und der paraguayischen Auswahlmannschaft hatte 2010 einen Kopfschuss erlitten, an dem er fast gestorben war. Er hatte eine lange Erholungspause gebraucht, um sich von seinem Verletzungen zu erholen.  Laut Amnesty International befindet sich Paraguay unter den 12 Ländern der Welt, mit einer hohen Anzahl an Morden durch Waffen. Im Durchschnitt stirbt in Paraguay pro Tag eine Person an den Folgen einer Schussverletzung, sei es durch Mord, Selbstmord oder eines Unfalls.  Wie es hieß, soll im Juli diesen Jahres von den Regierungen der Vereinten Nationen, das Internationale Abkommen in Bezug auf den Waffenhandel debattiert werden.  (abc)

Asunción:  Das Kultusministerium will Museen restaurieren. Wie auf der Internetseite der Regierung mitgeteilt wurde, will das Nationale Sekretariat für Kultur eine Restaurierung in den Museen des Landes durchführen. Hier soll auch eine Bewertung und Bestandsaufnahme des Wertes der Gegenstände gemacht werden. Weiter sollen mehr Sicherheitsmaßnahmen zum Schutz der Museen getroffen, sowie Verbesserungen vorgenommen werden, damit diese Stätten auch von Körperbehinderten Personen besucht werden können. Zudem sollen diese in Zukunft attraktiver gestaltet werden, um das Interesse von Schulen und Touristen zu wecken. Einige Museen, die der Generaldirektion für Archive, Bibliotheken und Museen unterstellt sind und sich im Inland befinden sind das Museum, Doktor Francia in Yaguaron,  das Stadtmuseum in Pilar, das Museo Casa Oratorio Cabañas in Caapucu und das Museo Campamento Cerro León in Pirayu.  In Asuncióin befinden sich das Nationale Museum für Kunst, das Museo Casa de la Independencia und das Museo Bernardino Caballero, das sich auf dem Gelände des Parque Caballero befindet. (presidencia)

Asunción/Santa Cruz:  Die Flüge der bolivianischen Fluggesellschaft, Aerosur sind vorläufig eingestellt worden. Die Aerosur bot pro Woche vier Flüge zwischen Asuncion und Santa Cruz an. Der Vertreter der Fluggesellschaft in Paraguay, Jorge Díaz de Bedoya erklärte, dass die Flüge aufgrund von Verhandlungsschwierigkeiten zwischen der bolivianischen Regierung und der Gesellschaft eingestellt wurden, ohne dabei ein neues Datum für die Wiederaufnahme der Flüge zu nennen. Wie es hieß, schuldet die Fluggesellschaft der Regierung 1 tausend 338 Bolivares aufgrund von nicht gezahlten Steuern, sowie eine beachtliche  Summe aufgrund von Verzögerungen, bei der Auszahlung von Gehälter der Angestellten. Nun muss ein Umschuldungsplan erstellt werden, um die Zahlungen tätigen zu können. (lanación)

Asuncion: Gestern wurden 15 Fahrzeuge in Asunción bestraft, da sie zu viel schwarzen Rauch abgaben. Die Munizipalität von Asunción begann gestern Geldstrafen aufzuerlegen für die Fahrzeuge, die zu viel schwarzen Rauch abgeben. Es wurden 35 Fahrzeuge kontrolliert, 15 davon wurden bestraft. Damit hat die Munizipalität von Asunción am ersten Tag rund 9 Millionen Guaranies in Strafzahlungen eingenommen. Am zweiten Februar hatte die Munizipalität von Asuncion eine 45tägige Frist gegeben, damit die Autofahrer ihre Fahrzeuge in guten Zustand bringen konnten. Dazu boten sie auf mehreren Stellen der Stadt kostenlose Tests an, wo die Autofahrer eine Diagnose ihres Fahrzeuges erhalten konnten. Die Frist ist nun abgelaufen und ab gestern werden Kontrollen durchgeführt und Strafzahlungen auferlegt. Bei den Kontrollen werden die Angestellten der Munizipalität von Beamten der Umweltstaatsanwaltschaft begleitet. Heute sollen die Abgase der Busse des öffentlichen Transportsystems kontrolliert werden. Danach werden Taxis und Motorräder kontrolliert werden.  (abc)

