Missionsnachrichten

NATIONALE NACHRICHTEN

Die Mennonitengemeinde Fernheim feiert an diesem Sonntag ein Tauffest. 15 Personen lassen sich auf den Glauben an Jesus Christus taufen. Anschliessend feiert die Gemeindefamilie mit den Neugetauften das Heilige Abendmahl.

Weiter feiert die Filadelfia-Ost-Mennonitenbrüdergemeinde eine Ordinationsfeier. In den Predigtdienst werden die Ehepaare Matthias und Sissi Neufeld sowie Armin und Doris Neufeld ordiniert. Als Diakone werden gleich 6 Ehepaare in den Dienst eingesegnet. Es sind: Frank Robert und Verena Giesbrecht, Ewald und Ingrid Penner, Eldon und Angelika Rempel, Heinz Werner und Doris Löwen, Wilfried und Anette Stahl, Adolf und Doreanne Warkentin.

Möge Gott das Tauffest in der Mennonitengemeinde Fernheim segnen, sowie auch die Ordinationsfeier in der Filadelfia Ost-Mennonitenbrüdergemeinde!

Asunción: Die Theologiefakultät IBA in Asunción feierte am Freitagabend den Abschluss des Schuljahres. Viktor Wall, Direktor vom IBA, macht im folgenden Beitrag einen Jahresrückblick über das verflossene Schuljahr der Theologiefakultät IBA: Interview: V. Wall

Für den 15. Dezember organisiert das Missionswerk "Jesús responde al mundo de hoy" wieder ein grosses Weihnachtsfest für die Kinder im Grossraum von Asunción. Evangelist Walter Neufeld erklärt im folgenden Interview was das Weihnachtsfest "navidad con esperanza" bezwecken soll und wie Freiwillige etwas zur Freude der Kinder an diesem Fest beitragen können: Interview – W. Neufeld

INTERNATIONALE NACHRICHTEN

Iran: Millionen Christen beteten für seine Freilassung, als der iranische Pastor Yousef Nadarkhani wegen "Abfalls vom Islam" zum Tode verurteilt wurde. Am 8. September 2012 wurde er freigelassen. Nun bedankte sich Nadarkhani für die weltweite Solidarität.  Im Rahmen einer Konferenz der Christian Solidarity Worldwide in London wandte er sich an die Christen im Westen. Sein Besuch in London gäbe ihm die Möglichkeit, zu berichten, was der Herr für ihn getan habe. Er bedankte sich für die Gebete, die ihm und seiner Familie in einer sehr schwierigen Zeit Gebeten unterstützt haben. Der Aufenthalt in London Mitte November war die erste Reise des iranischen Gemeindeleiters, seit er das Gefängnis verlassen hat. CSW-Leiter Mervyn Thomas: Es war eine Ehre, Pastor Nadarkhani an unserer Konferenz zu haben und das Zeugnis von seinem Glaubens, seiner Ausdauer und seiner Liebe zu Gott, zu seiner Familie und seiner Nation zu hören. Jeder, der dabei war, wurde inspiriert, sich noch stärker im Glauben zu verpflichten.

Zentralasien: Die Gemeinde Jesu in Zentralasien wächst. In Zentralasien sind Drogen billig und leicht zu beschaffen. Drogensucht und damit verbundene Kriminalität sind deshalb weit verbreitet. Einheimische Gemeinden helfen den Betroffenen und bieten dabei auch Einblick in den christlichen Glauben. Sie tun das, obwohl sie selbst oft unter großem Druck durch Behörden und Teile der Gesellschaft stehen. Open Doors unterstützt die Gemeinden bei ihrer Arbeit in Rehabilitationszentren und unter Strafgefangenen, unter anderem mit Kleidung und Nahrungsmitteln. Dieser Dienst hat häufig positive Auswirkungen auf die Gefangenen, so dass die Leitung eines Gefängnisses sogar einen sonntäglichen Gottesdienst bewilligt hat. Gefangene, die Christen wurden, schließen sich nach ihrer Entlassung oft einheimischen Gemeinden an.

Bitte beten Sie für die Christen in Zentralasien.

Beten Sie bitte für die Arbeit der Christen in Gefängnissen und Rehabilitationszentren.

Beten Sie für die bedrängten Gemeinden in Zentralasien, besonders für Gemeindeleiter.

