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Morgennachrichten am 25. November 2011

Asunción/Montevideo: Die Innenminister des Mercosur treffen sich heute zu einer Sitzung in der uruguayischen Hauptstadt, Montevideo. Die Sitzung hat zum Ziel, gemeinsame Kriterien und Ziele für die Bekämpfung der Verbrechen in der Region festzulegen. Aus Paraguay nimmt der Vizeminister für politische Angelegenheiten des Innenministeriums, Osmar Sostoa an dem Treffen teil und vertritt somit den Innenminister, Carlos Filizzola. Er wurde auch von einer Delegation hochrangiger Polizeibeamten begleitet, die ebenfalls an dem Event teilnehmen. Bei dem Treffen werden Vertreter des argentinischen Innenministeriums die letzten Resultate der Gendarmerie in Bezug auf die Bekämpfung des Menschenhandels präsentieren. Zudem werden argentinische und kolumbianische Sicherheitskräfte über die internationale Zusammenarbeit für integrale Sicherheit und die neuesten Tendenzen in Bekämpfung des Drogenhandels sprechen. (abc)

Asunción: Der Personalausweis soll in Zukunft ein neues Format haben. Diese Maßnahme ist Teil der Reglementierung des Gesetzes zur automatischen Einschreibung von Jugendlichen in das Nationale Wahlregister. Wie der Vorsitzende des Obersten Wahlgerichts, Alberto Ramírez Zambonini informierte, habe die Wahljustiz nach der Verabschiedung des Gesetzes zur Automatischen Einschreibung, mit der Redaktion einer Resolution begonnen, die die Durchführung der besagten Norm regelt. Im Rahmen dieses Reglaments, sollen auch die Personalausweise ein neues Format erhalten. Und zwar sollen diese in Zukunft über genaue Daten in Bezug auf den Wohnsitz der betreffenden Person verfügen. Damit soll eine bessere Transparenz in Bezug auf die Daten von Personen erreicht werden. (abc)

La Colmena: In la Colmena werden japanische Einwanderer erstmals Äpfel ernten. Die Obstbauern haben dort einige Versuche mit dem Anbau von Äpfeln gemacht und rechnen nun zwischen Dezember und Januar mit der ersten Ernte. Wie einer der Obstbauern, Koichi Miyamoto erkärte, wolle er beweisen, dass mit Arbeitswillen und Mut in Paraguay fast alles angepflanzt werden könne. Er selbst habe verschiedene Obstbäume auf einem 120 Hektar grossen Grundstück angepflanzt, auch solche, die in Paraguay nicht traditionell angepflanzt werden. Auch Äpfel gehören nicht zu den traditionellen Früchten, die in Paraguay angepflanzt werden. Trotzdem glaubt Miyamoto, das der Anbau von Äpfeln in Ostparaguay in Zukunft auch zu einem lohnenden Anbauprodukte werden könnten. Das wichtige sei ausprobieren und experimentieren. Wer nicht wagt, nicht gewinnt, erklärte der Japaner. Seine Familie habe bereits seit 25 Jahren Äpfel angepflanzt. Deshalb hatte auch er den Wunsch zum Anbau einer Apfelplantage. So habe er im vergangenen Jahr 50 Bäumchen gepflanzt. Jetzt wachsen bereits 170 Apfelbäume in seinem Garten. Dabei habe er sich für die Arten Eva und Julieta entschieden. In kürze werde er mit der ersten Apfelernte beginnen. In Paraguay seien die Äpfel zwar kleiner als in manchen anderen Ländern. Sie seien jedoch süss und saftig, erklärte Koichi Miyamoto. (abc)

 
        
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