Nationale Nachrichten

Asunción: An diesem Wochenende werden Parlamentarier des Parlasur in Paraguay erwartet. Die Parlamentarier des Mercosur wollen laut La Nación die Situation des Landes nach der Amtsenthebung Fernando Lugos begutachten. Die Delegation wird aus Mercosur-Parlamentarieren aus Uruguay, Argentinien und Brasilien zusammengestellt sein. Der paraguayische Parlamentarier des Mercosur, Ricardo Canese, wird die Ausländer während des Besuchs begleiten. Die Delegation wird sich am Montag und Dienstag mit Landesautoritäten und politischen und sozialen Organisationen treffen. Auch planen sie Curuguaty zu besuchen, um die Konfliktzone zu besichtigen und die betroffene Bevölkerung anzuhören. (lanac)

Asunción: Die Firma Codipsa will im August mit dem Export von Mandiokastärke in die USA beginnen. Wie der Zeitung lanación zu entnehmen war, sollen ab August pro Monat 510 Tonnen Mandiokastärke exportiert werden. Bereits vor einem Jahr hatten die Firmenleiter von Codipsa den Wunsch geäußert, die Produkte auf den nordamerikanischen Markt zu bringen. So wurden zur Probe im November 2011 17 Tonnen Mandiokastärke in die USA geschickt. Im kommenden Monat sollen nun die ersten Exporte nach USA gemacht werden, erklärte Stefan Kehler, Geschäftsführer der Codipsa. Momentan exportiert Codipsa pro Monat bereits 1 tausend 500 Tonnen Almidón nach Argentinien, Brasilien, Uruguay, Bolivien, Chile, Perú, Ecuador, Venezuela, Kolumbien, Nicaragua, Panamá, Spanien, Taiwan und zwei afrikanische Staaten. Mittels Zwischenhändler wird das Produkt auch nach Deutschland und Kanada ausgefahren.  Wie Kehler weiter informierte, soll im August auch die vierte Fabrik der Codipsa ihren Betrieb aufnehmen. Diese befindet sich in Nueva Germania. Für die Installation dieser Fabrik war europäische Technologie angewandt worden. (Lanación)

Filadelfia: Der Frigorífico Frigochaco gehört zu den Schlachthöfen, die wieder für den Fleischexport nach Israel zugelassen sind. Wie der Präsident der Kooperative Fernheim, Gerhard Klassen diesbezüglich gegenüber ABC color erklärte, sei dies ein wichtiger Schritt, um nach und nach wieder die internationalen Fleischmärkte wieder zugewinnen. Chile sei jedoch der Markt, auf dessen Öffnung die Frigoríficos am meisten warteten. In Bezug auf die Öffnung des israelischen Marktes für paraguayisches Rindfleisch erklärte Klassen, das auch Israel ein wichtiger Markt für Paraguay sei, da das Land hohe Anforderungen habe und weil das Schlachten unter der Kontrolle und Überwachung eines Rabis durchgeführt werde, damit das Fleisch den Reinheitsvorschriften der Juden entspreche. Israel importiere jedoch nicht große Mengen an Fleisch, weshalb die Wiedergewinnung des chilenischen Marktes für Paraguay sehr wichtig sei. Während Israel nur knochenloses Fleisch und zudem nur Fleischschnitte von dem vorderen Teil des Rindes importiert, kauft Chile die ganzen Rinderhälften. Israel sei jedoch momentan eine gute Alternative, da der paraguayische Fleischmarkt momentan zu 85 Prozent von den Importen Russlands abhängt. (abc)

Asunción: Die Verlängerung der Winterferien gilt nun auch für die privaten Bildungsinstitutionen. Das ging aus der Resolution 1 tausend 199 des Erziehungsministeriums hervor. Dieser Resolution zufolge soll der Unterricht erst wieder am 30. Juli beginnen. Die Maßnahme wurde auf einen Bericht des Gesundheitsministeriums zurückgeführt, das von zahlreichen Grippe und Atemwegserkrankungen informierte, vor allem bei Kindern zwischen 5 und 14 Jahren. Wie die Vizeministerin für Bildung, Alexandra Bogrín gegenüber der Presse erklärte, ist das technische Team des Erziehungsministeriums nun dabei, Lernmaterial zu erstellen, dass in den Zeitungen ABC Color, Lanación und Ultimahora veröffentlicht werden wird. Den Eltern wird vom Erziehungsministerium empfohlen, mit den Kindern dieses Material durchzunehmen. Wie die Zeitung Ultimahora informierte, wird das Material auch auf der Website des Erziehungsministeriums zu finden sein. (uh)