Asunción: Argentinische Beamte haben gestern Untersuchungen der Warenherkunft in Paraguayischen Fabriken begonnen. Die Beamten des argentinischen Außenhandels kamen gestern nach Paraguay, um Unternehmen zu kontrollieren, deren Export nach Argentinien von den Handelsschranken betroffen ist. Bis zum Donnerstag will die Kommission verschiedene Industrien besuchen. Während einige Unternehmen die Inspektionen als Respektlosigkeit ansehen, sehen andere sie als positiv an. Die argentinischen Beamten verlangen von den besuchten Firmen Import- und Exportdaten, Informationen über den Produktionsprozess, die Produktionskapazität und Anzahl von Angestellten. Die Argentinier sagten, dass sie einen Bericht erstellen werden, sobald sie nach Argentinien zurückkehren. Die Entscheidung zur Aufhebung der Importschranken wird jedoch von politischen Autoritäten getroffen werden. Ein Datum dafür liegt nicht vor. Der Präsident der Vereinigung der Konfektionsindustrien Paraguays, Roberto Eguía sagte, dass sie die Kontrollen unterstützen. Die Vereinigung hofft, dass nach diesen Kontrollen die Exporte nach Argentinien wieder aufgenommen werden können. Eguía sagte, dass zurzeit Textilprodukte zum Wert von etwa 8 Millionen Dollar durch die Handelsschranken festsitzen. (lanacion)

Asunción:  Staatspräsident Fernando Lugo ist gestern aus Kolumbien zurückgekehrt, wo er an dem Amerika-Gipfel teilnahm. Heute nimmt er seine Amtsgeschäfte wieder auf. In Kolumbien traf Lugo sich am Rande des Gipfeltreffens mit dem US Senator, Marco Rubio. Bei dem Treffen ging es um die politische und ökonomische Situation in Paraguay, sowie um die bilateralen Beziehungen zwischen den USA und Paraguay. Rubio ist stellvertretender Vorsitzender des US Senatsausschusses für Lateinamerikanische Angelegenheiten. An dem Treffen mit Marco Rubio nahmen auch der paraguayische Botschafter in Kolumbien, Walter Biederman, sowie der paraguayische Außenminister, Jorge Lara Castro teil.  In Bezug auf die Wirtschaft in Paraguay wurde die Notwendigkeit zur Einführung der Einkommenssteuer, sowie ein höheres Budget für Sozialhilfe angesprochen. Weiter war Rubio auch an den Beziehungen Paraguays zu den Ländern der Region, sowie des mittleren Ostens interessiert. Wie er versicherte, steige das Interesse in den USA in Bezug auf Lateinamerika. Besonders für ihn seien die Beziehungen zu Lateinamerika wichtig, da er selbst kubanischer Abstammung sei.  (abc)

Asuncion: Der Richterrat hat für heute Nachmittag eine Sitzung einberufen. Diese soll um 16 Uhr stattfinden und hat eine Lösung des Konflikts mit dem Senat zum Ziel. Der Senat hatte in der vergangenen Woche beschlossen, die Unabsetzbarkeit der Richter des Obersten Gerichtshofs zu annullieren. Von der Maßnahme sind 7 Richter der liberalen und der colorado Partei betroffen. Es handelt sich um Victor Nuñez, dem jetzigen Vorsitzenden des Obersten Gerichtshofs, sowie den Richtern Antonio Fretes, Miguel Oscar Bajac, Sindulfo Blanco, César Garay Zuccolillo, Alicia Pucheta de Correa und José Raúl Torres Kirmser. Nur die jüngsten ernannten Richter, Luis María Benítez Riera und Gladys Bareiro de Módica sollen laut Ansicht des Senats weiter im Amt bleiben. Diese Entscheidung des Senats hatte eine politische Krise zwischen den zwei Staatsgewalten ausgelöst. Nun wollen die Richter während einer Sitzung am heutigen Nachmittag entscheiden, ob die Maßnahme der Senatoren richtig sei, oder zurückgewiesen werden solle. (abc)

