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Abendnachrichten am 14. März 2012

Asunción: Der Streik im Gesundheitswesen unterbricht die Dienstleistungen nicht, benachteiligt jedoch die Patienten. Die Teilnahme am ersten Streiktag war nicht übermäßig groß, jedoch war eine negative Auswirkung in einigen Krankenhäusern festzustellen. Die Hauptdienstleistungen jedoch wurden nicht unterbrochen. Im Labor vom Distrikthospital in Mariano Roque Alonso wurden nur Notfälle angenommen und in der Notfallaufnahme war nur ein Arzt anwesend, der die Patienten behandelte, was lange Wartezeiten verursachte. In der Abteilung der Arztpraxis desselben Krankenhauses jedoch war der Mangel an Patienten auffallend, obwohl der Service in Odontologie, Pädiatrie und klinischer Medizin gewährleistet war. Wie Sixto Escobar, Direktor des Hospitals aussagte, bedient das Krankenhaus normalerweise 400 bis 500 Personen pro Tag, gestern jedoch kamen nur wenige, da sie wahrscheinlich in der Presse vom Streik gehört hatten. Das Schlimmste des Tages war für ihn das geschlossene Labor. Im medizinischen Notfallzentrum in Asuncion waren die Dienstleistungen nicht vom Streik betroffen. Cesar Pimienta, Vizepräsident der Nationalen Föderation der Gesundheitsarbeiter sagte, dass im Laufe der Woche noch mehr Krankenhäuser im ganzen Land dem Streik beitreten würden. Der Streik soll 45 Tage dauern, und er sei überzeugt, dass die Arbeiter dieses durchhalten würden, sagte Pimienta. Sie seien es gewohnt rund um die Uhr in Schichten zu arbeiten und würden dieselbe Dynamik für den Streik anwenden, sagte er. (uh)

Asunción: Die Ministerien für Gesundheit und Erziehung haben gemeinsam ein Projekt für gesunde Kantinen und Imbisse gestartet. Das Ziel dieses Projektes ist es, in den Schülern und der ganzen Schulgemeinschaft die Wichtigkeit der gesunden Ernährung bewusst zu machen. Hierbei geht es sowohl darum, einen effektiven Lernprozess zu erlangen, als auch um zahlreiche Krankheiten vorzubeugen. Da die Gesundheit und Erziehung der Grundstein für die Entwicklung eines Landes sind, haben beide Ministerien durch das Nationale Institut der Speisung und Ernährung, INAN, gestern das Projekt “Gesunde Kantinen und Imbisse” gestartet. Es wird im Rahmen der Strategie "Gesunde Schulen" durchgeführt, das gesunde Verhaltensweisen in den Schulen fördert. Dieses Projekt sucht in den Schulen anhand einer gesunden Ernährung eine Kultur von gesunden Gewohnheiten einzuführen. Die Direktorin des INAN, Laura Mendoza de Arbo sagte, dass es in Paraguay sowohl 3,5 Prozent  Unterernährung als auch 25 Prozent Übergewicht gäbe und sie mit dieser neuen Initiative versuchen wollten, in Kindern und Teenagern chronische Krankheiten wie hohen Blutdruck, Übergewicht und Diabetes vorzubeugen. Im ersten Semester dieses Jahres soll das Projekt in 180 Schulen von Asuncion und Central eingeführt werden. In Zukunft plant man es auch auf alle anderen Schulen des Landes zu erweitern. Alle öffentlichen und Privatschulen sollen hierbei eingeschlossen werden. Das Projekt sieht vor, alle Eltern, Direktoren und Kantinenpersonal zu schulen und sie über die Lebensmittel und Nährstoffe die die Kinder für ein gutes Wachstum brauchen zu informieren, sagte die Vertreterin des Erziehungsministeriums, Marta López. (MSPyBS)

Asunción: Die bolivianische Regierung will einen neuen Weg bauen, der Bolivien mit Paraguay verbinden soll. Der Weg soll 124 Kilometer lang sein und Bolivien besser mit Paraguay integrieren. Die Straße wird die bolivianischen Departamente Oruro und Potosí begünstigen und sich bis zur Straße Dialogal Jaime Mendoza ausdehnen. Die Wegbauarbeiten werden eine Investition von 75 Millionen Dollar benötigen, wozu das Nachbarland ein Darlehen der Corporacion Andina de Fomento, CAF erhalten wird. (abc)

Asunción: In sieben Jahren sollen alle öffentlichen Schulen ab der ersten Klasse Englisch unterrichten. Das ist das Ziel des Ministeriums für Erziehung und Kultur. Wie Nancy Benítez, Vertreterin des Ministeriums aussagte, soll die Bewertung der Englischlehrer in dieser Woche fortgesetzt werden, um diese Sprache ab April in verschiedenen öffentlichen Schulen einzuführen. Das Projekt war ursprünglich für März vorgesehen, hat sich jedoch verzögert da nur 47 der 119 Kandidaten für einen Posten als Englischlehrer das Examen bestanden. Daher haben bisher nur fünf Schulen in der Landeshauptstadt und einige weitere in Cordillera, Paraguarí und Central mit dem Englischunterricht in der ersten Klasse begonnen. Benítez erklärte, dass das Ministerium neue Strategien anwenden würde um die leeren Posten zu besetzen. Diese würden daraus bestehen verschiedene Zonen des Landes zu besuchen, damit die Direktoren selber die Englischlehrer für ihre Institution vorschlagen könnten. Das Ziel sei, dass in sieben Jahren alle Schulen ab der ersten Klasse Englisch unterrichten, sagte sie. Da nur wenige Lehrer das Examen bestanden hatten, werden in diesem Jahr weniger Schulen als vorgesehen mit dem Projekt beginnen. Gleichzeitig soll mit der Schulung von mehr Lehrern in diesem Gebiet begonnen werden. (lanacion)

 
        
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