Asunción: Der Kommunikationsminister, Martín Sannemann will in der kommenden Woche nach Argentinien und Brasilien reisen. Dort will er sich mit den lokalen Journalisten zu Gesprächen treffen und sie über die politische Realität in Paraguay informieren. Dabei soll auch die Position der Regierung in Bezug auf das Amtsenthebungsverfahren gegen Fernando Lugo und die heutige Situation informiert werden, erklärte Sannemann gegenüber der Zeitung Ultimahora. (uh)

Caaguazú: In zwei Wochen soll die in Paraguay produzierte Pulvermilch auf den Markt kommen. Das Produkt wird von der Firma Lactolanda hergestellt und kommt mit Verpackungen von 400 und 800 Gramm auf den Markt.  Die Ankündigung machte der Geschäftsführer von Lactolanda, Bernie Friesen gegenüber Ultimahora.  Über den Preis des Produkts lagen noch keine Angaben vor, jedoch wie Friesen sagte, werde es preisgünstiger sein, als die importierten Produkte, die heute auf den paraguayischen Markt kommen. Weiter informierte Friesen, das bereits mit dem Prozess zum Export von Pulvermilch begonnen werde. Die ersten Märkte, die das Produkt importieren wollen sind die Dominikanische Republik, Venezuela und Brasilien. Einige der Länder seien an bedeutenden Volumen des Produkts interessiert, die jedoch momentan nicht gedeckt werden können. Die Fabrik Lactolanda hat eine Kapazität, um 31 Tonnen Pulvermilch pro Tag zu produzieren. Derzeit könnten 8 Tonnen auf dem heimischen Markt verkauft werden. Damit bleiben 23 Tonnen für den Außenhandel. Es werden zurzeit Verhandlungen mit der paraguayischen Milchkammer geführt, um alle Milch, die nicht industrialisiert wird, für die Produktion von Pulvermilch aufzukaufen, erklärte Friesen. Ein künftiges Produkt der Firma ist auch die Installation einer Fabrikanlage zur Herstellung von Kondensmilch. Dafür sind Investitionen in Höhe von 6 Millionen Dollar im kommenden Jahr vorgesehen. (uh)

Luque: Der Flughafen Silvio Pettirossi soll erweitert werden. Wie die Zeitung ABC Color heute informierte, sollen neben dem jetzigen Flughafengebäude ein zusätzliches Gebäude errichtet werden. Die Investitionen belaufen sich auf 8 Millionen Dollar, die aus den eigenen Fonds der Institution kommen sollen. Das informierte gestern der Direktor der Nationalen Direktion für zivile Luftfahrt, Carlos Fugarozzo nach einer Sitzung mit Staatspräsident, Federico Franco. Durch die Erweiterungsbauten soll die Zahl der Reisenden auf 2 Millionen Passagiere im Jahr erhöht werden. Eine Öffentliche Ausschreibung soll in 40 Tagen gemacht werden. Das neue Gebäude soll eine Fläche von 8 tausend Quadratmetern haben. Laut Fugarazzo arbeiten momentan sechs Fluggesellschaften in Paraguay, nachdem Pluna und Aerosur ihre Dienstleistungen aufgrund finanzieller Schwierigkeiten abgesagt hatten. Im November wird mit der Wiederaufnahme von Flügen durch die Gesellschaft American Airlines gerechnet.  (abc)

