Nationale Nachrichten

Ñacunday: Die Carperos befinden sich angeblich nicht auf einem Grundstück des National Parks von Ñacunday. Das versicherte gestern der Umweltminister, Oscar Rivas, nachdem Umweltschützer eine Anzeige diesbezüglich bei der Staatsanwaltschaft erstattet hatten. Zunächst hatte es geheißen, dass die Regierung den Carperos die Erlaubnis erteilt hätte, vorläufig in dem National Park zu wohnen. Sie waren vor einigen Tagen von Sicherheitskräften auf ein Gelände gebracht worden, wo sie vorläufig nach der Räumung der von ihnen besetzten Grundstücke bleiben konnten. Die Anzeige war von den Umweltorganisationen WWF Paraguay, Guyra Paraguay, Moisés Bertoni, dem Institut für Rechte und Umweltökonomie, sowie der WCS Paraguay präsentiert worden. Diese Organisationen befürchteten, dass die Wälder des National Parks von den Carperos abgeholzt werden. Wie sie sagten, verstößt die Besiedlung des Parks durch die Carperos gegen das Strafgesetz, sowie gegen die Umweltgesetze. Der National Park gehört zu den letzten Wäldern des Atlantischen Regenwaldes, einem Naturreservat, der eine reiche Artenvielfalt besitzt. Der zuständige Staatsanwalt  Merlo, sowie Funktionäre des  Nationalen Forstinstituts hatten daraufhin gestern das Gebiet des National Parks besucht, um die Situation zu analysieren. Dort hatten sie angeblich festgestellt, dass es sich bei dem Grundstück, in dem die Carperos vorläufig angesiedelt wurden, nicht um einen Teil des National Parks handelt. Es soll sich hierbei um ein Grundstück handeln, das zwischen dem National Park von Ñacunday und der Firma Agro Toro, des Unternehmers, Tranquilo Favero liegt.  (Py.com)

Asunción:  Führende Politiker der Parteien ANR und Patria Querida haben den Staatspräsidenten aufgefordert, innerhalb von 30 Tagen den Rechtsstaat in der Zone von Ñacunday wieder herzustellen. Ein entsprechendes Abkommen war von den Politiker unterzeichnet worden. Nach Ablauf der Frist würden die führenden Personen beider Parteien gemeinsam vom Parlament aus nach Maßnahmen suchen, um eine andere Lösung für den Konflikt zu suchen. Das Dokument war von der Senatorin und Parteivorsitzendin der Colorados, Lilian Samaniego, sowie dem Vorsitzenden der Partei Patria Querida, Roberto Campos unterzeichnet worden. Die Unterzeichnung fand im Sitz der Wahljustiz im Beisein weiterer Politiker der besagten Parteien statt. In dem Dokument machen sie auch den Innenminister, Carlos Filizzola für die Situation verantwortlich, weil er sich nicht an die Vorschriften zur Räumung und Festnahme der Landbesetzer gehalten habe. Die Vorsitzenden der beiden Parteien riefen auch andere politische Parteien auf, sich der Übereinkunft anzuschließen. (abc)

Asunción: Eine Konzession des Flughafens Silvio Pettirossi wird weiter ausgeschlossen. Wie die Presse informierte, will die Regierung nun 3,5 Millionen Dollar aus eigenen Ressourcen bereitstellen, um einige Bereich des Flughafens zu modernisieren. Das informierte gestern der Flughafendirektor, Victor Velázquez nach einem Treffen mit dem Kabinettschef, Miguel Angel López Perito. Laut Velázquez werde im zweiten Semester dieses Jahres mit den Renovierungsarbeiten begonnen werden, die voraussichtlich im Februar oder März 2013 abgeschlossen werden sollen. Modernisiert werden sollen die Bereiche der Flugsteige oder Gates, über die die Passagiere nach Check-in und Sicherheitskontrolle vom Abfertigungsgebäude in das Flugzeug gelangen. Weiter sollen zwei weitere Durchgänge gebaut werden, durch die die Passagiere direkt vom Wartebereich in ihr Flugzeug gelangen. Zudem soll der Präsidenten-aufenthaltsraum renoviert werden. (abc)