Asunción/Zentral Chaco:  Im Senat soll die Behandlung des Gesetzesentwurfs  über Wasserleitungen für den Chaco beschleunigt werden. Dem Gesetzesentwurf zum Bau von Aquädukten im Chaco war ende März im allgemeinen zugestimmt worden. Er muss jedoch noch spezifischer behandelt werden. Entsprechende Verhandlungen waren bereits mit Regierungsvertretern aufgenommen werden, um erneute Schranken bei der Inkraftsetzung des Gesetzes zu vermeiden. Staatspräsident, Fernando Lugo hatte im vergangenen Jahr sein Veto eingelegt gegen den Gesetzesentwurf zum Bau von Aquädukten im Chaco, seitens privater Firmen. Da der Bau von Wasserleitungen in den Chaco jedoch allgemein als eine große Notwendigkeit angesehen wird, wurde der Gesetzesentwurf in diesem Jahr erneut präsentiert.  Laut dem Parlamentarier, Oscar Tuma gibt es momentan nur einen konfliktiven Punkt in dem Gesetzesentwurf und zwar den, der den Investoren Steuerfreiheit für einen Zeitraum von 5 Jahren gewährt. (abc)

Luque: In Luque haben gestern die ersten Polizei-reiterinnen eine Ausbildung abgeschlossen.  Es handelt sich um 5 Unteroffizierinnen, die jetzt zur Gruppe der berittenen Polizei gehören.  Die Graduierung fand im Sitz der Polizei in Luque statt. Es sind die ersten Frauen, die zur berittenen Polizei gehören. Die Reiterinnen hatten eine drei monatige Ausbildung erhalten. Ihre Aufgabe ist es, in Parks, auf öffentlichen Plätzen und bei Veranstaltungen mit einem großen Menschenzustrom, mit ihren Pferden für Sicherheit und Ordnung zu sorgen. Die berittene Polizei ist ein Teil der Polizei, die Pferde als Transport- und insbesondere als Einsatzmittel nutzt. Sie kann vielfältig eingesetzt werden, beispielsweise zum Schutz von Großveranstaltungen wie Fußballspielen, Open-Air-Konzerten, Versammlungen und Demonstrationen, Absperr- und Suchmaßnahmen im Gelände, sowie als Unterstützung bei der Evakuierung größerer Menschenmengen. Dies beinhaltet zum einen das Streife-reiten in der Stadt, zum anderen auch das Reiten in Parkanlagen und Naturschutzgebieten. Die Stärken der berittenen Polizei liegen vor allem in der erhöhten Sicht des Reiters. Dadurch lässt sich ein relativ großes Areal leicht überwachen. Weiter ist der Einsatz von Pferden auch da möglich, wo Geländewagen nicht mehr fahren können. Bei Demonstrationen können Pferde wertvolle Hilfe zum Räumen von Plätzen leisten. (abc)

Asunción:  Angesichts der zunehmenden Zahl von Fluggesellschaften, die sich in Paraguay niederlassen, steigt auch die Nachfrage nach Piloten. Aus diesem Grund registrieren auch die Flugschulen im Land immer mehr Flugschüler.  In Paraguay sei laut Angaben von Fluglehrern, die Zahl der Flugschüler stark angestiegen. Wie Regina Valiente, Direktorin des nationalen Instituts für zivile Luftfahrt, Inac erklärte, handle es bei den Schülern zum großen Teil um Jugendliche, die den Beruf eines Piloten erlernen wollten. Pro Jahr werden etwa 40 Piloten ausgebildet. Im Großraum Asunción gibt es zur Zeit sieben Flugschulen, die Personen zu internationalen Piloten ausbilden. Es handelt sich um ATP Flight Training, Albatros, Centro de Capacitación de Aeronáutica del Paraguay, der Inac, Aerocentro, Delcar, und American Flight. Die Kosten für die Ausbildung zum professionellen Piloten belaufen sich auf 18 bis 150 Millionen. Dieses hängt davon ab, ob man einen Titel als Privatpilot, Handelspilot oder eines professionellen Jet-Piloten erhält. (lanación)