Asunción: Die Regierung will den Bau eines Polidukts vorantreiben. Die Pipeline soll von Paranaguá bis Asunción führend. Der Bau der Leitung soll 6 Milliarden Dollar kosten und durch brasilianisches Privatkapital finanziert werden. Es wird damit gerechnet, dass die Leitung in etwa 3 Jahren fertiggestellt werden wird. Das informierte der Industrie- und Handelsminister, Francisco Rivas und der brasilianische Investor, Eliseo Curvo, nach einer Sitzung mit Staatspräsident, Federico Franco. Das Ziel zum Bau der Pipeline ist, Rohöl-derivate nach Paraguay zu schicken und zwar zu niedrigen Transportkosten. Zudem sollen dadurch die Schwierigkeiten des Schiffstransports vermieden werden. Im Gegenzug könnte Paraguay auf diesem Weg Ethanol nach Brasilien befördern. Die Pipeline soll entlang der Fernstraße 7 gebaut werden. Sie würde eine Länge von 1 tausend 30 Kilometern haben. Durch die Pipeline werde Paraguay in Bezug auf die Rohöllieferungen auch unabhängiger von Venezuela und Argentinien sein, erklärte Rivas. (abc)

Asunción: Die Abgeordnetenkammer hat gestern einer Krankenversicherung für Opfer der Stroessner-Diktatur zugestimmt. Wie die Tageszeitung Ultima Hora berichtete, wurde das Gesetzesprojekt vom Volks-verteidiger-amt präsentiert. Sie argumentierten, dass die Regierung sich durch internationale Menschenrechts-Abkommen verpflichtet hatte, die Opfer der Stroessner Diktatur mit einer Entschädigung und wo es möglich ist, auch mit einer Krankenversicherung zu versehen. Die Krankenversicherung würde Krankenhauskosten wie auch Medikamente einschließen. Das Projekt muss jetzt von den Senatoren behandelt werden. Der Staat zahlt zurzeit eine Entschädigung an die Personen, die direkte Opfer der Diktatur waren, wie auch an die Kinder und Erben der Opfer. Im Jahr 2011 erhielten 1 tausend Personen eine Entschädigung. (uh)

Asunción: Argentinien wird weiter Gas an Paraguay verkaufen. Pedro Ballota, Präsident der paraguayischen Gaskammer, Capagas, sagte ABC Color gegenüber, dass die angekündigte  Sperre von Gaslieferungen wieder aufgehoben wurde. Die argentinischen Lieferanten hatten Capagas mündlich informiert, dass der Export von Gas nach Paraguay von der argentinischen Regierung suspendiert worden war. Die Gaslieferungen nach Paraguay sollten aufgrund der durchdringenden Kälte in Argentinien suspendiert werden, da dort die meisten Heizungsanlagen mit Flüssiggas betrieben werden. Nun aber wird doch weiter Gas von Argentinien nach Paraguay geliefert werden. (abc)

Filadelfia: Der Minister für Öffentliche Bauten und Verkehr, Salyn Buzarquis hat gestern den Zentralen Chaco besucht.  Hier kündigte er im Beisein lokaler Autoritäten den baldigen Bau des Aquädukts an. Wie er sagte, sei die Ausschreibung bereits fertig. Von dem Projekt zur Verteilung von Trinkwasser sollen etwa 70 tausend Personen im Zentralen Chaco begünstigt werden. Nach einer Sitzung mit dem Governeur, Bürgermeistern des Departaments, sowie Vertretern der Kooperativen erklärte Buzarquis, dass die Kosten zum Bau des Aquädukts um 40 Prozent reduziert wurden. Der Direktor für Wasserversorgung und Sanierung des MOPC; Roger Monte Domecq seinerseits erklärte, das nach der Ausschreibung die Spatenstichfeier bei dem historischen Ort, Isla Poí gemacht werden solle. Hier hatten paraguayische Truppen während des Chacokriegs sich mit Wasser versorgt, hieß es. In Loma Plata wurde anhand einer Karte die Route festgelegt, durch die der Aquädukt gelegt werden soll. Die Wasserleitung von Puerto Casado bis Loma Plata soll eine Länge von 200 Kilometern haben. Ein weiteres Thema, dass während der Sitzung  von Buzarquis, Domecq und dem Direktor für Wegebau, Fabio Riveros behandelt wurde, war die Verbesserung einige wichtigen Wegstrecken im Departament. Die Regierungsvertreter nahmen sich auch Zeit, die Fragen in Bezug Wege seitens der lokalen Autoritäten anzuhören und versprachen, sich um eine Beschleunigung der Reparaturen an der Transchacostrasse zu bemühen. Aufgrund der großen Distanz zwischen den Asphaltanlagen und dem Zentralen Chaco schlug Riveros vor, im Departament Boquerón eine Asphaltanlage zu errichten, die sich im Ingenieurskommando befindet und zur Zeit nicht in Betrieb ist. Das würde die Reparaturkosten erheblich reduzieren und die Asphaltierungsarbieten beschleunigen.  (lanación)