Teniente Irala Fernandez:  Die Munizipalität von Teniente Irala Fernández hat ein Grundstück von 200 Hektar erworben.  Das Grundstück liegt hinter dem neuen Gebäude der Munizipalität. Das Land konnten nach längeren Verhandlungen mit dem Besitzer endlich für einen Preis von 880 Millionen Guaranies erworben werden. Das Grundstück soll zur städtischen Entwicklung beitragen. Hier soll eine Gemeinschaftsviehweide eingerichtet werden, auf dem die Rinder weiden können, die sich bisher am Rande der Transchaco-strasse aufhielten und eine Gefahr für die Auto- und LKW-Fahrer waren. Auch soll hier eine große Wasserreserve angelegt werden, erklärte der Bürgermeister von Teniente Irala Fernández, Roque Ramón Zavala gegenüber der Presse. Die Finanzen zum Kauf des Grundstücks waren während des letzten Besuchs des Staatspräsidenten an die besagte Munizipalität überreicht worden. Das Geld wurde durch das Landwirtschaftsministerium zur Verfügung gestellt und soll durch die Stiftung Yvytu Pyahu verwaltet werden. Der Distrikt Teniente Irala Fernández hat eine Fläche von 13 tausend 100 quadratkilometer und einen Haushaltsplan von 3,3 Milliarden Gauranies, der durch eigene Ressourcen und durch Royalties finanziert wird. In dem Bezirk leben etwa 30 tausend Personen, davon sind die Hälfte Indianer.  (abc)

Asunción/Verona:  Italienische Investoren sehen Paraguay als möglichen Handelspartner für Lebensmittel. In diesen Tagen besucht eine Italienische Investorengruppe Paraguay, um Verhandlungen in Bezug auf den Import von Lebensmittel aus Paraguay zu führen. Es handelt sich um Unternehmer aus der Region Venedig und Verona Italien aus dem Bereich der Lebensmittelbranche. Die Gruppe besuchte gestern den Sitz der Paraguayischen Industrieunion, wo sie sich mit paraguayischen Unternehmern trafen. Bei der Gruppe handelt es sich um Vertreter des italienischen Konsortiums Véneto Food, dem insgesamt 5 tausend Unternehmen der Lebensmittelindustrie angehören. Wie der Vorsitzende des Unternehmens, Emanuele Boccardo erklärte, handelt es sich um private Unternehmen aus den Städten Venedig und Verona, die etwa insgesamt 6 Millionen Einwohner zählen. Diese arbeiten jedoch eng mit Regierungsinstitutionen zusammen. Das Konsortium beschäftigt rund 50 tausend Personen und verfügt über einen Umsatz von 6 Milliarden Dollar im Jahr. Die Unternehmen des Konsortiums stellen unter anderen Käse, Pastas, Kekse, Süßigkeiten und Lebensmittel aus Landwirtschaftserzeugnissen her. Weiter werden auch Fisch- und Rindfleisch verarbeitet. Auf die Frage der Presse, wie ein Handelsaustausch mit Paraguay aussehen könnte, erklärten die Vertreter von Venete Food, dass sie sowohl an einem Import als auch Export interessiert seien. Dabei werde auch an ein Joint Venture mit der Paraguayischen Steviakammer gedacht, um weitere Studien in Bezug auf Stevia zu machen. (abc)

Puerto Falcón/Clorinda:  Argentinien ist dabei, neue Handelsbarrieren für den Import paraguayischer Produkte zu errichten. Wie die Presse gestern informierte, will Argentinien eine Privatfirma im Hafen von Clorinda mit der Kontrolle des Warenhandels zwischen Clorinda und Puerto Falcón beauftragen. Bei der Privatfirma handelt es sich um die Defiba SA, die in Zukunft für die Zollabfertigung verantwortlich sein soll. Diese hat ihr Lokal etwa 5 Kilometer von der Grenze entfernt. Importeure, Exporteure, als auch Vertreter von Transportfirmen reisten gestern nach Clorinda, um mit dem Bürgermeister der argentinischen Stadt bezüglich der neuen Handelsbarrieren zu sprechen. Wie sie sagten, würde die neue Maßnahme zusätzliche Kosten für den Import von Waren mit sich bringen und somit die Preise bis zu 90 Prozent in die Höhe jagen. Der Bürgermeister von Clorinda gab zu, dass dieses auch viele sozialen Probleme mit sich bringen werde und versprach, mit Vertretern der argentinischen Regierung zu verhandeln und nach einer anderen Lösung zu suchen.  Laut Angaben der Presse errichtet die argentinische Regierung seit 2010 immer wieder Handelshindernisse für den Import paraguayischer Waren. So sind zahlreiche Dokumente und eidesstattliche Importerklärungen notwendig, um den freien Handel paraguayischer Produkte in Argentinien zu ermöglichen. (abc)