NATIONALE NACHRICHTEN

Zunächst eine Nachricht aus einer lokalen Gemeinde:
Die Manoah Mennonitengemeinde führt an diesem Sonntag eine Diakoneneinsegnung durch. In den Dienst als Diakone werden die Ehepaare Erwin und Angelina Penner sowie Alwin und Loreanne Sawatzky eingesegnet. Möge Gott die Einsegnung und den Dienst der Diakonenehepaare in der Manoah Mennonitengemeinde segnen!

Asunción: Das Schuljahr am CEMTA geht zu Ende. Am kommenden Freitag findet die diesjährige Abschlussfeier statt. Darüber und im Rückblick auf das verflossene Schuljahr berichtet Herr Helmut Siemens, Direktor vom CEMTA, im folgenden Interview: Interview – H. Siemens

Missionar Alvin Neufeld war im Oktober in den USA unterwegs, wo er an einem Gemeindebau-Kursus teilnahm. Mehr darüber berichtet Missionar Alvin Neufeld im folgenden Interview:Interview – A. Neufeld

Filadelfia/Perú: Das Missionarsehepaar Anneliese und Friedbert Klassen ist von ihrer Stammesreise zu den Achuar-Indianern im Norden Perús nahe an der Grenze zu Ecuador zurückgekehrt. In diesen Wochen bei den Achuar unterrichte Missionar Friedbert Klassen zwei Bibelkurse. Seine Frau Anneliese unterstützte ihn dabei und machte gleichzeitig mit den Frauen ein Bibelstudium. In ihrem Rundbrief berichten Anneliese und Friedbert Klassen darüber folgendes:
Die lange Reise begann am 29. September und verlief wie geplant. Das Ehepaar Klassen reiste dabei unteranderem mit einem Sammeltaxi, per Schnellboot und einem Wasserflugzeug. Bei dem Achuar-Dorf, das Washintsa heisst, angekommen, erhielten sie ein typisches Haus mit Strohdach. Das Dorf Washintsa ist ein sehr schönes und ordentliches Dorf mit Zementstege. Es hat Vor-, Primar- und Sekundarschule, aber leider nicht gut erhalten. Es hat auch ein Gesundheitszentrum, aber wenig Medikamente. Um 4 Uhr morgens wird das Kuhhorn geblasen. Dann stehen viele auf und bereiten ihr Wayusa vor: es ist ein bitterer Tee aus abgekochten Blättern. Dieser wird dann getrunken, bis sie erbrechen. Die Achuar-Indianer sagen, sie reinigen damit ihren Magen und es gibt ihnen mehr Mut für die Arbeit. Etwa um 5 Uhr gab es Morgenandacht in der Kirche mit Liedern, Predigt und Gebetszeit. Bei den Achuar gibt es immer noch Männer, die zwei oder mehr Frauen haben.
    Missionar Friedbert Klassen gab in diesen Wochen zwei Kurse für Pastore und Gemeindearbeiter, die 4 Jahre Bibelschule abgeschlossen haben. Es nahmen 20 Studenten teil. Er bot ihnen nicht nur Bibelwissen, sondern auch praktische Tips und forderte sie auf, diese in ihrem Alltag und ihrer Gemeindearbeit anzuwenden. Ausserdem mussten die Studenten die Geschichte aus dem Buch Nehemia aufführen. Die Darstellung dieses Dramas wurde der Höhepunkt der Woche. Die Kirche war an dem Abend übervoll. In der zweiten Hälfte unterrichtete Missionar Klassen das Fach Pädagogik. Da lernten die Studenten, wie sie selber bessere Lehrer werden können. Anneliese unterrichtete an den Nachmittagen die Frauen.
Am Sonntag, den 28. Oktober war dann die Abschlussfeier vom Bibelkursus, den Missionar Friedbert Klassen dort gebracht hatte. Er durfte auf der Feier predigen und sang mit den Studenten ein Lied. Gemeinsam wurde das Abendmahl gefeiert mit Cocoswasser und Mandioka. Diesmal hatten die Indianer noch Kekse aufgetrieben. Zum Schluss wurden die Certificados und Diplome überreicht.

Für folgende Situationen bittet das Missionarsehepaar zu beten:
– Für die Pastoren der Achuar, dass sie Gottes Wort treu lehren.
– Für die Frauen und Mädchen, die am Bibelstudium teilnahmen, damit sie das Gelernte anwenden.
– Für ihre nächste Stammesreise, die voraussichtlich ende Dezember anfang Januar stattfinden wird.