Asunción: Heute beginnt in Paraguay die Grüne Woche. Aus diesem Anlass werden in dieser Woche zahlreiche Aktivitäten zum Schutz der Umwelt gestartet und durchgeführt. Diese Aktivitäten enden am kommenden Sonntag mit dem Internatioanlen Tag der Erde. Der Tag wird jährlich am 22. April in über 175 Ländern begangen und soll die Menschen dazu anregen, die Art ihres Konsumverhaltens zu überdenken. Um auf die Problematik der Umweltverschmutzung aufmerksam zu machen, initiierte der seinerzeit amtierende US-Senator von Wisconsin, Gaylord Nelson einen nationalen Umweltaktionstag mit dem Namen „Earth Day“. Der Tag wird seit 1970 in den USA begangen, wo er von Beginn an sehr beliebt war und alljährlich an tausenden von Universitäten und Colleges Veranstaltungen stattfinden. Seit 1990 wird dieser weltliche Feiertag auch international begangen. Im Jahr 2009 wurde auf Vorschlag der bolivianischen Regierung der 22. April von der Generalversammlung der Vereinten Nationen zum Internationalen Tag der Mutter Erde erklärt. Als einer der Hauptverursacher des Klimawandels wird der Agrarsektor benannt, der Lebensmittel für den Markt, aber nicht für die Ernährung aller Menschen produziere. Die Industrieländer werden aufgefordert, ihren CO2-Ausstoß bis 2020 zu halbieren und sechs Prozent ihres jährlichen Haushalts in einen Weltklimafonds einzuzahlen. Unternehmen und Regierungen sollen vor einem zu gründenden Welt-klima-gerichtshof verklagt werden können. In Paraguay bestehen die Aktionen zur Grünen Woche darin, die Bevölkerung auf die Notwendigkeit zum Umweltschutz, sowie zum Sparen beim Gebrauch von Wasser, Energie und Treibstoff aufzurufen.  Die Grüne Woche kommt am kommenden Wochenende zum Abschluss. Am Freitag wird auf der Plaza de la Democracia ein Festival organisiert und am Sonntag ein Fahrradrennen und ein Picknik im Botanischen Garten. (uh/google)

Asunción: Heute beginnt in Paraguay der 5. Welt-Braford-Kongress. Wie die Zeitung Ultima hora informierte, konnten auch die Aftosafälle dem Welt Braford Kongress nicht im Weg stehen. Mit diesem Event könne Paraguay wieder in die Szene des höchsten Wettbewerbs auf dem Gebiet der Viehzucht aufsteigen, erklärten die Organisatoren der Veranstaltung. Zu dem Kongress, der bis zum 21. April in Asuncion stattfindet, werden Delegationen aus dem Viehzuchtsektor aus Südafrika, Mexiko, Australien, Kolumbien und den Ländern des Mercosur erwartet. Die Eröffnung sollte am Vormittag um 9 Uhr im Sitz der Ländlichen Vereinigung Paraguays in Mariano Roque Alonso stattfinden. (uh)

Asunción: Der Exportstopp von Yerba in Argentinien, könnte sich vorteilhaft für die heimischen Produzenten auswirken.  Nachdem Argentinien seine Yerbaexporte aufgrund der Knappheit des Produkts gestoppt hat, hofft Paraguay nun, diese ausländischen Märkte für sich zu gewinnen. Die größten Abnehmer von Yerba aus Argentinien waren bisher Syrien und Lybanon. Die heimischen Yerba Industrien, Pajarito und Campesino hoffen nun, mehr Yerba in diese Länder zu exportieren. Zur Zeit verfügt  Paraguay über eine Produktionskapazität von 30 tausend Tonnen Yerba im Jahr. Davon werden etwas mehr als 800 Tonnen exportiert. Neben Brasilien und Argentinien gehört Paraguay zu den größten Yerba-exporteuren der Welt. In Paraguay gibt es etwa 10 große Yerba Fabriken, sowie 200 kleine Unternehmen, die sich der Yerbaproduktion widmen.  (uh)

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Ultimo día: 23-03-2017

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