Asunción: Paraguay ist das erste Land in der Region, in dem Geldüberweisungen per Handy auch aus dem Ausland gemacht werden können. Dieses soll durch Giros Tigo und Western Union möglich sein. Ein entsprechendes Abkommen wurde zwischen der Telefongesellschaft der Marke Tigo und Western Union unterzeichnet und soll in der kommenden Woche in Kraft treten. Durch das Abkommen können in Zukunft auch Überweisungen aus dem Ausland gemacht werden.  Damit ist Paraguay das erste Land in Lateinamerika, das diesen Service anbietet. Dadurch werden Kunden von Tigo mit den Dienstleistungen von Western Union begünstigt, die eine Verbindung durch ihr Netz in mehr als 450 tausend Ortschaften in 200 Ländern der Welt schafft. Heute bietet die Plattform von Giros Tigo bereits ihre Dienstleistungen in Form von Überweisungen in Bangladesh, Canadá, Kenya, Madagascar, Malasia, Filipinas, Tanzania und den USA an. (lanación)

Asunción: Der permanente Kongressausschuss trifft sich heute zur letzten Sitzung. Als erster Punkt auf der Tagesordnung steht die Resolution der Regierung in Bezug auf die Landvermessungen, die seitens des Indert in verschiedenen Departamenten durchgeführt wurden. Danach soll eine Resolution behandelt werden, in Bezug auf eine Datenerhebung über die Zahl von Kindern und Jugendlichen, die in den Siedlungen der verschiedenen Departamente leben. Spezifisch geht es hier jedoch um die Kinder, die im Distrikt Ñacunday wohnen. Der Permanente Ausschuss schliesst mit der heutigen Sitzung seine Aufgabe ab, während der Parlamentsferien die anstehenden Fragen des Kongresses zu behandeln. Im März sollen dann die regulären Sitzungen der Parlamentskammern wieder aufgenommen werden. (abc)

Asunción: Die Senacsa hat versichert, dass während der ersten Impfperiode diesen Jahres 100 Prozent des Viehbestands geimpft werden soll. Die Impfperiode endet am 2. März. Bis zu dem Datum soll der gesamte Viehbestand des Landes gegen die Maul und Klauenseuche immunisiert werden, erklärte der Senacsavorsitzende, Felix Otazú. Momentan hat Paraguay einen Viehbestand von etwa 12,6 Millionen Kopf Vieh. Wie aus der Website der Regierung hervorgeht, wurden bis Freitag etwas mehr als 11 Millionen Dosen Impfstoff gegen Aftosa verkauft. Es wird jedoch erwartet, dass bis Ende der Impfperiode weitere 1,5 Millionen Dosen verkauft werden könnten. (abc)