Asunción: Die Winterferien für die staatlichen Schulen sollen um eine Woche verlängert werden. Das beschlossen gestern die Autoritäten des Erziehungsministeriums und des Gesundheitsministeriums. Die Entscheidung begründeten sie mit den kalten Temperaturen und den zahlreichen Grippe-und Atemwegserkrankungen. Der Gesundheitsminister, Antonio Arbo, die Direktorin für Gesundheitsüberwachung, Cecilia Martínez de Cuellar und der Erziehungsminister, Horacio Perrone hatten sich gestern zu einer Sitzung getroffen, wo  nach einer Auswertung der Situation die Verlängerung der Winterferien beschlossen worden war. Dem Beschluss zufolge, sollen die Winterferien an den staatlichen Schulen somit bis Sonntag, den 29. Juli verlängert werden. Um den verloren gegangenen Unterricht aufzuholen, werde in den Zeitungen ABC color, Ultimahora und la Nación eine Serie von Heften mit Lernmaterial herausgegeben werden, erklärte Perrone.  Wie er hinzufügte, seien bereits in vorangegangenen Jahren ähnliche Maßnahmen getroffen worden, wobei es keine Schwierigkeiten gegeben habe, um den Unterrichtsstoff nachzuholen. Die Direktorin für Gesundheitsüberwachung, Cecilia Martínez ihrerseits informierte, dass laut Statistiken, die Zahl der Grippe- und Atemwegserkrankungen um 43 Prozent angestiegen seien, im Vergleich zu vorherigen Jahren. In Bezug auf die Verlängerung der Winterferien erklärte der Erziehungsminister, dass diese nur für staatliche Schulen obligatorisch sei. Private Schulen könnten selbst entscheiden, ob die Winterferien verlängert würden oder nicht. Heute im Abendjournal hören sie konkrete Informationen darüber, wann die deutschsprachigen Schulen im zentralen Chaco mit dem Unterricht anfangen. (abc,zp30)

Mariano Roque Alonso: Die Expo 2012 wird nicht verlängert. Obwohl das Erziehungsministerium eine Verlängerung der Winterferien angekündigt hat, wird die Expo nicht verlängert. Das erklärte Luis Fleytas Bogarín, General Koordinator der Expo in Mariano Roque Alonso. Wie er sagte, werde die Messe wie geplant am Sonntag, den 22. Juli ihre Türen schließen.  Die Messe hatte am 7. Juli ihre Türen geöffnet und endet am kommenden Sonntag. (abc)

Asunción/Buenos Aires: Argentinien hat seine Gaslieferung nach Paraguay vorläufig eingestellt. Wie der Vorsitzender der Paraguayischen Kammer für Gasverteilung, Capasa, Pedro Ballota informierte, erteilt Argentinien vorläufig keine Erlaubnis zum Export von Gas nach Paraguay. Als Grund wurde die Notwendigkeit zur Selbstversorgung genannt, angesichts der Kältewelle. Ballota informierte jedoch, dass es genügend Vorräte gebe und die Capasa damit rechnet, das die Erlaubnis für Gaslieferungen aus Argentinien in Kürze wieder erteilt werden würden. (lanación)

Mariano Roque Alonso: Gestern ist die Handelsrunde auf der Expo zu ende gegangen. Die Handelsabschlüsse, die während des zweitägigen Treffens gemacht wurden, werden auf einen Wert von 72 Millionen Dollar geschätzt.  Es wird davon ausgegangen, das mindestens 78 Prozent der Handelsabschlüsse in die Tat umgesetzt werden. Von den Organisatoren der Expo Rueda, wurde diese als sehr gut, bis ausgezeichnet bewertet. Von den Geschäftsabschlüssen handelt es sich bei 28 Prozent  um kurzfristige- und bei 59 Prozent um mittelfristige Projekte. 206 Unternehmer aus dem In- und Ausland hatten sich für die Teilnahme an den Handelsrunden eingeschrieben. Zeitweise waren laut Aussagen der Organisatoren jedoch bis zu 420 Unternehmer anwesend.  (abc)