NATIONALE NACHRICHTEN

Zunächst einige Nachrichten aus den lokalen Gemeinden:

Die Ost-Mennonitenbrüdergemeinde Filadelfia feiert an diesem Sonntag ein Tauffest. 10 Personen lassen sich auf den Glauben an Jesus Christus taufen und in die Gemeinde aufnehmen. Anschliessend findet die Abendsmahlfeier statt.

In der Mennonitenbrüdergemeinde Blumental wird an diesem Sonntag das Predigerehepaar Ronald und Carina Koop zum Predigtdienst ordiniert.

Unser Wunsch ist, dass Gott den Neugetauften in ihrem Gemeindeleben führen und segnen möge. Auch wünschen wir dem Predigerehepaar Ronald und Carina Koop Gottes Segen.

Lateinamerika: Die evangelischen Verbände Lateinamerikas tagten vom 16. bis zum 20. Oktober in Panama-Stadt. Alfred Neufeld, Leiter der Evangelischen Allianz von Paraguay, war bei dem Treffen zugegen und berichtet im folgenden Beitrag über das Treffen: Interview - Alfred Neufeld

Von der Seelsorge-Abteilung vom Radio ZP-30 gibt es wieder einiges zu berichten. Missionar Dennis Wiebe informiert im folgenden Beitrag über das Morgenandacht Büchlein "la buena semilla" und die camioneta die für den Einsatz der Missionare gekauft wurde: Interview – D. Wiebe

INTERNATIONALE NACHRICHTEN

USA: Der Hurrikan "Sandy" lässt die USA erzittern und zusammenrücken. US-Präsident Obama ermutigt mit Gott, Billy Graham schickt Notfallseelsorger in die Katastrophenzone, und die Heilsarmee hilft mit Lebensmittel. Geistliche aus allen Gegenden der USA kommen nun in die Krisenregion, um für die Betroffenen da zu sein. Sie gehören zum Schnelleinsatzteam des Werks von Billy Graham. Sie sind speziell für Katastrophen-Einsätze ausgebildet und standen auch während des Hurrikana "Isaac" im Einsatz. Laut der Webseite "Christian Today" erklärt Einsatzleiter Jack Munday: "Es sieht aus, als wären die schlimmsten Befürchtungen wahr geworden und Millionen von Menschen von ‚Sandy’ betroffen." Auch die Heilsarmee hilft in den heimgesuchten Gebieten, mit Essen, Wasser und Reinigungskits und betreibt Nothilfezentren. Sie ist bereit, lange vor Ort zu sein und beim Wiederherstellen zu helfen. Christliche, muslimische und jüdische Hilfswerke sind mit Tausenden Katastrophenhelfern im Einsatz. Teams etwa der Südlichen Baptisten, des Hilfswerks der Billy-Graham-Gesellschaft, der Evangelisch-methodistischen Kirche und der Heilsarmee sind mit mobilen Suppenküchen unterwegs, um Zehntausende mit Essen und Trinken zu versorgen. Hart wurde das christlich-humanitäre Hilfswerk World Vision getroffen. Ein Lager mit Lebensmitteln und Hygieneartikeln in der Bronx wurde überflutet. Das Hilfswerk schafft jetzt Hilfsgüter aus anderen Bundesstaaten heran.

Schweiz/Südamerika: Die Schweizer-Indianer-Mission, jetzt bekannt als Indicamino hat einen neuen Leiter. Korni Siemens übernimmt das Amt von seinem Vorgänger Urs Trummer. "Indicamino" führt fünf Ausbildungszentren in Perú, Bolivien und Kolumbien und hat 51 europäische Mitarbeitende. Zur Zielgruppe gehören Menschen ethnischer und sozialer Minderheiten. Die Ausbildung einheimischer Verantwortungsträger auf dem südamerikanischen Kontinent bleibt ein wichtiger Schwerpunkt. Korni Siemens ist gebürtiger Paraguayer mit Schweizerpass. Er absolvierte eine Ausbildung am Theologischen Seminar St. Chrischona, war Pfarrer im Evangelischen Gemeinschaftswerk Bern-Zentrum und von 2004 bis 2012 Leiter des Missionswerks "Licht in Lateinamerika" in Costa Rica. Er wolle sich nach demjenigen Programm ausrichten, das Jesus vorgegeben habe, meinte Siemens: ein Programm, das auf Liebe aufbaut. Das Reich Gottes bricht da an, wo Christen in Erscheinung treten. Für den 44-Jährigen Siemens ist Teamarbeit wichtig. Es gehe darum, gemeinsam herauszufinden, was Gott von uns heute wolle. Das, was früher nötig und richtig war, entspricht nicht mehr den heutigen Bedürfnissen, betonte Siemens. Er freut sich auf den spannenden Prozess, das Evangelium von Jesus Christus unter den heutigen Bedingungen so zu verkünden, dass es von Menschen heute gelebt werden kann.