Asunción: Mehr als 50 Prozent der paraguayischen Kinder leben in städtischen Zonen. Das geht aus dem UNICEF Bericht 2012 hervor. Bei dem Bericht geht es um die Situation von Kindern. Den Informationen zufolge, haben zahlreiche Kinder aufgrund des Urbanisierungsprozesses nicht den Zugang zu den notwendigen Dienstleistungen. In Paraguay stieg die Bevölkerungszahl in den Städten zwischen 1982 und 1992 um 4,9 Prozent an. In Ländlichen Gebieten dagegen lediglich um 1,7 Prozent. Daraus geht hervor, das die meisten Kinder Paraguay in den Städten leben. 2010 waren es insgesamt 1 Million 342 tausend Kindern, die in städtischen Zonen aufwachsen. Das sind 54 Prozent aller Kinder Paraguays. Zwischen 1997 und 1998 waren es noch 49 Prozent der Kinder, die in Städten wohnten. Dem Exekutivdirektor der UNICEF, Anthony Lake zufolge leben die meisten der Kinder in den Städten in Armut und haben nicht Zugang zu den notwendigen Dienstleistungen. Das Problem liegt darin, dass die Infrastruktur und die Dienstleistungen nicht in dem Masse ansteigen, wie die Zuwanderung oder das Wachstum der Städte. Die UNICEF legt daher den Regierungen der Entwicklungsländer nahe, bei der städtischen Planung mehr an die Kinder zu denken und die Dienstleistungen zu erweitern und zu verbessern, damit auch die Kinder sozialschwacher Familien zu ihrem Recht kommen. (uh)

Asunción: Die Wohnungen Paraguays sind heute viel besser ausgestattet, als vor einigen Jahren. Wie aus statistischen Daten der Direktion für Statistiken, Umfragen und Zensus hervorgeht, besitzen die meisten Familien in Paraguay einen Fernseher, Computer, Kühlschrank und Waschmaschine. Bei den Fernsehern handelt es sich dabei meist um einen Flachbildschirm neuester Technologie. Als Gründe für die bessere Ausstattung der Wohnungen wurden die günstigen Finanzierungsmöglichkeiten, wie Zahlung in Raten sowie ein großes Angebot von preiswerten Produkten genannt. Einen besonderen Boom hat der Handel von Haushaltsgeräten in den letzten Jahren verzeichnet. Immer mehr Familien leisten sich heute auch eine Klimaanlage.  Der Anstieg im Kauf von Haushaltsgeräten wurde besonders ab 2005 registriert. Während 2005 etwa 79 Prozent der Familien im Land einen Fernseher besaßen, waren es 2010 bereits 88 Prozent. Ähnlich sehen die Daten in Bezug auf Kühlschränke aus. Die größte Differenz ist jedoch beim Erwerb von Elektroofen, Computern, Waschmaschinen, Mikrowellenofen, sowie Klimaanlagen zu beobachten.  Hier stieg der Kauf dieser Waren zwischen 2005 und 2010 um 30 Prozent im Jahr an. Die Importe dieser Waren stiegen dabei zwischen 2005 und 2010 um 365. (uh)

Asunción: Der Kontrolleur des Institutes für Ländliche Entwicklung und Landbesitz, Indert hat drei Bereiche bekanntgegeben, in denen Aktionen unternommen werden, um  die Institution transparent zu machen. Wie der von der Regierung beauftragte Kontrolleur, Emilio Camacho  bekanntgab, sind die Überprüfung der Landtitel, die Prüfung des Staatsbesitzes und die gerichtlichen Vermessungen die drei Bereiche, die die Intervention in Angriff nehmen wird. Die Intervention des Indert begann am heutigen Dienstag. Camacho erklärte, das Ziel der Intervention sei, das Staatseigentum zu verteidigen. Falls Verstöße wie Rechtsbrüche entdeckt werden, wird die Staatsanwaltschaft und das Gericht sofort verständigt. (IPP)

Asunción: Die paraguayische Polizeibehörde wird zum ersten mal ein eigenes Flugzeug besitzen. Die Übergabe des Flugzeuges spanischer Herkunft, im Wert von rund 10 Milliarden Guaranies, war für den heutigen Dienstag vorgesehen. Das Flugzeug, von der Marke EADS CASA, Modell C212, wird von der Gruppe Pro-Ibérica geliefert. Die C 212 ist ein leichtes Flugzeug mit hohen Flügeln und Doppelturbo Propeller. Es hat einen robusten und einfachen Entwurf, und ist eine Maschine von großer Zuverlässigkeit und einfacher Unterhaltung. Das Flugzeug wird für den Personentransport, sowie für taktischen Einsätze gebraucht werden, informierte das Innenministerium. Auch könnte es in ein Krankenhausflugzeug oder Transportmittel für schwere Frachten verwandelt werden.  (abc)