Mariano Roque Alonso/Caracas: Nur ein venezolanisches Unternehmen hatte an der Expo Rueda teilgenommen und zeigte großes Interesse am Kauf von Geflügel und Rindfleisch. Jorge Díaz, Geschäftsführer des venezolanischen Unternehmens, erklärte die Absicht seiner Firma, Geschäfte mit Paraguay machen zu wollen und sowohl Rind als auch Geflügelfleisch importieren zu wollen. Da es in Venezuela eine große Nachfrage an Lebensmittel gebe, vor allem Fleisch, könnte diese nicht gedeckt werden. Über vorgesehene Importmengen lagen bislang jedoch keine genauen Informationen her, informierte die Zeitung Ultimahora.  (uh)

Mariano Roque Alonso: Zahlreiche Besucher der diesjährigen Expo haben sich in das permanente Wahlregister eintragen lassen. Wie das Nachrichtenportal IP-Paraguay informierte, wurden bisher auf der Expo mehr als 1 tausend 500 Personen ins Wahlregister eingeschrieben. 100 bis 200 Personen am Tag hatten die Gelegenheit des Stands der Wahljustiz genutzt, um sich einschreiben zu lassen und somit für die Wahlen im kommenden Jahr zugelassen zu werden. Die allgemeinen Wahlen, bei denen der Staatspräsident, der Vizepräsident, die Senatoren und Abgeordneten, sowie die Gouverneure und Departament-ratsmitglieder gewählt werden sollen, finden am 21. April 2013 statt. (ipp)

Asunción/Buenos Aires:  Die Bootswerft Cavel und Alumicavel will Boote nach Argentinien exportieren. Das Unternehmen will noch in diesem Jahr mit dem Export von 60 Booten in das  Nachbarland beginnen, informierte der Eigentümer der Bootswerft, Ricardo Cazzolla. Mit dem Prozess zum Export der Boote sei bereits begonnen worden. Es habe jedoch einige Schwierigkeiten bei der Registrierung in der argentinischen Marine gegeben. Sobald jedoch diese Probleme behoben seien, werde mit dem Export von Motorboten für den Wassersport, sowie das Fischen begonnen werden. Da in Argentinien momentan keine Motorboote produziert werden, will das Nachbarland Boote aus Paraguay importieren. Aufgrund der großen Nachfrage, will die Fabrik ihr Produktion in kürze verdoppeln. Für die Boote werden ökologische Motoren aus den USA importiert, die über eine elektronische Einspritzung verfügen. Die Fabrik war vor knapp einem Jahr installiert worden. Bisher wurden bereits 90 Boote auf dem heimischem Markt verkauft, erklärte Cazzolla.  (uh)

San Juan Bautista: Das IPS wird für über 200 Millionen Dollar neue Krankenhäuser bauen. Laut Angaben der Tageszeitung ABC Color verkündigte der Präsident des IPS, Fernando Silva Facetti heute, dass die Bauten im September beginnen werden. Die neuen IPS Krankenhäuser werden in Asunción, Ciudad del Este, Villarrica und anderen Teilen des Landes gebaut werden. Damit soll den Versicherten im Land eine bessere Bedienung angeboten werden. Gestern nahm der Präsident des IPS an der Spatenstichfeier eines neuen Krankenhauses in San Juan Bautista, Misiones teil. Es soll eines der modernsten Krankenhäuser in Paraguay werden. Silva Facetti sagte ABC Color gegenüber, dass das IPS 70 Tausend neue Versicherte hat. Aus diesem Grund braucht das Institut mehr Ärzte, mehr Dienstleistungen, bessere Infrastruktur und Ausrüstungen. (abc)

