Asunción: Gestern Abend um 19 Uhr hat das iberoamerikanische Gipfeltreffen offiziell begonnen. Die Feier fand im Theatersaal der Zentralbank statt. Das Treffen wird live vom Öffentliche Fernsehen übertragen und wird in den verschiedenen Orten des Landes zu sehen sein. Gesendet werden sollen auch verschiedene Interviews mit Regierungsvertretern verschiedener Länder, sowie Vertreter multilateraler Organisationen. Heute beginnt die Direktübertragung um 8 Uhr und wird durchgehend bis um 17 Uhr über den staatlichen Fernsehsender ausgestrahlt. (abc)
Asunción/Wien: In Paraguay befindet sich zur Zeit eine österreichische Parlamentarierdelegation. Das Ziel des Besuchs ist die Stärkung der bilateralen Beziehungen zwischen beiden Ländern, sowie Verhandlungen in Bezug auf künftige Handelsbeziehungen. Die Delegation traf sich gestern Nachmittag mit dem Vorsitzenden des Unterhauses, Victor Bogado. Der Vorsitzende des österreichischen Unterhauses, Martín Graf äußerte dabei das Interesse seines Landes in Bezug auf die enorme Kapazität der Stromerzeugung Paraguays. Auch zeigten sich die Österreicher interessiert an dem Import von Tabak, Holz, Baumwolle und anderer Erzeugnisse. Wie sie sagten, wollten sie sich im März wieder mit ihren paraguayischen Amtskollegen treffen, um über Mechanismen zur Umsetzung der Projekte zu sprechen. (ipp)
Asunción: Staatspräsident, Fernando Lugo will im November wieder mit den Pressekonferenzen beginnen. Das informierte gestern der Kommunikationsminister, Augusto Dos Santos. Seinen Angaben zufolge, sollen die Pressekonferenzen in Zukunft weniger bürokratisch sein und zur Zeit werde an der Strukturierung zur Wiederaufnahme derselben gearbeitet. Diese Informationen gab Dos Santos während eines Besuchs im Saal der Internationalen Presse, die für das Iberoamerikanische Gipfeltreffen vorbereitet worden war und sich im Sitz der Südamerikanischen Fußballkonföderation, Conmebol in Luque befindet. Staatspräsident Fernando Lugo hat seit mehr als einem Jahr keine Pressekonferenzen mehr abgehalten.(uh)
Asunción: Die Interamerikanische Entwicklungsbank BID und das Finanzministerium wollen heute ein Abkommen unterzeichnen. Es geht bei dem Abkommen um eine Schenkung im Wert von 60 Millionen Dollar und einem Darlehen in Höhe von 20 Millionen Dollar. Das Geld soll für den Bau von Systemen zur Trinkwasserversorgung und der Sanierung in den Indianersiedlungen und Ortschaften des Chaco´s und Ostparaguays gebraucht werden, in denen sozialschwache Familien leben. Das Abkommen soll heute um 8 Uhr 30 zwischen dem Finanzminister, Dionisio Borda und dem Präsidenten der BID, Luis Alberto Moreno im Saal des Internationalen Pressezentrums der Conmebol unterzeichnet werden. Dieses Projekt soll ein bereits bestehendes Programm vervollständigen, von dem 350 tausend Personen, darunter 46 tausend Indigene, begünstigt sind. (ipp)