Pilar: Die SEAM hat am Samstag eine erhebliche Menge von Brennstoff im Paraguayfluss entdeckt. Der Brennstoff wurde im Puerto de Pescadores, in Pilar entdeckt. Das Umweltsekretariat SEAM erhielt einen anonymen Anruf und entsandte Beamte um die Information zu bestätigen. Laut Bericht fanden sie vor Ort einen großen Teil des Paraguayflusses mit einer Schicht Dieselöl bedeckt. Der Beamte Hugo Javier Encina untersuchte daraufhin die unmittelbare Nähe des Flusses und fand Boote die mit Brennstoff durchtränkt waren. Daraus schlussfolgert die SEAM, dass diese Boote zum Schmuggel von Brennstoff gebraucht worden waren.  (abc/seam)

Itaipú: Die Institution Itaipu Binacional hat ein Fortbildungsprogramm zum Anbau von medizinischen Pflanzen in der Zone des Stau-sees eingeführt. Durch die Aktion “Einführung des Gebrauchs der medizinischen Pflanzen in den Munizipen”, hat die Institution ein Schulungsprogramm für die Produzenten eingeführt, die um den Stausee wohnen.  Das Projekt gehört zum Programm “Gesundheit an der Grenze”, und umfasst außerdem Bereiche wie Erhaltung der medizinischen Biodiversität und der organische Anbau und Verarbeitung von medizinischen, aromatischen und Gewürzpflanzen. Das Programm folgt den paraguayischen und internationalen Reglementen und Normen, um die soziale und ökonomische Entwicklung der Region zu fördern. Das Ziel des Projektes ist, den Kleinproduzenten und ärmeren Bewohnern der Region ein zusätzliches Einkommen zu ermöglichen und somit ihren Lebensstandard zu verbessern. Auch möchte man die verbesserte Lebensqualität durch den Gebrauch und Anbau der medizinischen, aromatischen und Gewürzpflanzen  erforschen. Die Absicht ist, die Kenntnis und die Kultur der Guarani-Vorfahren im Gebrauch von medizinischen Pflanzen schätzen zu lernen und in alle Sektoren der Paraguayischen Gesellschaft einzuführen. Das Programm versucht die Armut zu bekämpfen und fördert den Kooperativismus in den Gemeinschaften die von Itaipu Binacional geholfen werden. (lanacion)

Asunción: Fünfzehn junge Paraguayer haben ein Stipendium erhalten, um in Kuba Medizin zu studieren. 88 junge Leute hatten sich zur Einberufung präsentiert, jedoch nur 15 haben ein Stipendium erhalten. 12 von diesen 15 kommen aus dem Innland, und nur drei wohnen im Departament Central. Die paraguayische Regierung wird die Flugtickets der Studenten bezahlen. (IPP)


Asunción: Das Umweltsekretariat analysiert mögliche Umweltschäden vonseiten der Carperos in Ñacunday. Wie der Minister des Umweltsekretariats, Oscar Rivas aussagte, haben die Carperos seines Wissens bisher keinen Schaden angerichtet. Er habe den Nationalpark Ñacunday heute besichtigt, um die Situation zu begutachten. Rivas wurde begleitet vom Umwelt-staatsanwalt Ricardo Merlo, der Senatorin der Umwelt-Kommission, Zulma Gómez und Beamte des Nationalen Forstinstitutes, Infona. Rivas sagte gegenüber Radio Nacional, dass sie in die Zone reisten um genau festzustellen, in welcher Zone die Carperos sich angesiedelt haben. Er erklärte, dass zur Zeit ein Rechtsstreit wegen des Landstückes herrsche, weil die SEAM es als Teil des Nationalparks ansieht. Der brasilianische Großproduzent von Soja, Tranquilo Favero, behauptet jedoch, diese Zone gehöre zu seinem Land. Wie der Minister bestätigte, handelt es sich bei dem Land um eine Sojaplantage und falls es tatsächlich zum Nationalpark gehört, sei eine schwerwiegende Straftat, bereits vor dem Einzug der Carperos begangen worden. Rivas versicherte, dass ein Umweltverstoß in Ñacunday nicht geduldet werden wird und versprach, spätestens morgen einen Bericht über die Situation zu liefern. (IPP)

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