Asunción: Der brasilianische Unternehmer Ulisses Rodrigues Teixeira hat angeboten, auf seinem Land eine Alkoholfabrik zu bauen. Teixeira hat dem Staatspräsidenten Federico Franco, dem Präsidenten von Petropar, Sergio Escobar und anderen Autoritäten ein Projekt präsentiert, in dem er zusammen mit dem Staat eine Fabrik auf seinem Land einrichten will. Das informierte gestern die Tageszeitung ABC Color. Teixeira sagte gestern auf einer Sitzung, dass er auf dem Land eine Fabrik zur Herstellung von Ethanol errichten will. Ethanol ist besser bekannt unter der Bezeichnung Alkohol und wird aus Zuckerrohr gewonnen. Bei dem Landstück handelt es sich um das Land, dass die Carperos für sich beanspruchen. Die Alkoholfabrik würde für die Campesinos der umliegenden Zone Arbeit schaffen. Die Investition würde sich auf 550 Millionen Dollar belaufen. Davon will das Unternehmen Grupo Teixeira 30 Prozent übernehmen. Auf der Estancia arbeiten derzeit rund 2 Tausend Campesinos. Diese haben sich gegen eine Enteignung des Landes ausgesprochen. Das Land in der Zone wurde wiederholt von Carperos besetzt, die dessen Enteignung verlangen. (abc)

Asunción: Das Veterinärskommitee des Cono Sur befindet sich seit Montag in Paraguay. Hier wollen sie die Situation in Bezug auf die Bekämpfung der Maul- und Klauenseuche auswerten. Der Besuch endet am Freitag mit einer Berichterstattung. Während ihres Aufenthalts besuchen die Mitglieder des Veterinärskomitees verschiedene Orte des Landes, um sich über den Kampf gegen die Maul- und Klauenseuche in Paraguay zu informieren. Kontrolliert wurden bereits die Infrastruktur der Veterinärsdienste, die Impfsysteme, die Kontrollen an den Grenzen, die Impfungen gegen Aftosa, sowie die klinische und epidemiologische Überwachung, informierte Ultimahora.  (uh - übersetzt von Radio ZP-30)

Asunción: Israel will wieder Fleisch von Paraguay importieren. Das informierte gestern der Vorsitzende der Ländlichen Vereinigung Paraguays, German Ruíz auf der Expo in Mariano Roque Alonso. Wie es hieß, soll heute oder morgen die offizielle Bestätigung gemacht werden. Der Fleischsektor hofft nun, dass die Haltung der israelischen Regierung einen positiven Effekt auf Chile hat, und das Andenland ebenfalls die Fleischimporte aus Paraguay wieder aufnimmt. Sobald das Dokument der israelischen Regierung vorliegt, soll mit den Schlachthöfen, die eine Zulassung für den Fleischexport nach Israel erhalten haben, zusammengearbeitet werden. Vor dem Ausbruch der Maul- und Klauenseuche hatte Israel pro Jahr 8 bis 10 tausend Tonnen knochenloses Fleisch aus Paraguay importiert. Das Ziel ist, dieses Volumen wieder zu gewinnen. Laut Ruíz würden die Exporte nach Israel möglicherweise bereits im August wieder aufgenommen werden. Der Export von Fleisch nach Israel hat einen speziellen Charakter, aufgrund des religiösen Brauchs der Juden. Alle Fleischabschnitte müssen von einem Rabbi gebilligt werden. Dieser legt neben den erlaubten Abschnitten auch noch die Form fest, damit es für die Juden als rein gilt und gegessen werden kann. (abc/lanación - übersetzt von Radio ZP-30)

Asunción: Mit einer außergewöhnlich guten Beteiligung hat gestern die zweitägige Handelsrunde auf der Expo 2012 begonnen. In den 16 Jahren, seit Beginn der Handelsrunden, war bisher nie ein solches Interesse an Handelsabschlüssen beobachtet worden, informierte die Zeitung ABC Color. Eine Reihe von ausländischen Firmen hätte ihre Interesse am Import von Waren aus Paraguay bekundet, hieß es. Mehr als 206 eingeschriebene Unternehmen aus dem In- und Ausland nahmen an der Handelsrunde teil.  Wie die Organisatoren gegenüber der Presse erklärten, habe sich die Befürchtung, dass  sich die politische Krise auf die Handelsrunde auswirken werde, nicht bewahrheitet. Es wird damit gerechnet, das das Ziel von Handelsabschlüssen im Wert von 35 Millionen Dollar erreicht werden könnte. Die Handelsrunde wird heute fortgesetzt und endet um 20 Uhr.  (abc - übersetzt von Radio ZP-30)

