Asunción: Der Politische Zusammenschluss Frente Guazú ist für einen Dialog mit Efrain Alegre bereit, sollte er Präsidentschaftskandidat der Liberalen Partei werden. Frente Guazú ist ein Zusammenschluss von Politischen Parteien und Bewegungen und unterstützt die derzeitige Regierung. Der Innenminister, Carlos Filizzola hat zugestanden, dass Frente Guazú bereit wäre, mit Efraín Alegre zu verhandeln falls er die internen Wahlen der Liberalen Partei gewinnt. Filizzola gab zu, dass Blas Llano den Idealen der derzeitigen Regierung näher steht, wie sein Gegner Efraín Alegre. Trotzdem wären sie bereit auch mit Efraín Alegre zu verhandeln, um ihn in seiner Wahlkampagne zu unterstützen. Das unabhängige Wahlgericht der liberalen Partei ist noch dabei, die Stimmen von den Wahlen letzten Sonntags zu zählen. (IPP)
Pedro Juan Caballero: Die paraguayische Regierung gewährt 752 brasilianischen Ansiedlern das Dauer-wohnrecht. Die Einwanderer-Ausweiskarte wurde den Brasilianern heute morgen überreicht. Die brasilianischen Ansiedler wohnen in der Grenzstadt Pedro Juan Caballero. Das informierte der Innenminister, Carlos Filizzola. Er erklärte, dass die betroffenen Brasilianer schon seit über 20 Jahren in der Landwirtschaft in Paraguay arbeiten. Nun handelte es sich lediglich darum, ihre Situation in Paraguay zu regeln. Auch in der Stadt Santa Rita, im Departament Alto Paraná, waren schon ähnliche Regelungen vorgenommen worden, sagte Filizzola. (IPP)
Asunción: Die Nationale Zolldirektion hat Ende März einen Überschuss verzeichnet. Die Nationale Zolldirektion hat in einer öffentlichen Mitteilung angegeben, dass zwölf Zollstellen den Monat März mit einem Überschuss abgeschlossen haben. Die Zollstellen hatten trotz des niedrigen Wasserspiegels des Paraguay Flusses, den Importschranken von Argentinien und Brasilien, der Trockenheit und der nationalen Finanzkrise einen Überschuss. Unter den Zollstellen mit einem Überschuss befanden sich auch Villeta, Pilar, der Flughafen Silvio Pettirossi, Mariscal Estigarribia und Concepción. Die Totaleinnahme der Zollbehörden im Monat März beliefen sich auf etwa 260 Milliarden Guaranies. Dieses sind 74 Prozent mehr als die Zolleinnahmen im März des vorigen Jahres. (abc)
Asunción: Die Argentinische Regierung erlaubt Paraguay erneut, verarbeitetes Fleisch und Rindsleder über ihr Gebiet zu transportieren. Nach der letzten Neuerscheinung von Maul- und Klauenseuche hatte Argentinien allen Transport von Rinderfleisch und Rindsleder durch ihr Gebiet verboten. Nun hat Paraguay die Erlaubnis erhalten, wieder gewisse Produkte über Argentinien zu exportieren. Die erlaubten Produkte sind enthaartes Rindsleder, gereiftes Rindfleisch ohne Knochen, vorgekochte Innereien, frisches Schweinefleisch und frische Rinder-innereien. Die Argentinier erlauben die Durchfuhr dieser Produkte auf Wasser- und Landwegen. Am vergangenen 15. März hatte der paraguayische Staatspräsident Fernando Lugo die Aufhebung des Gesundheitsnotstandes angeordnet, der am 4. Januar erklärt worden war. Während des Notstandes verlor Paraguay seinen Status als Aftosafreies Land mit Impfung. Danach begann der nationale Tiergesundheitsdienst mit einer Impfkampagne um alle 13,5 Millionen Kopf Vieh des Landes gegen Maul-und Klauenseuche zu impfen. Jetzt versuchen die Viehzüchter erneut, die Märkte in anderen Ländern zu erobern. (abc)
Asunción: Etwa 240 Kleinunternehmer werden ab sofort ein Teil der nicht-asphaltierten Straßen in Paraguay unterhalten. Das Ministerium für öffentliche Bauten und Kommunikation hat heute Verträge mit den Kleinunternehmern unterschrieben. Diese wohnen in verschiedenen Departamenten und werden nicht-asphaltierte Wegstrecken unterhalten. Diese Initiative wird 240 Personen direkt begünstigen. Die Kleinunternehmer werden ein monatliches Mindestgehalt erhalten. Die Totalsumme der Verträge beläuft sich auf über 3 Milliarden Guaranies. Davon kommen etwa 2,3 Milliarden Guaranies von Itaipú. Dieses Geld von Itaipú soll nur an Kleinunternehmer von Canindeyú, San Pedro und Alto Paraná gehen. Die anderen 800 Millionen Guaranies für das Projekt kommen von Geldern des Ministeriums. Davon werden Kleinunternehmer in Central, Ñeembucú, Misiones, Concepción und Cordillera bezahlt werden. Wie der Minister für Bauten aussagte, wird mit diesem Geld der niedrigeren Bevölkerungsschicht geholfen. Das Projekt soll dazu beitragen, die Lebensqualität der Bevölkerung zu verbessern. - Die Arbeit der Kleinunternehmer wird daraus bestehen, das Gras neben den Straßen zu erhalten und die Entwässerungsanlagen und Brücken zu säubern. Jeder Kleinunternehmer wir für etwa 30 Kilometer Weg zuständig sein. Die Verträge sind für 3 bis 11 Monate gültig. Außerdem erhalten die Arbeiter eine Lebensversicherung und die nötigen Arbeitsgeräte. Die Arbeit der Kleinunternehmer wird mit einer maschinellen Unterhaltung der Wege vervollständigt werden. Diese maschinelle Unterhaltung soll einmal pro Jahr durchgeführt werden. Das Projekt soll die Lebensdauer der Wege um viele Jahre verlängern, ohne größere Eingriffe zu benötigen. Dadurch würde langfristig auch Geld gespart werden. Das Ministerium sieht vor, das Projekt zu erweitern, um bis zu 4 tausend 330 Kleinunternehmer direkt zu begünstigen. (IPP)
Asunción: In den letzten vier Jahren ist die Anzahl verpflanzter Organe in Paraguay stärker gestiegen als in den 30 Jahren davor. Die Gesundheitsministerin, Esperanza Martínez hat bekanntgegeben, dass in den letzten vier Jahren beinahe so viele Organe verpflanzt wurden als in den 22 Jahren davor. Im Zeitraum von 1985 bis 2007 wurden 170 Organe verpflanzt. In den letzten vier Jahren, von 2008 bis 2011 wurden 154 Organe verpflanzt. Die Ministerin hob auch den Anstieg von Sprechstunden in den öffentlichen Krankenhäusern hervor. In 2007 wurden fast 5 Millionen Sprechstunden registriert. In 2011 hatte sich diese Zahl fast verdoppelt. Die Gesundheitsministerin schrieb diesen Anstieg dem kostenlosen Gesundheitsdienst zu, den die Regierung von Fernando Lugo eingeführt hat. Sie bat darum, dass der kostenlose Gesundheitsdienst auch von nachfolgenden Regierungen erhalten werde. Sie sagte, dass die Erhaltung des Gesundheitswesens nicht als Unkosten angesehen werden sollte, sondern als Investition. Die Gesundheitsministerin ging jedoch nicht auf den Mangel an Medikamenten und Beschwerden wegen mangelhafter Bedienung in öffentlichen Krankenhäusern ein. (py.com)