Asunción/Taipeh: Der paraguayische Botschafter für Taiwan hat sein Rücktrittsgesuch bei der Regierung eingereicht. Wie die Zetiung ABC Color informierte, bat der Diplomat, Carlos Martínez um die Erlaubnis, von seinem Amt zurücktreten zu dürfen, um sich der Politik zu widmen. Sein Ziel ist es, für das Amt als Governeur im Departament Central zu kandidieren. Die Regierung bewilligte das Rückgtrittsgesuch und dankte Martínez für seine diplomatischen Dienste in der Botschaft in Taiwan. Er war während etwas mehr als 2 Jahren als Botschafter in Taiwan tätig gewesen. (abc)
Asunción: Paraguay könnte noch vor Ende Jahr 80 Prozent seiner Fleischexporte zurückgewinnen. Das erklärte gestern der Vorsitzende des Nationalen Tiergesundheitsdienstes, Senacsa, Hugo Idoyaga. Eines der wichtigsten Ziele sei es, den chilenischen Markt zurückzugewinnen. Auch mit Kolumbien und Brasilien würden Verhandlungen geführt. In diesen Tagen hatte Peru seine Grenzen für paraguayisches Rindfleisch wieder geöffnet. Dabei werde das Land vorläufig nur knochenloses und tiefgefrorenes Fleisch importieren. Mit der Öffnung des EU Marktes könne laut Idoyaga erst nach der Wiedergewinnung des Status als Aftosafreies Land mit Impfung gerechnet werden. Wie er sagte,gibt es momentan mehrere Länder, gegen die Paraguay konkurrieren muss. Es handelt sich dabei um Brasilien, Australien und die USA. Daher werde die Wiedergewinnung der Fleischmärkte nicht ganz einfach sein. In Bezug auf den Status als Aftosafreies Land mit Impfung wolle Paraguay im Januar vor der Welttiergesundheits-organisation OIE einen Antrag stellen. Man hoffe im Februar auf eine positive Antwort, sagte Idogaya gegenüber IP Paraguay. (ipp)
Asunción: Das Unterhaus hat gestern den Gesetzesentwurf zur Verkürzung eine Gerichtsprozesses um zwei Jahre hinausgeschoben. Der Gesetzesentwurf sah vor, die Gerichtsprozesse von vier auf drei Jahre zu verkürzen. Der Entwurf muss nun vom Senat abgestimmt werden. Wie die Zeitung ABC Color informierte, war gestern nach einer langen Debatte die Entscheidung getroffen worden, die Inkraftsetzung des Gesetzesentwurfs um zwei Jahre hinauszuschieben. Falls auch der Senat dem Vorschlag zustimmt, werde das Gesetz erste 2014 in Kraft treten. Der Aufschub war von dem Generalstaatsanwalt, Javier Díaz Verón beantragt worden. Begründet wurde der Antrag damit, das durch eine Verkürzung der Frist für die Dauer der Gerichtsprozesse, manche Verbrechen unbestraft bleiben würden. Als Beispiel wurde der Gerichtsprozess gegen die Entführer und Mörder von Cecilia Cubas genannt, die dann ohne eine Verurteilung bleiben könnten, da sich der Prozess bereits über mehr als 3 Jahre zieht und immer noch nicht abgeschlossen ist. (abc)
Asunción: Im Juli ist ein Anstieg der Einnahmen durch Mautgebühren verzeichnet worden. Das verlautete aus einem Bericht des Ministeriums für Öffentliche Bauten und Verkehr. Dem Bericht zufolge stiegen die Einnahmen durch die Mautgebühren im Juli um 10 Prozent gegenüber Juni. Insgesamt waren für die Straßen gebühren im Juli 5,9 Milliarden Guaranies einkassiert worden, während die Einnahmen im Juni 5,4 Milliarden Guaranies betragen hatten, informierte die Zeitung ABC Color. (abc)