Asunción/Paris: Ein französisches Unternehmen ist an dem Import von Zucker aus Paraguay interessiert. Wie die Zeitung Abc Color informierte, handelt es sich um die Firma Sucre Distribution. Die Firmenleiterin nimmt an der Handelsrunde der Expo teil. Wie sie sagte, importiert ihr Unternehmen organischen Zucker aus mehreren Ländern der Welt und sei nun auch an dem Import von Organischem Zucker aus Paraguay interessiert. Laut der Firmenleiterin importiert das Unternehmen auch den herkömmlichen Zucker. Jedoch aufgrund des zunehmenden Trends zum Gebrauch von Bioprodukten, steige der Import von Organischem Zucker immer mehr an. (abc - übersetzt von Radio ZP-30)

Asunción/Panama-stadt:  Paraguay ist eingeladen worden, die Freihandelszone in Panama zu nutzen. Die Einladung wurde den paraguayischen Unternehmern von der Direktorin des Internationalen Markts der Freihandelszone Colón Panamá, Mireya Montemayor übermittelt. Die Direktorin nimmt an der Handelsrunde in Mariano Roque Alonso teilnimmt. Wie sie sagte, dürften paraguayische Unternehmen die vorteilhafte Plattform nutzen, die die Freihandelszone biete, um Geschäfte abzuwickeln. Derzeit sind  mehr als 3 tausend Unternehmen in der Freihandelszone installiert. Die Freihandelszone befindet sich nur 45 Minuten von Colón entfernt und verfügt über Eisenbahn-, Land-,  Schiff- und Luft-transportmöglichkeiten. Die Handelsplattform bietet auch eine geografisch strategisch günstige Lage. Da es sich um eine Freihandelszone handelt, werden auch keine Steuern gezahlt. Deshalb wird diese Zone auch täglich von  tausenden Personen aus der ganzen Welt besucht, erklärte Montemayor.  Panama sei sehr an Handelsbeziehungen mit Paraguay interessiert. Von hier aus könnten dann auch leichter Märkte in den USA und Mittelamerika erschlossen werden, zitierte die Zeitung Abc color die panamaische Unternehmerin. (abc - übersetzt von Radio ZP-30)

Asunción/Santiago: Ein chilenisches Unternehmen will Jeans aus Paraguay importieren. Wie der Geschäftsführer des chilenischen Unternehmens, Ernesto Zelada Navarrete erklärte, wolle die Firma Arbeitsjeans für Minenarbeiter importieren. Zelada Navarrete, der an der Handelsrunde der Expo teilnimmt sagte, dass seine Firma Arbeitskleidung für große Chilenische Gesellschaften anbietet. Das Unternehmen sei nun an den Erwerb von Arbeitsjeans durch das Maquilaverfahren interessiert, da für die Minenarbeiter in Chile große Mengen an Arbeitshosen benötigt werden. Zu Beginn könne mit einem Import von 10 tausend Jeans gerechnet werden. Die Menge könnte jedoch später noch erhöht werden. Das Interesse an der Produktion von Jeans in Paraguay wurde damit begründet, das die Arbeitsstunden in Chile sehr teuer seien, informierte die Zeitung abc color. (abc - übersetzt von Radio ZP-30)

Filadelfia: Die Wegbaumaschinen der Departamentsverwaltung Boquerón sind zurzeit voll damit beschäftigt, Wege aufzuarbeiten. Wie der Leiter der Wegbauabteilung der Departamentsverwaltung, Claudelino Rodas gegenüber ABC color informierte, sind die Maschinen derzeit in vier wichtigen Zonen des Departaments beschäftigt. Ein Maschinenlager befindet sich in der Zone von Mariscal Estigarribia und Teniente Picco, wo die Straße repariert und gegrädert wird, sowie neue Gräben gezogen werden. Die Viehzüchter der Zone unterstützen die Arbeiten, indem sie Treibstoff liefern. Später soll auch der Weg zwischen Teniente Picco und cuatro de mayo repariert werden. Zwei weitere Maschinenlager befinden sich im Süden des Departaments. Eines an der Linea 14, 9 und 1, bis Santa Marta und ein weiteres an der Linea 9 und 32, Virgen de Fátima, La Chaqueña und Margariño. Ein drittes Arbeitsteam mit Maschinen arbeiten zur Zeit an dem Sicherheitsstreifen der Transchacostrasse von Filadelfia bis Cruce Boquerón. Hier werden vor allem Säuberungsarbeiten durchgeführt.Auf diesen Sicherheitsstreifen befindet sich viel Müll, dass zum einen von den Überschwemmungen zurückgeblieben ist und zum anderen von Reisenden weggeschmissen und hinterlassen wird.  (abc - übersetzt von Radio ZP-30)