Beten für verfolgte Christen: Am 11. November findet der "Weltweite Gebetstag für verfolgte Christen" statt. Im Fokus stehen Ägypten, Indonesien und Bhutan. Am 'Weltweiten Gebetstag für verfolgte Christen' nehmen Christen und Ge-meinden aus über 100 Ländern auf allen Kontinenten teil, in 'freien' Ländern ebenso wie in den betroffenen Ländern selbst.
Ägypten steht im Zentrum des Umbruchs der arabischen Welt. Die Lage der koptischen Christen sei angespannt. "Seit Jahrzehnten leiden sie unter einer Verfassung, die den Islam als Staatsreligion bestimmt und die in der Scharia die Hauptquelle des ägyptischen Rechts sieht. Diskriminierungen und vereinzelte gewalttätige Übergriffe prägen ihren Alltag. Trotz dieser Schwierigkeiten gelingt es den Kopten, sich zu behaupten und in der Öffentlichkeit sichtbar zu sein." Besonders neu bekehrte Christen müssten oft um ihr Leben fürchten. In Indonesien hat es in letzter Zeit immer wieder schwere Verfolgungen gegeben. Die häufigste christenfeindliche Aktivität in Indonesien sei die Zerstörung von Kirchen oder deren Schließung, von beidem seien 2011 43 Kirchen betroffen gewesen. In Bhutan würden einheimische Christen verdächtigt, das Land zu destabilisieren und westliche Demokratie einführen zu wollen. Die kleine christliche Minderheit sei offiziell noch immer nicht anerkannt. Ihren Glauben müssten sie im Privaten leben. "Bhutaner, die Christen werden, verlieren oft ihre Staatsbürgerschaft und werden vom Bildungswesen oder von der Wasserzuteilung ausgeschlossen. Es wird immer unterstellt, dass Glaubenswechsel nur aufgrund finanzieller Anreize oder falscher Versprechungen geschehen.

Ägypten: Ägyptens Christen werden aktiv: 10 tausend junge Leute trafen sich Anfang Oktober zu einem Jugendkongress in der Wüste. «Es war sehr beeindruckend und berührend, wie Jungen und Mädchen mit Tränen im Gesicht in die Stille der Wüste riefen, dass Gott der Herr der christlichen Jugend Ägyptens ist!» So beschreibt ein Gemeindeleiter des Landes gegenüber Open Doors die Konferenz «One Thing», die Anfang des Monats im nordafrikanischen Land stattfand. 10 tausend junge Menschen im Alter von 13 bis 30 Jahren trafen sich in einem Fussballstadion in der Wüste nördlich von Kairo, um drei Tage lang gemeinsam zu singen, Gott zu feiern und ihr Land zu segnen. Knapp die Hälfte der Teilnehmer kam aus dem Süden des Landes und wurde in nahegelegenen Konferenzräumen untergebracht. Die andere Hälfte kam aus der Hauptstadt und Alexandria und wurde jeden Morgen in einem der 130 grossen Busse zur Veranstaltung gefahren. Ausserdem nahmen etwa zwei Millionen Jugendliche über Internet und Satellitenübertragungen teil. Gott ist zweifellos am Wirken in Ägypten, sagte der Gemeindeleiter weiter.

Am vergangenen Wochenende fand dann in der Wüste im Norden Kairos erneut eine Grossveranstaltung statt, dieses Mal jedoch eine Evangelisation. Hierzu wurden um die 50 tausend Besucher erwartet, per Internet und Satellitenübertragung zusätzlich fünf bis sechs Millionen Zuschauer. «Wir leben in schwierigen Zeiten, mit politischen, sozialen, wirtschaftlichen und religiösen Herausforderungen», beschreibt der Gemeindeleiter, «aber wir Christen in Ägypten sehen immer mehr Gottes mächtige Gegenwart in unserem Land und verstehen, dass die Dinge, die er tun wird, unsere Vorstellungskraft übersteigen. Dafür beten wir und warten darauf, dass es geschieht!

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