Asunción: Das Ministerium für Öffentliche Bauten bereitet einen Gesetzesentwurf vor, der die Teilnahme von Privatkapital bei Infrastruktur-bauten erleichtern soll. Wie der Minister für Öffentliche Bauten und Verkehr, Salyn Buzarquis informierte, soll der Entwurf in 60 Tagen fertig sein und im Kongress präsentiert werden. Das Ziel des Entwurfs ist es, ein Rahmengesetz zu schaffen, um die Teilnahme von Privatkapital bei Infrastruktur-bauten zu erleichtern. Nachdem der Versuch zur Konzession der Modernisierungsarbeiten an den wichtigsten Flughäfen des Landes gescheitert war, soll dieser Entwurf nun eine neue Initiative sein, Privatkapital in die Projekte der Regierung mit einzubeziehen. Ein weiteres Ziel ist es, die Prozesse zu beschleunigen und somit zu vermeiden, das jedes Projekt einzeln vom Kongress bewilligt werden muss, damit es umgesetzt werden kann. Damit soll ein klares Zeichen für Privatkapital und ausländische Investoren gesetzt werden, und den Investoren auch die notwendige juristische Sicherheit bieten. Er sei davon überzeugt, das nur durch die Beteiligung von Privatkapital und Investoren aus dem Ausland, die Entwicklung des Landes vorangetrieben werden könne, erklärte Buzarquis. (uh - übersetzt von Radio ZP-30)

Asunción: Die Plastikindustrie in Paraguay bleibt ohne Rohmaterial. Wie die Tageszeitung La Nación schrieb, sind die Unternehmen, die ihr Rohmaterial aus Brasilien importieren, vom wochenlangen Streik der Zollbeamten in Brasilien betroffen. Der Präsident der Plastik-industriekammer, Rudy Wattiez deutete darauf hin, dass derzeit viele Fabriken ohne Rohmaterial sind da die Importformalitäten aufgrund des Streikes länger dauern. Wattiez erklärte, dass die Produktion in einigen Fabriken von Polymer eingestellt werden musste. Andere Firmen haben Probleme mit dem Export ihrer Produkte. Der Export von Produkten nach Brasilien ist durch den Streik sehr langsam und mit extra Kosten verbunden. Der Export von Plastikwaren wuchs im Jahr 2011 um 20 Prozent im Vergleich zu 2010. Die Hauptabnehmer sind die Mercosurländer. Es wird geschätzt, dass es in Paraguay 132 Plastikfabriken gibt, von welchen 54 zur Plastik-industrie-kammer gehören. (lanac - übersetzt von Radio ZP-30)

Asunción: In diesem Jahr sind bereits fast 100 Personen durch Grippe-erkrankungen ums Leben gekommen. Das Gesundheitsüberwachungszentrum gab gestern bekannt, dass 97 Personen durch Atemwegerkrankungen gestorben sind. Von diesen, hatten 12 einen Atemwegvirus, 9 hatten Influenza H1N1 und 76 Personen starben an einer bakteriellen Lungenentzündung. Das Gesundheitsüberwachungszentrum riet der Bevölkerung, einen Arzt aufzusuchen wenn sie Fieber, Halsschmerzen, Husten und Atembeschwerden haben, um zu vermeiden dass die Krankheit sich verschlimmert. Am meisten betroffen von dieser Art Krankheiten sind Kinder unter 2 Jahren und Personen über 60. Die schwersten Fälle wurden bei Personen registriert, die nicht die Impfung gegen Influenza erhalten haben. (lanac - übersetzt von Radio ZP-30)

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